FIFA 23: Die Neuerungen des Karrieremodus im Überblick - Seite 2
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F1 22 lässt grüßen: Im Karrieremodus von FIFA 23 dürft ihr euer Geld für jede Menge Lifestyle-Blödsinn ausgeben. Echte neue Features gibt es dagegen kaum.
Deutlich spannender finde ich da schon die spielbaren Highlights, die die Macher aus Madden NFL übernommen haben. Durch dieses Feature bekommt ihr künftig die Möglichkeit, nur noch die absoluten Schlüsselmomente einer Partie nachzuspielen, statt der kompletten 90 Minuten. Das spart Zeit, bietet aber noch mal mehr Kontrolle als die Schnellsimulation. Die Anzahl an Highlights ist dynamisch und variiert je nach Qualitäten der beiden beteiligten Teams. Ist euer Gegner in der Offensive besonders gut aufgestellt, müsst ihr voraussichtlich häufiger hinten aushelfen. Hat euer Gegenüber Probleme in der Verteidigung, ergeben sich euch deutlich mehr Abschlussgelegenheiten.
Die spielbaren Highlights sind sowohl in Turnieren als auch in der Manager- und Spielerkarriere verfügbar. Entsprechend bietet die Funktion auch noch ein paar Anpassungsmöglichkeiten: Ihr könnt euch beispielsweise dazu entscheiden, nur Offensiv-Highlights selbst zu spielen, oder nur Highlights, die euren Virtual Pro betreffen.
In diesem Artikel
Neuer Look für Cinematics und Menüs
Quelle: EA Sports
Wenn ihr in der Trainerkarriere einen neuen Topspieler verpflichtet, wird dieser in einer schicken Zwischensequenz Fans und Presse vorgestellt.
Zu guter Letzt wurde auch noch die Optik des Karrieremodus überarbeitet: Es gibt jetzt neue cineastische Zwischensequenzen für die Schlüsselmomente eurer Laufbahn - etwa, wenn ihr mit eurem Pro zu einem neuen Verein wechselt oder als Manager einen wichtigen Spieler verpflichtet. Das soll für mehr Immersion sorgen, bewirkt aber eher das Gegenteil. Die Szenen schauten bisher nämlich ziemlich leblos aus.
Schafft ihr es mit eurem Spielercharakter erstmals in die Startaufstellung, werdet ihr während des Mannschaftstrainings kurz beiseite genommen und bekommt lediglich von einem generischen Assistenten eine kurze Beglückwünschung. Euer Spieler selbst sagt dagegen nichts, genauso wenig wie eure Teamkameraden. An so einer Inszenierung hat man sich leider relativ schnell sattgesehen und überspringt die Cutscenes dann nur noch.
Auch die anderen grafischen Anpassungen haben mich noch nicht endgültig überzeugt: Das Hauptmenü im Karrieremodus wurde in FIFA 23 "optimiert" und mehr an das Design von Ultimate Team angepasst, um eine "einheitlichere Sprache" zu sprechen. Das bedeutet, dass ihr künftig alle Untermenüs wie Vertragsverhandlungen oder Jugendakademie über eine Leiste am unteren Bildschirmrand auswählen müsst.
Quelle: EA Sports
In FIFA 23 könnt ihr künftig auch mit realen Managern wie Thomas Tuchel an der Seitenlinie stehen.
Eine Umstellung, die zumindest bei mir auf nicht besonders viel Gegenliebe stößt. Die bisherige Kachel-Optik fand ich deutlich übersichtlicher. Immerhin: FIFA 23 führt im Gegenzug ein neues Transfer-Analyse-System ein, das die Auswirkungen eurer Zu- und Abgänge aufs Mannschaftsgefüge und eure Finanzen durchleuchtet. Das sorgt für mehr Tiefgang.
Abgerundet wird das alles von ein paar Detailanpassungen: In der Trainerkarriere hat EA Sports das lange geforderte Feature eingeführt, mit authentischen Managern wie Pep Guardiola, Jürgen Klopp, Antonio Conte oder Thomas Tuchel spielen zu können. Außerdem lassen sich in Create a Club jetzt auch Alternativ-Trikots sowie die Leibchen eurer Torhüter individuell einstellen und die Eigenschaften eures Kaders zu Spielbeginn anpassen. Namen, Aussehen und Attribute eurer Profis sind also nicht mehr rein zufällig generiert.
