Game of Thrones: Das überfällige Finale könnte laut George R. R. Martin nie erscheinen
News
Der lang erwartete Abschluss von Game of Thrones könnte für immer unvollendet bleiben.
Was die Serie nicht vollends zufriedenstellend hinbekommen hat, steht bei den Büchern noch aus: Das große Finale. Der mittlerweile schon fast sagenumwobene sechste Band der Game of Thrones-Reihe sorgt immer wieder für Aufsehen und Spekulationen. Der Roman Das Lied von Eis und Feuer: The Winds of Winter ist nun schon seit 14 Jahren überfällig. Und laut George R. R. Martin könnte das auch so bleiben.
Game of Thrones: Wann erscheint die Fortsetzung von "Ein Tanz mit Drachen"?
Ein genaues Datum gibt es seit Jahren nicht. Bestseller-Autor George R. R. Martin tut sich womöglich schwer, unabhängig von der bahnbrechenden Serie sein ganz eigenes Ende stimmig zusammenzuführen. Spekulativ könnte man auch unterstellen, dass er keinerlei Eile dabei verspürt. Eines gehört zur Realität sicherlich dazu: Mit 77 Jahren ist George R. R. Martin auch nicht mehr der Jüngste.
Theoretisch bestünde ja durchaus die Möglichkeit, dass ein anderer Autor das Ende von Game of Thrones verfasst. Ein Gedanke (so pragmatisch er auch klingt) der dem Schriftsteller offenbar überhaupt nicht zusagt. Einem möglichen Nachfolger als Autor von Game of Thrones erteilt George R. R. Martin daher eine glasklare Absage.
Game of Thrones: Wird es jemals einen sechsten Band von "Ein Lied von Eis und Feuer" geben?
Sollte der Bestseller-Autor tatsächlich vorher versterben, soll laut seiner Aussage niemand sonst an der Westeros-Saga weiterschreiben. Er verrät: "Falls das passiert, bleibt meine Arbeit unvollständig". Das sind definitiv Dinge, die kein Fan hören will. George R. R. Martin plane aber nach wie vor, Band 6 mit dem Titel "Das Lied von Feuer und Eis: The Winds of Winter" fertigzustellen.
Er bekräftigt: "Ich würde es hassen [wenn dem nicht so wäre]. Es würde sich wie eine totale Niederlage für mich anfühlen". Und er legt zum wiederholt Mal Wert auf seine Absicht, Band Sechs doch noch zu vollenden: "Ich will das erledigen!". Jetzt stellt sich allerdings die alles entscheidende Frage.
George R. R. Martin ist, wie bereits oben erwähnt, mittlerweile 77 Jahre alt. Trotz seines fortgeschrittenen Alters macht er keinerlei Anstalten, kürzerzutreten oder gar in den Ruhestand zu gehen. Oftmals hat man aber das Gefühl, dass der Schöpfer von Westeros derart mit anderen Projekten (Elden Ring, Fantasy-Flop In The Lost Lands und auch dieses Herzensprojekt) beschäftigt ist, dass er kaum über genügend Zeit verfügt, um ernsthaft am sechsten Buch zu arbeiten. Wie soll George R. R. Martin das alles schaffen? Sollte das, was man so ungern ausspricht, tatsächlich eintreten, würde das Finale von Game of Thrones für immer unvollendet bleiben.
Quelle: SFF Gazette
