Der Schöpfer von Longlegs meldet sich zurück - und liefert mit dem ersten Trailer zu Keeper erneut eine düstere Einladung zum kollektiven Gruseln.
Osgood Perkins, der Mann hinter Longlegs und seinen Albträumen im Kinoformat, ist zurück - und er hat wieder düstere Visionen im Gepäck. Mit Keeper präsentiert er einen Cabin-Horror-Streifen, der schon im ersten Trailer für jede Menge Unbehagen sorgt. Diesmal geht's für Tatiana Maslany (Orphan Black) in die Wälder - und es sieht ganz und gar nicht nach Erholung aus.
Was passiert im Trailer?
Der Trailer selbst sagt wenig, aber zeigt viel. Erst gibt's charmant lächelnde Gesichter direkt in die Kamera - und dann: Blut, Schreie, Wahnsinn. Keine großen Dialoge, nur Chaos. Wer das für einen Marketing-Stunt hält, hat Longlegs (und die entsprechende Marketingkampagne) wohl nicht gesehen. Perkins setzt erneut auf Atmosphäre statt Erklärung - und trifft damit genau ins Nervenzentrum.
Worum geht's überhaupt? Laut Deadline folgen wir Liz (Maslany) und Malcom (Rossif Sutherland), einem Pärchen auf romantischem Jubiläumsausflug in eine abgelegene Hütte. Doch als Malcom plötzlich verschwindet, bleibt Liz allein zurück - in einem Gebäude, das offenbar mehr als nur schlechte Dämmung verbirgt.
Geheimniskrämerei als Stilmittel
Der Trailer wurde ursprünglich als versteckter Bonus nach The Monkey gezeigt - einer anderen Perkins-Produktion basierend auf einer Stephen-King-Story. Dass der Clip jetzt ohne den Namen "Keeper" im Titel veröffentlicht wurde und lediglich die Worte "You're not right for this place" einblendet, ist typisch. Ganz nach Longlegs-Manier: wenig Inhalt, maximaler Effekt.
Spätestens seit Nicolas Cage als geisterhafter Killer in Longlegs für feuchte Träume (im negativen Sinne) sorgte, gilt Perkins als neuer Hoffnungsträger des unkonventionellen Horrors. Mit Keeper scheint er diesen Ruf zu festigen.
Wann startet Keeper?
Keeper startet am 14. November 2025 in den US-Kinos. Ob es der Film auch nach Deutschland schafft oder direkt im Stream landet, ist noch offen. Eines ist aber klar: Wer sich schon beim Trailer unwohl fühlt, sollte vielleicht einfach zu Hause bleiben - mit allen Lichtern an. Wir freuen uns jedenfalls auf den Streifen, und haben vielleicht ein kleines bisschen Angst.
