F1 22 VR: Nur die echte Formel 1 macht mehr Spaß als Virtual Reality
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Unser Test von F1 22 ist zwar online, doch noch nicht ganz abgeschlossen. Wir haben uns in den letzten Tagen den VR-Modus zum offiziellen Spiel der Formel-1-Weltmeisterschaft angesehen. Kann Entwickler Codemasters durch noch mehr Immersion punkten?
Hinter uns liegen spektakuläre F1-Wochenenden in Silverstone und Spielberg. Das Rennen in England, der Heimat des Motorsports, bot einiges: Einen heftigen Unfall, der für alle Beteiligten zum Glück glimpflich ausging, grandiose Überholmanöver, packende Action und mit Ferrari-Pilot Carlos Sainz einen Premierensieger. In Österreich gewann sein Teamkollege Charles Leclerc nach langem Kampf gegen Weltmeister Max Verstappen.
Aufgrund der Regeländerungen zur diesjährigen Saison, die auch im offiziellen Spiel zur Formel-1-Weltmeisterschft F1 22 (jetzt kaufen 8,99 € ) integriert sind, hat sich das Fahrverhalten der Boliden deutlich verändert. Durch mehr Untersteuern und allgemein weniger Grip verschlechtern sich zwar die Rundenzeiten, doch die Fahrzeuge können einander dichter folgen und das sorgt für enge und spannende Rennen. In unserem Test schneidet der aktuelle Titel von Entwickler Codemasters allerdings eher durchschnittlich ab. Schuld daran sind mehrere Faktoren wie Probleme mit der Gamepad-Steuerung, unnötige neue Features, eine teilweise zu aggressive KI und deftige Grafikfehler. Doch die britische Rennspielschmiede hat noch ein Ass im Ärmel - den VR-Modus. Mit einer Oculus Rift S und einem Lenkrad von Thrustmaster haben wir uns also erneut ans Steuer der leistungsstarken Fahrzeuge gesetzt und unsere Runden gedreht.
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Ab auf die Piste, doch nicht für alle
Quelle: PC Games
F1 22 VR: Nur die echte Formel 1 macht mehr Spaß als Virtual Reality (1)
Offiziell kompatibel sind neben der Rift noch das HTC Vive und das Index von Valve, doch auch die restlichen Brillen sollten ohne größere Probleme funktionieren. Playstation-Besitzer schauen dagegen in die Röhre. F1 22 unterstützt die VR-Funktion nämlich nur auf dem PC. Für die nächsten Jahre ist laut Creative Director Lee Mather jedoch auch eine Umsetzung für PSVR geplant.
An der Entwicklung beteiligt war neben Codemasters auch das Team von Behaviour Interactive. Schon bei der Dirt-Rally-Reihe arbeiteten die Unternehmen zusammen und brachten eine tolle VR-Erfahrung auf den Markt.
Vor dem Start müssen wir uns jedoch erst einmal durch einige kleine Probleme kämpfen. F1 22 ist schließlich kein reines VR-Spiel und hat daher unter anderem eine sehr fummelige Menüführung.
Dazu erhalten wir jedes Mal, sobald wir die Brille vom Kopf ziehen, eine Warnmeldung, die uns nicht weiterspielen lässt. Wir können also nie ganz entspannt durch die Menüs blättern und Einstellungen treffen. Das nervt vor allem vor einem Rennen, wenn wir unsere Kameraposition im Cockpit neu justieren möchten.
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