Mehr Zeit zum Zocken: Robo-Staubi und Co. - Diese Roboter kümmern sich schon heute um euren Haushalt
SpecialWas nach absoluter Zukunftsmusik klingt, ist bereits heute Realität! Immer mehr kleine technische Helfer für den Haushalt erblicken das Licht der Welt und sind sogar bezahlbar. Ob es sich dabei um Robo-Staubsauger oder automatische Wisch-Roboter handelt - wir stellen euch die Helfer vor, die euch mehr Zeit zum Zocken verschaffen!
Zugegeben: Zu diesem Special hat mich mein brandneuer Robo-Staubsauger - und ein netter Kollege inspiriert. Dabei ist die Fragestellung doch recht simpel: Wie verschafft man sich mehr Freiraum zum Zocken, gerade wenn wenig Zeit im Alltag herrscht? Immerhin muss der unliebsame Haushalt geschmissen werden - schließlich hat man wenig Lust, in einer Müllhalde zu leben.
Eins vorneweg: Für alle Aufgaben gibt es noch keinen Roboter-Ersatz, für einige Tätigkeiten allerdings schon. Die gute Nachricht: Sie sind sogar bezahlbar. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sein ganzes Vermögen für einen Staubsauger auf den Tisch legen musste, der noch nicht einmal selbstständig arbeiten konnte. Wir stellen euch einige Exemplare vor und verraten, was ihr beim Kauf beachten müsst.
Mehr Zeit zum Zocken dank Haushalts-Robos: Der Robo-Staubi
Roboter-Info: Vor ein paar Jahren waren diese Geräte nahezu unbezahlbar, jetzt sind sie endlich erschwinglich. Die Zahl der Verkäufe steigt kontinuierlich und hat sich 2012 gegenüber 2011 nahezu verdoppelt. Die quirligen Kerlchen flitzen durch eure Wohnung - immer auf der Jagd nach Staub und Dreck. Sie sind dabei mit einer Vielzahl von Sensoren und je nach Modell auch mit Kameras ausgestattet. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit merkt sich der Staubi alle Möbel-Positionen und Hindernisse und arbeitet effizienter. Auch sind die meisten Geräte mit Treppen-Sensoren ausgestattet, die einen Absturz verhindern.
Darauf müsst ihr achten: Der Roboter sollte unbedingt programmierbar sein, denn der Clou besteht ja eben genau darin, dass man in ein frisch gereinigtes Heim zurückkehrt. Der Roboter sollte auch nicht zu günstig sein. Modelle, die rund 100 Euro kosten, taugen nicht viel. Auch hier gilt der Grundsatz: Wer billig kauf, kauft zweimal. Achtet auch auf eine eventuell mitgelieferte Fernbedienung und Basis-Station, das vereinfacht den Komfort deutlich. So kehrt der Roboter nach erledigter Arbeit wieder automatisch zurück zur Ladestation.
Darauf könnt ihr verzichten: Saug-Roboter, die sich von selbst entleeren können. Erstens sind diese Exemplare sündhaft teuer, zweitens muss der große Behälter ebenfalls geleert werden. Spart euch dieses vermeintliche Extra, das nur unnötig Platz und Geld verschwendet.
Kostenpunkt: Zwischen 200 und 600 Euro
Mehr Zeit zum Zocken dank Haushalts-Robos: Der Robo-Wischmop
Roboter-Info: Der Trend vom Staubsauger-Roboter hat auch auf Wischmops abgefärbt und so gibt es die kleinen Kerle nun auch zum feucht- und trockenwischen. Auch hier gibt es wieder signifikante Unterschiede. Es gibt Modelle, die sich mit Wasser und Reinigungsmittel befüllen lassen sowie einfachere Geräte, an denen man feuchte und trockene Lappen befestigen kann. Augen auf beim Robo-Kauf!
Darauf müsst ihr achten: Wählt unbedingt ein Modell mit Feucht-Modus, denn die Trocken-Reinigung wird eindeutig besser von den Robo-Saugern ausgeführt (siehe oben). Die Königsklasse ist natürlich ein Modell mit beiden Optionen.
Darauf könnt ihr verzichten: Ein befüllbarer Wisch-Robo ist relativ unsinnig. Zwar spart man etwas mehr Zeit, da man das Tuch nicht so oft auswechseln muss, diese verliert man aber nachher wieder durch die Borsten-Reinigung. Auch kann man auf Polier-Modi verzichten, für diese zahlt man nur obendrauf.
Kostenpunkt: Zwischen 300 und 600 Euro