Fire Emblem Warriors: Three Hopes im Test - Seite 3

Test Annika Menzel Michael Grünwald
Fire Emblem Warriors: Three Hopes im Test - Seite 3
Quelle: Nintendo

Mit Fire Emblem Warriors Three Hopes bekommt die Strategie-Reihe einen weiteren Musou-Ableger. Im Test verraten wir, ob der Titel überzeugt.

Die richtigen Waffen und Ausrüstungsgegenstände sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Manche Charaktere besitzen die aus Three Houses bekannten Wappen, wodurch sie mit den passenden Waffen besondere Effekte auslösen können. Figuren wie die Hausanführer bringen bereits ihre eigenen Äxte, Bögen oder Lanzen mit, die nur von ihnen genutzt werden können. Gebt ihr sie einem anderen Charakter, erleidet sie mit der Zeit Schaden. Ihr könnt eine andere Einheit auf dem Schlachtfeld auch zum Adjutanten ernennen, der euch dann mit seinen Fähigkeiten unterstützt.

Generell sind zwar nicht alle eingeteilten Figuren selbst spielbar, trotzdem habt ihr in jedem Kampf die Wahl zwischen mehreren Kämpfern und müsst euch nicht auf einen festlegen. In den Hauptquests stehen euch außerdem verschiedene Strategien zur Verfügung, die den Kampf zu euren Gunsten lenken können. Dazu zählt zum Beispiel, dass ihr feindliche Generäle rekrutiert, anstatt ihnen den Garaus zu machen oder dass ihr geheime Informationen ausnutzt, um den Gegner zu überrumpeln. Um das Feature zu nutzen, braucht ihr sogenannte Strategieressourcen, die ihr durch das Erkunden der einzelnen Gebiete erhaltet.

Es gibt einige Parallelen zur bisherigen Geschichte. Auch diesmal brauchen die drei Haussprecher zu Beginn eure Hilfe. Quelle: PC Games Es gibt einige Parallelen zur bisherigen Geschichte. Auch diesmal brauchen die drei Haussprecher zu Beginn eure Hilfe. Die sind allerdings begrenzt, weshalb ihr sorgfältig überlegen müsst, welche Strategien ihr einsetzen wollt. Dadurch bekommt das Gameplay eine taktische Komponente, die sehr gut zum Fire-Emblem-Setting passt. Aber keine Sorge, es warten trotzdem noch ausreichend Gegnerhorden darauf, von euch nach Strich und Faden verprügelt zu werden.

Und sogar beim stumpfen Draufhauen gibt es Vor- und Nachteile, die es zu beachten gilt. Manche Klassen sind effektiver gegen bestimmte Gegnertypen als andere. Ist euer Charakter überlegen, leert sich die Starreanzeige des Gegners schneller. Sobald sie zerbricht, habt ihr die Option, einen besonders starken Angriff auszuführen.

Abgerundet wird das Ganze durch verschiedene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bataillone. Letztere sind aber nicht wie in Three Houses aktiv einsetzbar, um Schaden anzurichten, sondern gewähren euch passive Boni. Durch die ganzen Elemente hatten wir sogar in den Schlachten das Gefühl, hier noch die Essenz des vorherigen Spiels wiederzufinden. So klassisch der Warriors-Ableger auch sein mag, lieblos ist er jedenfalls nicht.

Wohlverdiente Auszeit zwischendurch

Die Beziehungen zwischen den Charakteren solltet ihr ebenfalls nicht außer Acht lassen, da sie euch neben Vorteilen im Kampf die Figuren und das Verhältnis untereinander näherbringen.

Wer würde nicht gerne mit seinen Kameraden auf eine entspannte Expedition gehen? Vielleicht bietet sich noch eine ruhige Minute für euch. Quelle: PC Games Wer würde nicht gerne mit seinen Kameraden auf eine entspannte Expedition gehen? Vielleicht bietet sich noch eine ruhige Minute für euch. Während sie zu Beginn noch relativ flach wirken, werden sie zunehmend authentischer und fühlen sich nach realistischen Kameraden an - vor allem, wenn sie miteinander agieren und wir dadurch einiges an Hintergrundinformationen abgreifen.

Als Basis zwischen den Schlachten dient euch ein Lager, das mit Bannern in den entsprechenden Häuserfarben geschmückt ist, sich sonst aber nicht von denen der anderen Länder unterscheidet. Mit der Zeit sind immer mehr Einrichtungen und Aktivitäten verfügbar, durch die ihr eure Truppe nicht nur stärkt, sondern auch besser kennenlernt.

Durch die losgelöste Geschichte müsst ihr Three Houses nicht gespielt haben, um euch dem Musou-Ableger zu widmen, allerdings möchten wir es euch trotzdem ans Herz legen. Die Charaktere wiederzutreffen und in einem anderen Kontext als bisher zu erleben, hat uns viel Wiedersehensfreude beschert.

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