Grand Theft Auto: Ein Vorgeschmack auf GTA 6 - Welche Stadt ist die beste?

Kolumne Michael Grünwald Lukas Schmid Carlo Siebenhüner
Grand Theft Auto: Ein Vorgeschmack auf GTA 6 - Welche Stadt ist die beste?
Quelle: Rockstar Games

Die Videospielewelt wartet gespannt auf einen ersten Trailer und den Releasetermin von GTA 6. Wir diskutieren derweil darüber, welche Stadt die beste ist.

Was könnte man in Vice City noch verbessern?

Nachdem mit GTA 6 die Florida-Metropole zurückkommt, habe ich natürlich ein paar Wünsche und Verbesserungsvorschläge. Ein Grand Theft Auto mit vier Jahreszeiten war bisher immer mein größter Traum, aber in Vice City erscheint mir das sinnlos. Schließlich findet man dort mehr Schnee in Geldscheinen als auf der Straße. Dennoch gibt es einige Dinge, die ich mir im GTA-Miami gut vorstellen kann - beispielsweise einen Ausflug in die Everglades.

Die Karte wird bestimmt deutlich größer ausfallen als die von Vice City aus dem Jahr 2002. Daher fände ich es super, wenn ich die gefährlichen Alligator-Sümpfe besuchen könnte. Der ein oder andere Mafiosi lässt sich bei einer Hovercraft-Verfolgungsjagd dort sicher gut versenken. Ein wenig neidisch blicke ich als Vice-City-Fan auch auf GTA: San Andreas. Das Aufbauen von Muskeln und das Zunehmen aufgrund von Schlemmereien in Burger-Läden war eine gute Sache. Das Feature darf in GTA 6 gerne ein Comeback feiern. Außerdem möchte ich Skills erlernen, die sich auf die Story auswirken.

Durch geschicktes Agieren im Straßenverkehr mache ich zum Beispiel eher Karriere als Fluchtwagenfahrer.

Tommy Vercetti spricht in GTA Vice City mit Ken Rosenberg Quelle: Rockstar Games Vielleicht interessiere ich mich auch für Hacking und sorge bei Raubüberfällen aus der Ferne für abgeschaltete Sicherheitskameras oder blockiere den Polizeifunk. Das würde viel Abwechslung ins Gameplay bringen.

Und zu guter Letzt ist Miami für etliche Sehenswürdigkeiten wie Museen, Stadien und Zoos bekannt. Da liegt es nahe, dass ich die Orte betreten und genauer anschauen darf. Mit Delfinen schwimmen, Galerien für einen Überfall ausspionieren oder Lionel Messi beim Fußballspielen zusehen, das hätte doch was.

Was könnte man in San Andreas/Los Santos noch verbessern?

Da schließe ich mich an meinen genialen Vorredner Vergangenheits-Lukas an und sage: Ein absoluter Traum wäre ein San Andreas, das genauso modern und toll gestaltet ist wie das aus GTA 5, aber all den Abwechslungsreichtum aus GTA San Andreas bietet!

Ja, denn auch in meiner Verklärung muss ich zugeben, dass die einzelnen Städte in GTA San Andreas abseits von Los Santos schon recht klein waren. Las Venturas bestand im Grunde aus einer Straße voller Casinos und ein paar Abzweigungen.

Aber all das in größer, schöner, besser, das wäre ein Traum! Und man müsste beim Städte-Triumvirat ja nicht aufhören. San Andreas basiert auf Kalifornien, aus dem angrenzenden Nevada hat man sich noch Las Venturas geborgt.

Bei den drei Metropolen als Fokus sollte es bleiben. Aber da gibt es ja noch zahlreiche kleinere Städte, die die Map aufmischen könnten. Etwa Sacramento, Pasadena, Anaheim, oder eben aus Nevada Austin oder Reno.

Gangmitglieder der Grove Street Quelle: Rockstar Games

Klar, das wäre ein Megaprojekt. Und ja, eine große Map bedeutet nicht automatisch Qualität. Wenn ein Studio bewiesen hat, dass es weiß, wie man riesige Karten so gestaltet, dass sie nicht zu nervigen Abklapperorgien werden, dann wohl Rockstar!

Und da der liebe Michi auch noch auf einige spielerische Aspekte eingegangen ist, noch ein dringender Wunsch: die Rückkehr des Jetpacks. Jedes Spiel wird besser, wenn es ein Jetpack enthält, und das Fehlen eines solchen im Singleplayer von GTA 5 war eine absolute Schande. Also: Jetpack! Ist ja klar, oder?

Verfolgungsjagd mit Autos in GTA 3 Quelle: Rockstar Games

Was könnte man in Liberty City noch verbessern?

Ich mag das Stadtszenario von Liberty City sehr, doch etwas Abwechslung würde auch ihm guttun. Das hat man zwischendurch sogar versucht: In GTA 3 wird es auf der dritten Insel etwas ländlicher. Alderney in GTA 4 ist auch eher dünn besiedelt.

Aber richtig raus kommt man nie. Dabei gibt's auch in New Yorks Umgebung echt schöne Ecken. Ich meine, es wäre doch super, wenn man das GTA-Pendant von Long Island mit seinen Stränden, Touristenorten und Villenvierteln besuchen könnte. Also raus aus der Stadt, denn dann kann man die gesamte Stadt gleich viel mehr wertschätzen.

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