Die Zukunft von GameStop liegt nicht nur in Games - sagt der CEO persönlich

News Alexis Hoffmann
Die Zukunft von GameStop liegt nicht nur in Games - sagt der CEO persönlich
Quelle: GameStop

Statt sich auf das Kerngeschäft Videospiele zu fokussieren, liegt die Zukunft von GameStop im Sektor der Sammelkarten.

Schon seit einigen Jahren hat GameStop vielerorts nicht den besten Ruf. In Deutschland spielt der Videospielhändler nach der Schließung aller Filialen im Land keine Rolle mehr, doch anderswo läuft das Geschäft weiter.

Dabei soll der Fokus in Zukunft laut dem CEO nicht mehr exklusiv auf dem Gaming-Geschäft liegen. Stattdessen wirbt man im Rahmen des aktuellen Geschäftsberichts für Sammelkarten als sinnige Erweiterung des Businessmodells.

Sammelkarten bei GameStop

"Wir fokussieren uns auf Sammelkarten als natürliche Erweiterung unseres Geschäfts", so CEO Ryan Cohen. "Der Sammelkarten-Markt - egal ob Sport, Pokémon, oder Collectibles, ist mit unserem Erbe verwoben - es passt zu unserem Handelsmodell, es spricht unsere Kernzielgruppe an, und es ist tief im physischen Verkauf verkaufen. Im Vergleich zu Software ist es greifbar. Im Vergleich zu Hardware gibt es das Potenzial für hohe Gewinnmagen. Es ist eine logische Expansion."

Dabei war die erste Reaktion von des Aktienmarktes nicht allzu positiv. Laut IGN Southeast Asia brach der Kurs der Aktie prompt um 22 Prozent ein. Des Weiteren betont man seitens der Webseite, dass GameSpot aktuell mit der Schließung weiterer Geschäfte und dem eigenen Kauf von Bitcoin wirbt. Die vermeintliche "Wokeness" der Welt hat man im Februar unter anderem für Probleme des Konzers als Sündenbock in den Raum geworfen.

Sündhaft teure Sammelkarten rund um Videospiele

Natürlich ist das Phänomen TCG keineswegs auf Klassiker wie Yu-Gi-Oh oder bekannte Magic-Sets begrenzt. Letzteres Kartenspiel kann dieses Jahr etwa durch ein Crossover mit Final Fantasy für Aufsehen sorgen. Außerdem wäre das allseits bekannte, regelmäßig für Schlagzeilen sorgende Trading Card Game rund um Pokémon zu nennen.

Inzwischen ist die Pocket-Variante des Kartenspiels rund um die Taschenmonster auch für mobile Endgeräte verfügbar. Dabei stand der Free2Play-Titel noch im Herbst in der Kritik. Den dementsprechenden Artikel haben wir hier für euch verlinkt.

Rund um GameStop jedenfalls gibt es weiterhin mehr als genügend Gesprächsstoff. Während die Marke weiterhin versucht, auf dem Aktienmarkt zu strahlen, stellt sich die Frage, inwiefern dieser Kurswechsel der Kundschaft wirklich schmecken wird. Zumindest dürfte der Trip zum lokalen Store nicht gerade günstiger werden.

Quellen: IGN Southeast Asia, Gizmodo

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