EA Advertising gestartet: So will der Publisher euch noch mehr Werbung im Spiel anzeigen
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Allem Anschein nach können wir uns nicht mehr dagegen wehren, dass unsere Spiele bald vollgestopft mit Werbung sein werden.
Unser aller Lieblingsentwickler Electronic Arts hat vor Kurzem die neue Plattform EA Advertising gestartet. Die soll verändern, "wie Marken über digitale und reale Erlebnisse in einem weltweiten Spielportfolio eine Verbindung zu ihrem Publikum herstellen."
Und wie könnte man sich besser mit dem eigenen Publikum verbinden, als durch Werbung? Mit EA Advertising soll es Firmen möglich sein, Werbung dynamisch und in Echtzeit zu platzieren, wodurch die Spielerfahrung "verbessert und nicht gestört" werden soll.
Es wirkt unvermeidbar: Bald wird euch immer mehr Werbung in Spielen angezeigt
Im Endeffekt soll euch also mitten im Spiel irgendwelche Werbung angezeigt werden. Im Zentrum von EA Advertising steht EA Sports mit Dingen wie "native ad units". Auch sollen Firmen den Spielern Dinge wie Herausforderungen anbieten und sie dafür mit Skins und anderen Sachen belohnen können.
EA schafft hier also schlicht und ergreifend mehr Möglichkeiten, wie Firmen euch mitten im Spiel irgendwelche Werbung anzeigen können. Der Publisher selbst hat bereits eine lange Geschichte mit verschiedenen Arten von Werbung hinter sich - von Werbeplakaten in Burnout Paradise bis hin zu richtigen Werbespots in UFC 4, welche nach Release wieder entfernt wurden.
Bei EA Advertising handelt es sich wohl nur um den nächsten Schritt, wie EA ihre Spiele zusätzlich monetarisieren möchte. Interessant ist jedoch, dass EA mit diesem Gedanken gar nicht alleine dasteht. So kam vor Kurzem etwa ein neues Sony-Patent ans Licht, welches euch mithilfe von KI Werbung in Ladebildschirmen anzeigen möchte.
Es ist nun einmal verdammt teuer, AAA-Spiele zu entwickeln, weswegen Firmen nach immer mehr Möglichkeiten suchen, das inhärente Risiko bei solchen Produktionen ein wenig abzufedern. Der BioWare-Veteran Mark Darrah erklärte etwa in einem kürzlichen YouTube-Video, dass Produktplatzierungen hierbei helfen könnten.
Laut ihm hat sich der Live-Action-Schlumpf-Film vollständig über Produktplatzierungen finanziert, in Videospielen machen die jedoch nur einen kleinen Teil aus. Zwar gibt es die immer wieder - etwa im neuen 007 First Light -, laut Darrah sollten Videospiele aber wesentlich mehr darauf setzen, um die Entwicklungskosten wieder reinzuholen.
Egal, wo man hinschaut, versuchen Firmen derzeit herauszufinden, wie man den Spielern Werbung mitten im Spiel anzeigt, und erste Initiativen wie EA Advertising zeigen, dass wir uns dagegen vermutlich nicht mehr wehren können. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis uns Kratos im Podcast seinen liebsten Energy-Drink empfiehlt, oder das eigene Gameplay durch eine kurze Werbeunterbrechung pausiert wird.
Na, freut ihr euch auf noch mehr Werbung in EAs Sportspielen? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.
