Ihr wurdet gerade erst eingeschult, spielt gern mit Lego und könnt einfach nicht genug vom Marvel-Universum bekommen? Volltreffer! Wir haben Lego: Marvel's Avengers getestet.
Alle anderen schauen sich lieber die Filme auf DVD bzw. Blu-ray an. Selbst die Fernbedienung zu verwenden, ist wesentlich anspruchsvoller als das stupide Hämmern der Tasten in Lego: Marvel's Avengers. Aber der Reihe nach ...
Ein Held kommt selten allein
Wie der Name vermuten lässt, steigt ihr unter anderem als Hulk, Iron Man oder Thor in die bekanntesten Szenen der beiden Avengers-Streifen ein. Dabei steht euch immer mindestens ein weiterer Charakter zur Seite. Durch die Kombination der unterschiedlichen Fähigkeiten (Hawkeye verschießt explosive Pfeile, Captain America reflektiert Laserstrahlen mit seinem Schild usw.) löst ihr einfache Rätsel.
Unfassbar nervig ist es, dass euch die endlosen Gegnerwellen ständig am Betätigen von Schaltern hindern. Im Idealfall kümmert sich euer Koop-Partner um das Problem. Allerdings wird es schon im Einzelspieler-Modus schnell unübersichtlich. Den Plastiklöffel wegen zu viel Action auf dem Bildschirm oder einer kaum justierbaren Kamera abzugeben, hat aber keinerlei Konsequenzen. Ein weiteres Indiz dafür, dass sich auch der neue Ableger der Lego-Reihe an eine jüngere Zielgruppe richtet. Oder aber an Eltern, die ihren Nachwuchs behutsam an das Zocken heranführen wollen.
Aber...
Ein Abstecher in abgeschlossene Levels lohnt sich wegen unzähliger Sammelobjekte. Die Superkräfte eurer ständig wachsenden Heldenriege erschließen euch immer wieder neue Bereiche.
Entwickler: IT-Games Hersteller: Warner Bros. Sprache Deutsch Altersfreigabe: 12 Preis: Zwischen 30,- und 60,- Euro
