Flight 93

Test

Nach den verheerenden Anschlägen vom 11. September mussten erst einige Jahre vergehen, bis sich Filmemacher erstmals an die Aufarbeitung der furchtbaren Geschehnisse wagten. Einer von ihnen ist Peter Markle, der die Ereignisse an Bord der im Bundesstaat Pennsylvania abgestürzten Maschine rekonstruierte.

Planmäßig um 8:42 Uhr hebt die Boeing 757, Flug 93, der United Airlines am Newark International Airport ab. Das Ziel ist San Franzisko. Kurz nach dem Start bringen vier Selbstmord-Attentäter die Maschine in ihre Gewalt und nehmen Kurs auf das Weiße Haus in Washington. Einige der 33 Fluggäste wollen den Plan der Terroristen vereiteln ...

Unter den Specials der Disc findet sich ein Audiokommentar von Markle und Drehbuchautor Nevin Schreiner. Die beiden berichten u.a. von den Vorbereitungen und Gesprächen mit den Hinterbliebenen der Passagiere.

In der etwa zwölfminütigen Dokumentation "Hinter den Kulissen von ,Flight 93'" erklärt Markle u.a., warum er sich beim Casting für seine TV-Produktion ausschließlich für unbekannte Schauspieler entschied. Seit dem 1. Juni läuft übrigens mit "United 93" eine Echtzeit-Variante von Paul Greengrass ("Die Bourne Verschwörung") in den deutschen Kinos.SN n

Fazit

Film-Check: Peter Markle versuchte mit Hilfe von Zeitungsartikeln, Büchern und Protokollen eine möglichst realistische Nachstellung des Horrorflugs, was ihm auch großteils gelang.Der TV-Produktion merkt man allerdings das niedrige Budget an. Ein Manko der deutschsprachigen Version ist die Synchronisation, die teils hölzern wirkt und nicht zu den Darstellern passt.
DVD-Fazit: Die Technik ist im Großen und Ganzen akzeptabel ausgefallen. Unter den Special Features lohnen der Audiokommentar und das Making of.

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