Fable Reboot 2026: Open World & NPCs mit Tagesabläufen

Special Carlo Siebenhüner
Fable Reboot 2026: Open World & NPCs mit Tagesabläufen
Quelle: Microsoft

Auf dieser Seite schauen wir uns an, wie die Welt von Fable im Original aufgebaut war und wie das Remake eine Open World erschafft.

Spielwelt Albion: Städte, Dörfer und Regionen

Wo wir dann gerade auch noch bei den Städten waren: Davon wird es offenbar zwei große geben. Nämlich Bowerstone und Bloodstone. Beides Namen, die man schon aus den originalen Fable-Spielen kennt und auch besucht hat. Bowerstone ist die große Hauptstadt des Königreichs mit Schloss Fairfax, dem Glockenturm und der Heldengilde. Bloodstone im Norden ist dagegen heruntergekommen und düster. Zwei Gangs buhlen um die Macht, und dann treibt da auch noch der Kult der Schatten sein Unwesen.

Allerdings warten auch dazwischen kleinere Ortschaften und Lager, die ihr besuchen könnt. In einem davon startet eure Reise übrigens auch. Wie sich das für ein Fable gehört, beginnt das Spiel in eurer Kindheit in einem kleinen Dörfchen namens Briar Hill. Da wird man zum ersten Mal auf eure heldenhaften Kräfte aufmerksam. Ihr werdet nämlich der erste Held seit mehreren Jahrzehnten sein, der diese besonderen Kräfte besitzt.

Ein kleiner Bauernhof. Dahinter erstrecken sich goldgelbe Weizenfelder. Quelle: Microsoft In so einem idyllischen Dorf startet euer Abenteuer. Allerdings wird das natürlich nicht so bleiben. Natürlich wird das idyllische Dorfleben durch eine Tragödie beendet, und ihr startet euer Abenteuer und zieht durch Albion. Und zwar komplett ohne Ladezeiten.

Die originalen Fable-Spiele waren noch aus aneinanderhängenden Levels zusammengebaut. Wer also von einem Ort zum anderen wollte, musste durch mehrere Ladezonen und Gebiete, die teils sehr schlauchig aufgebaut waren. Dieser grundsätzliche Levelaufbau wurde auch in späteren Fable-Teilen beibehalten. Allerdings öffnete man die Levels mit jedem Teil etwas weiter, um mehr Platz zum Erkunden zu bieten.

Wie man das von Playground Games gewohnt ist, setzt das Fable-Reboot jetzt aber auf eine volle Open World, die ihr frei erkunden dürft. Es gibt einen Tag-Nacht-Wechsel und ein dynamisches Wettersystem. Die Landschaften sind abwechslungsreich. Es gibt klassisch idyllische grüne Wiesen, Hügel und Küsten, Bauernhöfe und Dörfchen. Aber auch übergroße Pilzwälder oder ein riesiger Gemüsegarten sind mit dabei, die wieder diesen märchenhaften Touch geben.

Eine große Brücke auf der mehrere Häuser gebaut stehen. Quelle: Microsoft Die Architektur von Fables Welt ist märchenhaft, aberwitzig, krumm und schief. Ein großer Reiz an Fable war aber, dass Charakter und Spielwelt nicht voneinander abgekoppelt waren. Ganz im Gegenteil: So konnte man sich verschiedene Heldentitel verleihen, und NPCs sind dann zu einem gekommen und haben einen entweder bejubelt oder verflucht. Die richtigen Charmebolzen konnten sogar NPCs verführen, heiraten und Kinder bekommen. Und manche Fable-1-Veteranen haben sich da auch die Finger an der ominösen Lady Grey verbrannt ...

Eine Welt, die sich lebendig anfühlen soll

Das Fable-Reboot setzt hier an und legt noch mal drei Schippen drauf. Die NPCs scheinen nämlich eines der Glanzstücke des Spiels zu werden. Mehr als 1.000 NPCs bevölkern die Welt, und keiner davon kommt aus der Dose. Jeder hat seinen eigenen individuellen Tagesablauf. Jeder hat einen Namen, einen Beruf und seine täglichen Aufgaben. Wirklich jeder ist handgefertigt. Ihr könnt mit allen reden und interagieren. Und dabei wirkt sich die Beziehung zueinander aus. Ist es euer Angestellter? Ist es euer Mieter? Habt ihr ihm durch die Mieterhöhung das Leben zerstört und ihn auf die Straße gesetzt?

Denn auch so konnte man in den originalen Fables Einfluss auf die Welt nehmen. So war es von Anfang an möglich, Gebäude in Städten und Dörfern zu kaufen und dann die Miete einzukassieren. In Fable 2 ging das sogar noch weiter. Da durfte man dann auch in verschiedenen Berufen tätig werden und sich als Schmied, Bäcker oder Tavernenwirt beschäftigen. Das lief am Ende zwar nur auf ein paar Minispielchen hinaus, aber nett war es allemal.

Eine Mistgable auf einem Amboss. Der Spieler schmiedet. Quelle: Microsoft Es wird auch wieder Berufe zum Ausüben in Fable geben. Hier sieht man das Schmieden. Auch im Fable-Reboot wird es all das geben. Ihr dürft euch ein Haus oder einen Betrieb kaufen. Mit der richtigen Kohle dürft ihr sogar jedes Haus in Albion kaufen. Und jedes Haus im Spiel kann auch betreten werden. Ihr dürft einen Beruf ausüben, die große Liebe finden, Kinder kriegen und so weiter.

Die größten Auswirkungen warteten aber natürlich immer bei den großen und kleinen moralischen Entscheidungen während des Spiels. Die sind in den alten Fables meistens sehr offensichtlich gut oder böse. So steigt Fable 3 direkt mal mit der Entscheidung ein, ob man einen wütenden Mob erschießen lässt oder die eigene Geliebte zum Tode verurteilt.

  1. Seite 1 Fable Reboot 2026: Open World, Moral-System und NPCs - das steckt wirklich drin
  2. Seite 2 So wird die Open World & lebendige NPCs
  3. Seite 3 Moralsystem, Kampf und ein fehlender Hund
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