Ärger bei House of the Dragon: Game of Thrones Schöpfer George R. R. Martin äußert sich deutlich

News Tobias Tengler-Boehm
Ärger bei House of the Dragon: Game of Thrones Schöpfer George R. R. Martin äußert sich deutlich
Quelle: HBO max

Oje, die Kritik von Game of Thrones-Schöpfer George R. R. Martin fällt nicht gerade zimperlich aus.

Es begann alles so harmonisch, bevor der Ärger einsetzte. Gemeinsam mit dem Produzenten Ryan Condal arbeitete George R. R. Martin während der ersten Staffel House of the Dragon noch konstruktiv zusammen. Doch spätestens ab Staffel 2 verschlechterte sich das Verhältnis zwischen dem Bestseller-Autor und dem Showrunner zusehends. Seit der Produktion der dritten Staffel scheint das sprichwörtliche Tischtuch endgültig zerschnitten.

Game of Thrones: Wann kann man Staffel 3 von House of the Dragon streamen?

Die neuen Folgen werden ab Juni 2026 verfügbar sein. Staffel 3 von House of the Dragon kann man in Deutschland dann exklusiv beim neuen Streaming-Anbieter HBO Max anschauen. Die Dreharbeiten sind längst abgeschlossen, die Armeen bereiten sich auf epische Schlachten vor, doch auch hinter den Kulissen krachte es offenbar gewaltig.

Vor einigen Tagen startete mit A Knight of the Seven Kingdoms die zweite Spin-Off-Serie im Universum von Game of Thrones. In all der Begeisterung ging fast unter, dass sich George Martin bereits letzte Woche sehr kritisch über House of the Dragon, beziehungsweise über dessen Showrunner äußerte.

Game of Thrones: Ist George R. R. Martin in House of the Dragon involviert?

Mittlerweile scheint der Bestseller-Autor völlig raus bei der Serie zu sein. Sein aktuelles Verhältnis zum Produzenten Ryan Condal bezeichnet er als "katastrophal". Dabei fing alles eigentlich recht vielversprechend an, wie George R. R. Martin zu Protokoll gibt:

"Ich engagierte Ryan, in der Annahme, wir wären Partner. So gingen wir durch die erste Staffel. Ich las frühe Drehbuchentwürfe, gab Hinweise, er änderte daraufhin einige Dinge. Es funktionierte wirklich gut - dachte ich zumindest". Doch anschließend wurde das Verhältnis zwischen den beiden immer schlechter und der Ärger begann. George R. R. Martin fährt fort:

Während der Produktion der zweiten Staffel "hörte er im Grunde auf, mir zuzuhören. Ich gab Hinweise und nichts passierte. Manchmal rechtfertigte er sich, andere Male sagte er einfach, dass er darüber nachdenken werde. Es wurde immer schlimmer und immer mehr Ärger staute sich in mir auf". Schließlich riss der Kontakt zwischen dem Game of Thrones-Schöpfer und dem Showrunner von House of the Dragon völlig ab.

Die Verantwortlichen bei HBO (was diese Abkürzung eigentlich bedeutet, erfahrt ihr hier) schritten ein und baten George R. R. Martin, Änderungswünsche nicht mehr direkt an Ryan Condal, sondern nur noch an HBO zu senden. In einem späteren Zoom-Call mit allen Beteiligten soll der Autor klargestellt haben, dass es sich bei der Serie House of the Dragon nicht mehr um seine Geschichte handele. Doch auch Ryan Condal schildert seine Sichtweise, wie der Ärger abgelaufen ist:

Er habe wirklich alles dafür getan um George R. R. Martin "bei Änderungen mit einzubeziehen. Ich habe es wirklich versucht. Aber irgendwann war er nicht mehr dazu bereit, Probleme bei der praktischen Umsetzung zu berücksichtigen. Ich musste dann einfach weitermachen, auch aus Rücksicht auf die Crew, den Darstellern und HBO - das ist schließlich mein Job". Produzent Ryan Condal beendet seine Rechtfertigung für die zahlreichen Änderungen bei House of the Dragon jedoch versöhnlich: "Ich kann nur hoffen, dass George und ich eines Tages wieder zueinander finden".

Quelle: Redaninan Intelligence

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