Was nach absoluter Zukunftsmusik klingt, ist bereits heute Realität! Immer mehr kleine technische Helfer für den Haushalt erblicken das Licht der Welt und sind sogar bezahlbar. Ob es sich dabei um Robo-Staubsauger oder automatische Wisch-Roboter handelt - wir stellen euch die Helfer vor, die euch mehr Zeit zum Zocken verschaffen!
Mehr Zeit zum Zocken dank Haushalts-Robos: Der Mäh-Robo
Roboter-Info: Auch für den geliebten Rasen gibt es mittlerweile Roboter, für die man aber weitaus tiefer in die Tasche greifen muss. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass sie selbstständig arbeiten und auch bestimmte Hindernisse nicht einfach plattmähen. So macht es wenig Sinn, wenn der Hund urplötzlich kein Fell mehr hat oder die Petunien des Nachbarn eine neue Frisur bekommen haben. Vorsicht ist eben die Mutter der Porzelankiste - oder des eigenen Gartens.
Darauf müsst ihr achten: Ein Modell, das ohne Begrenzungsdraht auskommt, ist komfortabel, aber auch gefährlich. Zwar spart man sich im Vorfeld das lästige Anbringen der Begrenzung, dafür kann der Kleine aber auch ungehindert seiner Mäh-Natur nachkommen. Immerhin möchte man den Gurkensalat später selbst schneiden und nicht direkt dem Auffangbehälter des Roboters entnehmen. Auch sollte man auf Stufensensoren und einstellbare Schnittkante achten. Schlussendlich bleibt noch die Frage nach Programmierbarkeit, Diebstahlschutz und ob der kleine Helfer nach einer Regendusche überhaupt noch funktioniert.
Darauf könnt ihr verzichten: Wie bereits bei den Robo-Saugern ist auch hier ein Gerät mit automatischer Entleerung relativ unsinnig. Habt ihr allerdings einen riesigen Garten, kann es sich durchaus lohnen - dann solltet ihr aber auch gleich über ein großes Gerät nachdenken.
Kostenpunkt: Zwischen 1000 und 3000 Euro
Mehr Zeit zum Zocken dank Haushalts-Robos: Der Fensterputz-Robo
Roboter-Info: Was für den Boden und den Garten gilt, trifft auch auf Fenster zu. Und wer möchte nicht durch streifenfreie Glasscheiben blicken? Leider gibt es noch nicht viele Modelle auf dem Markt, dennoch scheinen sie hervorragend zu funktionieren.
Darauf müsst ihr achten: Ein Modell mit Magnettechnik muss es unbedingt sein, denn so haftet das Gerät auch dann noch am Fenster, wenn der Akku aufgebraucht ist. Habt ihr nur kleine Fenster, die sich in 2-3 Minuten auch selbst reinigen lassen, macht ein Roboter wenig Sinn. In der Zeit, in der das Gerät mit Wasser und Reiniger aufgefüllt werden muss, habt ihr die Glasscheibe längst selbst vom Schmutz befreit. Der Coolness-Faktor ist allerdings trotzdem hoch.
Darauf könnt ihr verzichten: Im Prinzip könnt ihr auf das ganze Gerät (noch) verzichten. Technik und Marktreife sind noch nicht so weit wie bei den Robo-Saugern. Komfortabel wäre es beispielsweise, wenn der Roboter von selbst auf das Fenster "klettern" könnte und man ihn nicht mittels Magneten befestigen müsste. Davon sind die kleinen Brüder der Staub- und Wisch-Robos noch ein gutes Stück entfernt. Bis dahin: Controller zur Seite und selbst geputzt!
Kostenpunkt: Zwischen 500 und 1000 Euro