Exorzist - Der Anfang

Test Marc Kirzeder

Nach über 30 Jahren erzählt der Finne Renny Harlin die Vorgeschichte zum bösesten Horrorfilm aller Zeiten

Mit seiner verstörenden Handlung zieht "Der Exorzist" bereits seit 1973 Horror-Fans in seinen Bann. Die Geschichte des Mädchens Regan (Linda Blair), das einen an den Nerven zerrenden Exorzismus über sich ergehen lassen muss, sorgte einst für Aufregung. Bis heute halten sich Gerüchte von Boykottaufrufen entsetzter Katholiken und Selbstmorden traumatisierter Kinobesucher.

Es folgten "Der Exorzist II -- Der Ketzer" (1977) und "Der Exorzist III" (1990), die jedoch nicht ansatzweise die Klasse des schockierenden Vorgängers erreichten. 2000 brachte Warner das Original in einer längeren Fassung erneut in die Kinos.

Wiederbelebung

"Der Exorzist -- Der Anfang" erzählt die Vorgeschichte des Horror-Klassikers. Vater Merrin (Stellan Skarsgård) -- im Original von Max von Sydow verkörpert -- hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg einer Truppe britischer Soldaten angeschlossen, die in Kenia nach religiösen Artefakten sucht. Seit einem schrecklichen Vorfall während des Krieges hat er seinen Glauben an Gott verloren und sein Amt als Priester niedergelegt. Doch als er zu der Ausgrabungsstätte einer uralten Kirche gerufen wird, holt ihn die Vergangenheit wieder ein.

Unter den Arbeitern greift der Wahnsinn um sich und die Eingeborenen machen den Jungen Joseph (Remy Sweeney) für die Geschehnisse verantwortlich. Sie glauben, Joseph sei von einem Dämon besessen und wollen ihn töten. Zusammen mit der Krankenschwester Sarah (Izabella Scorupco) will Merrin verhindern, dass Joseph etwas zustößt. Doch als er begreift, was sich an der Ausgrabungsstätte tatsächlich abspielt, wird ihm klar, dass er ohne den Glauben an Gott auf verlorenem Posten kämpft ...

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk