Im gefühlt ewigen Kampf gegen Cheater in Fortnite zieht Entwickler Epic Games jetzt abermals vor Gericht.
Auch acht Jahre nach dem ursprünglichen Release erfreut sich der Battle-Royale-Shooter Fortnite einer enormen Beliebtheit. Derzeit kommt das Actionspiel aus dem Hause Epic Games auf mehr als 650 Millionen registrierte Spieler, von denen sich bis zu 1,5 Millionen täglich auf den Servern tummeln. Allerdings ist längst nicht alles "Eitel Sonnenschein": Vor allem Cheater machen vielen Fans einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Im Kampf gegen diese Spielverderber ziehen die Entwickler jetzt alle Register.
Cheater in Fortnite - nicht mit Epic Games
Eigentlich ist es leider schon lange keine Besonderheit mehr, dass sich Epic Games mit der Cheat-Problematik in Fortnite (jetzt kaufen 25,00 € ) herumschlagen muss. Bereits kurz nach dem offiziellen Launch im Jahr 2017 tauchten die ersten Tools auf, um sich einen Vorteil gegenüber anderen Spielern zu verschaffen. Das reicht von Wallhacks bis hin zu nicht minder nervigen Aimbots und anderen Schummeleien.
Auch wenn es einem Kampf gegen Windmühlen gleicht, lässt Epic Games keinesfalls locker. Wie der Entwickler jetzt via X (ehemals Twitter) angekündigt hat, zieht das Studio vor Gericht, um dem Programmierer einer bestimmten Cheat-Software das Handwerk zu legen. Damit nicht genug: Auch diejenigen Leute, die dabei geholfen haben, die Software zu verkaufen, sind ins Visier von Epic Games gelandet. Die offizielle Stellungnahme macht deutlich, dass mit knallharten Bandagen gekämpft wird.
"Ein Update zu unserem Kampf gegen Cheating in Fortnite.
Wir haben eine neue Klage gegen eine Person eingereicht, die Cheat-Software entwickelt und verkauft hat. Mit deren Hilfe können Spieler durch Wände sehen und automatisch zielen. Wir gehen auch gegen diejenigen Personen vor, die beim Verkauf dieser Software geholfen haben.
Das Erstellen und Verkaufen von Software, die anderen beim Cheaten hilft, verstößt gegen die Regeln und wir werden weiterhin dafür kämpfen, diese von Fortnite fernzuhalten."
Mit welchen Strafen die Angeklagten zu rechnen haben, ist bisher nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie bei einer Verurteilung einen hohen Geldbetrag zahlen müssen. Da es sich um ein noch schwebendes Verfahren handelt, hat sich Epic Games nicht weiter zu dem Fall geäußert. Allerdings macht dieses aktuelle Beispiel klar, dass sich die Fortnite-Macher im Kampf gegen die Cheater keinesfalls zurückziehen - ganz im Gegenteil.
Was ist gerade neu in Fortnite?
Auch inhaltlich liefert Epic Games bei Fortnite derzeit ab. Erst vor kurzem ist der offizielle Startschuss für die Saison 3 von Kapitel 6 gefallen. Diese läuft noch bis zum 6. August 2025 und dreht sich um ein großes Superhelden-Universum. Euch erwartet nicht nur eine Vielzahl neuer Waffen und Gegenstände, sondern auch drei zusätzliche Schlüsselorte auf der Map. Es gibt reichlich zu entdecken, noch könnt ihr einsteigen.
