Flintlock - The Siege of Dawn: Der Elden-Ring-DLC ist euch zu schwer? Dann probiert doch mal dieses Soulslike
Special
Frischer Wind im Soulslike-Genre! Flintlock: The Siege of Dawn mixt Weltkriegs-Optik mit Fantasy und agilen Bewegungen. Wir haben in das Soulslike gespielt!
Wo wir gerade bei den Siedlungen waren, können wir auch gleich über den Aufbau der Welt sprechen. Flintlock hat nämlich keine große Open World, sondern mehre offene Levels. Die bestehen ähnlich zu den originalen Soulsspielen meist aus linearen Wegen, die sich aber auch immer wieder mal öffnen und zum Erkunden einladen.
Eine bewegte Welt
Dabei sollte man aber auch genau hinschauen. Nach unserem ersten Durchgang waren wir nämlich noch enttäuscht, dass das Kundschaften nicht wirklich belohnt wurde. Beim zweiten Durchgang sind wir aufmerksamer durch die Welt gelaufen und haben neben mehr Sammelkram auch noch einen komplett optionalen und überraschend großen Levelabschnitt in einer Festung gefunden. Hier warteten dann sogar noch neue Nebenquests auf uns, als wir den Abschnitt befreit haben. Moment mal: Levelabschnitte "befreien"?
Quelle: A44 Games
Zwar ist Flintlock im Kern ein Soulslike und deswegen spawnen Gegner auch wieder neu, wenn wir uns an einem Rastplatz ausruhen. Es gibt allerdings auch besetzte Siedlungen, die permanent befreit werden können. Dort treibt sich dann meist ein Boss herum, zu dem wir uns erst mal vorarbeiten müssen. Haben wir den Chef umgelegt, ziehen wieder Verbündete ins Lager, die uns mit Handwerkern oder eben Nebenquests versorgen.
Doch da hört das Siedlungsgameplay nicht auf, denn die Entwickler holen ein beliebtes Feature ihres Vorgängerprojekts Ashen zurück nach Flintlock: das eigene Lager! Anfangs sitzen da nur ein alter Freund und der Laufvogel, der unseren Wagen zieht. Mit fortlaufender Spielzeit wächst unser Lager aber langsam an und wird belebter. Ähnlich wie in Ashen soll man so den eigenen Fortschritt in der Welt am Zustand der Siedlung ablesen können.
Bildergalerie
Jetzt kann die Welt aber auch noch so frisch und cool gemacht sein, wenn das Gameplay nicht hinhaut, nützt das leider relativ wenig. Hier orientiert sich Flintlock wie bereits angedeutet am Soulslike-Prinzip. Wir erkunden die Welt und hauen Gegner um. Für jeden Gegner bekommen wir Rufpunkte, die als unsere Erfahrung dienen. Ruf können wir an Lagerstätten in der Welt für neue Fähigkeiten einsetzen. Haut uns allerdings ein Gegner um, verlieren wir unseren nicht eingelösten Ruf. Für die Prise Risiko haben sich die Entwickler aber einen kleinen Kniff ausgedacht.
