Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter

Test Christian Fussy
Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter
Quelle: Vile Monarch

Im Aufbaustrategie-Survival-Mix Floodland führen wir nach dem Klimakollaps eine Kommune von Überlebenden durch die Postapokalypse. Zwischen den überschwemmten Ruinen der alten Welt gründen wir eine neue Zivilisation, errichten Lager, bergen Schätze und treffen auf andere Überlebende. Um gegen die Tücken des Gebiets zu bestehen, müssen wir nicht nur unsere Ressourcen genau im Auge behalten, sondern auch unsere vermeintlichen Verbündeten.

In Floodland führte der Klimakollaps zu einer gigantischen Sintflut und damit buchstäblich zum Untergang der Zivilisation. Nun liegt es an uns, die Menschheit wieder zu vereinen und in eine gemeinsame, hoffentlich rosigere Zukunft zu führen. Zu Beginn wählen wir dazu einen von vier Clans aus, die allesamt mit ihren eigenen Vorteilen und Weltanschauungen daherkommen. Die vier Nadeln auf dem ideologischen Kompass sind Freiheit und Einigkeit sowie Alte und Neue Welt. So wollen beispielsweise die Good Neighbors eine liberale Weltordnung nach amerikanischem Vorbild mit allen Bequemlichkeiten der modernen Welt. Der Clan der Feuerwache hingegen möchte sich von etablierten Strukturen lösen und eine gänzlich neue Gesellschaft errichten, die nicht die gleichen Fehler erneut begeht.

Das Streben nach Freiheit haben die beiden Gruppen gemeinsam, in ihren Ansichten der alten Welt unterscheiden sie sich aber. Das gleiche gilt für die anderen zwei, eher autoritären Clans, die nach Führung mit eiserner Hand verlangen. Im Laufe des Spiels treffen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit auf sämtliche verschiedene Denkweisen, die es dann unter einen Hut zu bringen gilt. Dazu aber später mehr. Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (8) Quelle: PC Games Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (8)

Vom Regen in die Traufe

Zuerst müssen wir für die gewählte Gruppe eine Unterkunft schaffen und Quellen für Nahrung und sauberes Wasser finden. Anfangs steht uns nur eine begrenzte Auswahl an Gebäuden zur Verfügung, ein simpler Wasserfilter und ein paar Zelte müssen also vorerst ausreichen. Als Grundbaustoff fungiert die, neben dem omnipräsenten Wasser, am weitesten verbreitete Ressource: Müll.

Durch Erforschung weiterer Rohstoffe schalten wir immer mehr Baumaterialien und damit auch verbesserte Gebäudetypen frei, darunter Bauernhöfe, Feldküchen und Recyclinganlagen. Anfangsressourcen wie Müll, Holz und Stein können im späteren Spiel zu Materialien wie Plastik, Holzplatten und Beton umgewandelt werden.

Die Fülle an verschiedenen Rohstoffen ist gigantisch und das konstante Bedürfnis der Bevölkerung nach sowohl den Grundstoffen als auch den weiterentwickelten Materialien häufig erschlagend. Vor allem in der Mitte des Spiels kommt man mit dem Mikromanagement einzelner Anlagen und Arbeiter kaum hinterher.

Lebenswichtig sind zwar grundsätzlich nur Nahrung und Wasser, wer nicht für die Zufriedenheit seines Volkes sorgt, sollte dennoch Konsequenzen fürchten. Wenn ein Clan von unserer Führung die Schnauze voll hat, setzen die Bürger kriminelle Energie frei und fangen an, Rohstoffe zu klauen. Außerdem treffen uns immer wieder Krisen wie Krankheiten oder Nahrungsknappheit. Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (4) Quelle: PC Games Floodland im Test: Hurra, die Welt geht unter (4) Wer keine Möglichkeit hat, erkrankte Menschen zu isolieren oder mit Medizin zu versorgen, befindet sich schnell in einer tödlichen Epidemie. Zudem ist es unabdingbar, Nahrungsquellen zu diversifizieren. Versorgen wir unseren Clan beispielsweise nur durch Fischfang, trifft uns die Ankunft eines Monsterfischs, der sämtliche Bestände vernichtet, umso härter als wenn wir im Notfall leicht auf Pilze oder Sojabohnen ausweichen können.

  1. Seite 1 Floodland im Test: Szenario & Gameplay
  2. Seite 2 Floodland im Test: Technologie & Wachstum
  3. Seite 3 Floodland im Test: Gesetzgebung & Worldbuilding
  4. Seite 4 Floodland im Test: Story, Technik & Fazit
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