Letzte Woche stellten wir euch Empire of Sports bereits ausführlich vor. Heute gibt's das Interview mit dem Mastermind dahinter.
Ich blicke in die Zukunft: Mehrere Millionen Spieler zocken Empire of Sports. Virtuelle Sportwetten haben sich zu einer tollen Einnahmequelle entwickelt. Sponsoren reißen sich um virtuelle Sportler. Der Handel mit ECU blüht, Spieler lassen sich bestechen oder werden von der Wett-Mafia bedroht. Finstere Gesellen beeinflussen die Ergebnisse durch Cheat-Software und die Welt von Empire of Sports Gerät immer mehr aus dem Gleichgewicht. Solche Sachen kann man doch eigentlich nicht verhindern oder? Bedeutet das letztlich, dass euer Spiel nicht zu erfolgreich werden darf?
Christian Müller: Zuerst einmal würde ich mich über Millionen von glücklichen und vor Allem erfolgreichen Spielern im „Empire of Sports“ einfach nur tierisch freuen! Aber Du hast einen sehr wichtigen Punkt getroffen. Von Anfang an haben wir beim Design besonderen Wert auf den Schutz des Spiels und damit der Community gelegt. Leider kann man nie garantieren, dass sich Spieler oder sogar Gruppen gezielt daneben benehmen oder sogar Schlimmeres planen. Wir werden selber von Anfang an sehr bestimmt gegen solche Tendenzen vorgehen, sei es durch Massnahmen im Code oder durch unser Community Management.
Gleichzeitig ist der beste Schutz wie eh und je eine gut funktionierende und engagierte Community, welche selber dazu beiträgt „Empire of Sports“ sauber und fair zu halten. Das bedeutet übrigens nicht, dass erfolgreiche Spieler im „Empire of Sports“ nicht zu wirklichem Ruhm und damit Einkünften kommen können. Dies ist ein wichtiger Teil einer Sportwelt und wird von uns sogar aktiv gefördert.
Wann erscheint die Konsolen-Umsetzung von Empire of Sports und warum ist diese noch nicht in Entwicklung?
Christian Müller: Wir konzentrieren uns im Moment tatsächlich auf die PC-Version von „Empire of Sports“. Allerdings heisst das nicht, dass es nie eine Konsolenversion geben wird. Es bestehen sogar schon interessante Lösungen für die Umsetzung der Maus- und Tastatursteuerung auf Konsolencontroller. Darüber hinaus gibt es aber noch technische Hürden im Zusammenhang mit dem Netzwerk und dem Lag-Management. Unser Ziel ist und bleibt es aber, allen interessierten Spielern Zugang zum „Empire of Sports“ zu ermöglichen, und dazu werden Konsolenadaptionen eines Tages gehören.
Kriegen wir Beta-Keys und ein Clubhaus für unsere Cynamite-Community?
Christian Müller: Natürlich werden wir alles tun, um Euch Beta-Keys zur Verfügung zu stellen. Wir schleifen mit unserer regen Beta-Community noch an den Ecken und Kanten, aber bald werden wir die Pforten der „Empire of Sports“-Beta weiter öffnen. Natürlich ist die Cynamite-Community mehr als nur herzlich willkommen. Und wer weiss, vielleicht findet Ihr schon bald ein eigenes Cynamite-Clubhaus mit tollen Features im „Empire of Sports“.
Was kostet euer Spiel eigentlich?
Christian Müller: Der Spielklient wird gratis zum Download zur Verfügung stehen, und man wird „Empire of Sports“ auch gratis antesten können. Sobald man den vollen Umfang spielen möchte, vor allem die Charakterentwicklung und die vielen Events und Wettbewerbe, erheben wir eine relativ geringe monatliche Gebühr, die voraussichtlich weit unter 10 Euro liegen wird. Die geringen Kosten sind möglich, weil wir die Server- und Supportkosten auch über Werbung und virtuelle Kaufartikel decken können.
Wer ist der größte Sportler aller Zeiten?
Christian Müller: Für mich ist das nicht eine einzelne Person – obwohl mir spontan viele grosse Sportler einfallen würden – sondern es sind die vielen Profis und Amateursportler welche an sich glaubten und gegen alle Widerstände nie aufgegeben haben. Denn das ist für mich die Essenz unseres Spiels: Sogar wenn man die körperlichen Eigenschaften im realen Leben nicht mitbringt, können alle die den Willen wirklich haben in „Empire of Sports“ zu echten Champions werden.
Die Vorschau/Preview zu Empire of Sports findet ihr HIER.
