F1 22 VR: Nur die echte Formel 1 macht mehr Spaß - Seite 2
Special
Wir haben uns den VR-Modus zu F1 22 genauer angesehen. Kann das offizielle Formel-1-Spiel durch Virtual Reality mit noch mehr Immersion punkten?
Außerdem hatten wir mit einigen Bugs wie flimmernden Anzeigen, Spielabstürzen und Koppelproblemen zwischen Rechner und VR-Headset zu kämpfen. Kinderkrankheiten, die beim ersten VR-Auftritt des F1-Spiels aber verschmerzbar sind.
Das Leben eines Fahrers
In unserem Test berichteten wir von Balancing-Schwierigkeiten bei der Gamepad-Steuerung. Diese sind nach wie vor vorhanden, doch für die absolute Immersion empfehlen wir zusätzlich zur VR-Brille, F1 22 mit Pedalen und Lenkrad in Angriff zu nehmen. Und dann funktioniert das Rennspiel ausgesprochen gut. Obwohl auch der neue Teil der Formel-1-Reihe Simulations-Fans eher weniger anspricht, sondern im Simcade-Bereich angesiedelt bleibt, macht das pure Racing in VR enorm viel Spaß. Die Positionskämpfe mit der KI oder menschlichen Spielern hebt der Modus nochmal auf eine neue Stufe. In erster Linie liegt das an der verbesserten räumlichen Wahrnehmung. Wir erkennen deutlich besser, wie wir unser Auto in Kurven, beim Überholen und beim Verteidigen positionieren müssen. Jeder einzelne Millimeter kann dadurch auf der Strecke besser ausgenutzt werden.
In diesem Artikel
Zudem hilft auch der Sound des Headsets deutlich mehr gegen die aggressive KI. Wenn sich unsere Kontrahenten mit Überschuss an uns vorbeiquetschen wollen, bemerken wir das schneller und können darauf reagieren. Das sorgt für spannende Duelle auf der Strecke und ein noch besseres Spielgefühl.
Fahren bis der Arzt kommt
Quelle: PC Games
F1 22 VR: Nur die echte Formel 1 macht mehr Spaß als Virtual Reality (2)
Integriert sind alle Spielmodi, die wir auch ohne Virtual Reality nutzen können, vom Karrieremodus über den Online-Bereich bis hin zu den neueingeführten Pirelli Hotlaps, bei denen wir mit den Supercars der Marken Mercedes, Aston Martin, Ferrari und McLaren unsere Runden drehen.
Worüber wir wohl alle froh sein können, ist die Tatsache, dass es der Purpoising-Effekt der Fahrzeuge nicht ins Spiel geschafft hat. In der echten Formel 1 spielt das "Hüpfen" der Boliden schließlich immer noch eine große Rolle. In VR würde das für ungeübte Hobby-Piloten einer endlosen Achterbahnfahrt gleichkommen.
Vor allem, da bei F1 22 allgemein sehr schnell eine Motion Sickness einsetzen kann. Wer bisher in der VR-Welt noch nicht so zu Hause war, der muss seinen Magen erst einmal an die rasanten Kurvengeschwindigkeiten gewöhnen.
Alles in allem überzeugt der VR-Modus des Rennspiels aber absolut. Das lange Warten der Fans hat sich also gelohnt. Codemasters sollte auf alle Fälle dranbleiben und die Kinderkrankheiten des Modus nach und nach beheben. Für die nächsten Jahre wäre dazu eine Umsetzung für die Playstation sinnvoll. Immerhin steht mit PSVR 2 eine neue Brille in den Startlöchern.
