Farlands im Early-Access-Check - Wie sieht's aus mit einem Space-Stardew-Valley?

Special Hendrik Franke Stefan Wilhelm
Farlands im Early-Access-Check - Wie sieht's aus mit einem Space-Stardew-Valley?
Quelle: JanuSoft

Mit Farlands startet mal wieder eine neue Farming-Sim in den Early Access auf Steam. Die Pixelgrafik lässt sofort an Stardew Valley denken, aber hat das Spiel auch etwas Eigenes zu bieten? Wir haben's uns vorab angesehen!

Was könnte Spiele wie Stardew Valley oder Animal Crossing noch besser machen? Richtig: Man packt sie ins Weltall. Und was bekommt man, wenn man Stardew Valley ins Weltall verfrachtet? Man bekommt Farlands! Aber wie schlägt sich der Lebenssimulator im Pixelstil und lohnt er sich allein schon durch das veränderte Setting? Wir haben die Early-Access-Fassung ausführlich gespielt und berichten euch, wie es uns auf unserem eigenen Planeten so ergangen ist!

Der Wunsch nach Freiheit

Aber erst einmal von vorne: In Farlands leben wir in einer Großstadt und suchen nach einer Veränderung. Da kommt das Kauf-Inserat für einen Planeten für die kleine Kasse wie gerufen. Das einzige Problem dabei: Der Planet ist ein Agrarplanet und hat über die Landwirtschaft hinaus wenig zu bieten.

Wir lassen uns aber nicht beirren und beginnen, mit einem alten Raumschiff und einem Roboter bewaffnet, den Planeten nach unseren Wünschen umzugestalten. Dabei dürfen wir auch andere Planeten bereisen und entdecken dort eine Vielzahl an NPCs.

Agrarland

Da wir unser Geld hauptsächlich mit Agrarprodukten verdienen, müssen wir Samen säen, Bäume fällen, Gras sensen sowie Steine zerklopfen. Hier fühlt sich nichts wirklich revolutionär an und man bedient sich frei bei anderen Genre-Vertretern. Das macht die Landwirtschaft und das Terraformen natürlich nicht per se schlecht, durch die fehlenden Neuerungen wird das Gameplay aber auf Dauer auch recht langweilig - besonders, da alle vorhin genannten Mechaniken Stamina verbrauchen.

Konkret bedeutet das, dass wir manchmal gegen elf Uhr morgens schon nichts mehr machen dürfen und uns genauso gut direkt wieder schlafen legen könnten. Einen Weg die Stamina zu erhöhen, gibt es bis jetzt noch nicht, sodass wir quasi Unmengen an potenzieller "Arbeitszeit" mit nichts tun oder schlafen gehen verschwenden, was zwischendurch auch ein wenig den Spielspaß dämpft.

Es gibt aber zumindest ein paar gesperrte Herstellungsobjekte, die uns vermuten lassen, dass da später noch was kommen könnte.

Griff nach den Sternen

Das Spiel zeichnet sich aber zum Glück nicht dadurch aus, die Landwirtschaft in diesem Genre grundsätzlich zu verändern, sondern damit, dass wir dabei im Weltall sind und andere Planeten besuchen dürfen. Wobei das spektakulärer klingt als es eigentlich ist. In unserem Raumschiff müssen wir nämlich nur auf den gewünschten Planeten klicken und der Rest wird in einer Zwischensequenz und einem Loading Screen abgehandelt.

Ein Raumschiff steht auf einer Landeplattform. Quelle: JanuSoft Der wichtigste Planet neben unserem, ist wahrscheinlich Terbin. Hier gibt es den gleichnamigen Ort, in dem wir Samen kaufen und unser Schiff aufrüsten können. In Terbin treffen wir auf Oola, die Bürgermeisterin des Ortes. Diese hat ein Problem, da ein Ökonom ihren Heimatplaneten aufkaufen will, um nach Rohstoffen zu graben und dabei den Planeten zu zerstören. Wir wollen ihr helfen, weswegen wir versuchen, die Rasse der Empyreal davon zu überzeugen, Schutzpatron von Terbin zu werden.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Planeten. Von diesen ist besonders Bohr interessant, da dort eine Mine ist. Das bedeutet für uns: Wir bauen Erze ab, die für Wassersprinkler und Raumschiff-Upgrades verwendet werden und bekämpfen Monster, die uns bei unseren Abbauarbeiten stören wollen.

In der Mine gelangen wir immer weiter nach unten, bis wir irgendwann zu Hunter einem alten Abenteurer vordringen. Er gibt uns die Möglichkeit, über verschiedene Portale in tiefere Schichten der Mine zu gelangen.

Die anderen beiden Planeten, die wir in der Early-Access-Version besichtigen können, sind zwar schön anzuschauen, das war es dann leider aber auch schon wieder. Besonders herausstechend sind beide Planeten außerhalb ihrer Optik nämlich noch nicht, wobei es abgesperrte Bereich gibt, die in Zukunft wahrscheinlich mit Inhalten aufgestockt werden.

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