Forspoken: Life is Strange trifft Final Fantasy - Vorschau mit Video!

Special Stefan Wilhelm
Forspoken: Life is Strange trifft Final Fantasy - Vorschau mit Video!
Quelle: Square Enix

Das zuvor als Project Athia bekannte Forspoken geistert nun schon eine ganze Weile durch die Gaming-Landschaft. Luminous Productions, zuvor an Final Fantasy 15 beteiligt, hat sich einiges vorgenommen: offene Spielwelt, moderne Grafik und eine abgefahrene Story, die gesellschaftliche Themen anpackt. Wir durften einen kurzen Blick aufs Spiel werfen und verraten euch, was Forspoken ungewöhnlich macht - oder habt ihr euch schonmal in einem Rollenspiel die Nägel lackiert, um besser zaubern zu können?

Von Square Enix' erstem großen Next-Gen-Spiel Forspoken wussten wir bisher nur recht wenig. Der zuvor Project Athia genannte Titel beeindruckte in Trailern vor allem mit seinem fotorealistischen Grafikstil und seinem wahnwitzigen Parkour-Movement durch eine malerische Fantasy-Welt.

Im Verlauf des Jahres wurden dann immer wieder neue Infos zum Spiel veröffentlicht: So will Forspoken (jetzt kaufen 9,01 € ) außerdem eine abgefahrene Geschichte erzählen, in der Protagonistin Frey Holland plötzlich aus New York City in die Welt Athia gesaugt wird und dort als Badass-Magierin gegen Monster und tyrannische Herrscherinnen antreten soll.

Pünktlich zu den Game Awards 2021 zeigte Square Enix dann nicht nur einen neuen Trailer, sondern gab uns auch die Gelegenheit, uns das Spiel im Rahmen einer Hands-off-Preview näher anzusehen. Da sagen wir natürlich nicht nein und präsentieren euch hier unsere neuesten Erkenntnisse zum magischen Open-World-Abenteuer!
Die erste Hälfte des Preview-Streams befasste sich voll und ganz mit der Hintergrundgeschichte von Forspoken, genauer gesagt seiner Hauptfigur. Zwar wissen wir immer noch nicht, warum Frey plötzlich von der Großstadt in die Fantasy-Dimension gesaugt wird, die Autoren verrieten uns aber, dass die New Yorkerin auch an ihrem normalen Leben ordentlich zu knabbern hatte.

Selbstfindung mit Kater

Wir sind gespannt, wie Freys erste Schritte in Athia aussehen werden. Wie und warum es uns überhaupt  in die andere Welt verschlägt, wissen wir noch nicht. Quelle: Square Enix Wir sind gespannt, wie Freys erste Schritte in Athia aussehen werden. Wie und warum es uns überhaupt  in die andere Welt verschlägt, wissen wir noch nicht. Die 21-jährige Frey hat nämlich nicht nur ihre Eltern verloren, sondern hat auch mit einer gleichgültigen Gesellschaft und dem Gesetz zu kämpfen. Aus einem nicht näher genannten Grund steht die junge Frau zum Zeitpunkt ihrer unfreiwilligen Reise nach Athia offenbar kurz vor einem Gefängnisaufenthalt. Der einzige, der noch zu ihr hält, ist ihr treuer Kater Homer, und sie wünscht sich nichts mehr, als sich irgendwo anders ein neues Leben mit ihm aufzubauen und endlich ihren Platz in der Welt zu finden.

Eine Prämisse, die uns mit ihrer Verbindung aus gesellschaftspolitischen Themen, jeder Menge Fantasy und einem Coming-of-Age-Motiv stark an Life is Strange erinnert, wenn auch in einem völlig anderen Gameplay-Korsett. Viel mehr als den groben Kontext bekamen wir allerdings noch nicht präsentiert - Es bleibt also abzuwarten, ob das Spiel es schafft, seine gleichermaßen schräge wie aktuelle Geschichte zu einem stimmigen Ganzen zu verweben.

Zu diesem Zweck hat Forspoken ein vierköpfiges Autoren-Team an Bord: Neben Gary Whitta, der an The Book of Eli und Star Wars: Rogue One beteiligt war, dürfte Uncharted- und Legacy-of-Kain-Schreiberin Amy Hennig der bekannteste Name auf der Liste sein. Das Team um die beiden Hauptautoren Allison Rymer (Shadowhunter: The Mortal Instruments) und Todd Stashwick (12 Monkeys) will seine Story vor allem aus weiblichen Perspektiven präsentieren.

Frey soll eine taffe, humorvolle Figur werden, die wegen der vielen Hindernisse in ihrem Leben aber trotzdem Verletzlichkeit und Tiefgang besitzt. Verkörpert wird sie von Ella Balinska, die man aus der 2019er-Fassung von 3 Engel für Charlie kennt.

Neue Welt, alte Probleme

Break-Zombies und andere Monster laufen scharenweise in der Spielwelt herum. Zum Glück haben wir mächtige Zauber mit Flächenschaden dabei. Quelle: Square Enix Break-Zombies und andere Monster laufen scharenweise in der Spielwelt herum. Zum Glück haben wir mächtige Zauber mit Flächenschaden dabei. Auch nach ihrer unfreiwilligen Flucht aus der Großstadt reißen die Probleme nicht ab: In der Fantasy-Welt von Athia fällt die New Yorkerin ohne Blatt vor dem Mund natürlich auf wie ein bunter Hund. Dementsprechend wird sie von der dortigen Obrigkeit, den Tantas, als Dämon abgestempelt, denn sie besitzt magische Fähigkeiten, die die Menschen nicht verstehen.

Weil sich Athia wegen einer Katastrophe namens "The Break" aber kurz vor dem Untergang befindet, eröffnet sich für Frey die Möglichkeit, sich als Retterin zu beweisen.

Bis auf einige Städte und kleinere Zufluchtsorte wurde Athia komplett vom Break zerstört, und Menschen, die sich im dichten Nebel aufhalten, werden in Zombies und andere Monster verwandelt. In der Preview bekamen wir vor allem zerklüftete, neblige Wüstenregionen zu sehen, die sich um eine größere Stadt herum erstreckten.

Wie wir mit den freundlichen NPCS interagieren können, ist zwar noch weitestgehend unbekannt, wir konnten in der Stadt aber so manches Fragezeichen-Symbol über ihren Köpfen ausmachen. Ein klares Indiz für Quests und Dialoge! Der Fokus der Gameplay-Präsentation lag stattdessen auf Kampf und Movement.

Parkour, aber magisch

Forspoken will mit der Erkundung seiner riesigen, feindlichen Spielwelt punkten und gibt uns dazu ein "Magic Parkour" genanntes Bewegungssystem an die Hand: Wie in einer mittelalterlichen Version von Infamous dienen unsere magischen Fähigkeiten nicht nur dazu, Gegner abzuräumen, sondern sie lassen uns auch mühelos Gebäude erklimmen, stylisch durch die Luft dashen und per Enterhaken weite Distanzen überbrücken.
Athia bietet offenbar eine sehr zerklüftete Landschaft mit jeder Menge Vertikalität. Perfekt für unsere magischen Parkour-Künste. Quelle: Square Enix Athia bietet offenbar eine sehr zerklüftete Landschaft mit jeder Menge Vertikalität. Perfekt für unsere magischen Parkour-Künste. Mit dieser fast schon übertrieben schnellen Bewegung und viel Vertikalität könnte Forspoken gegenüber anderen, gemächlicheren Open-World-Spielen ein Ass im Ärmel haben, sollte die Spielwelt auch mit interessanten Inhalten gefüllt sein und nicht nur als Rennstrecke zum nächsten Ziel dienen. Spaßig sah es allemal aus!

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