Elden Ring: Shadow of the Erdtree in der Vorschau: Die Tollkirsche auf der Torte
Special
Wir sind Miquellas Ruf in die Schattenlande gefolgt und haben uns drei Stunden lang durch die Riesenerweiterung zu From Softwares Magnum Opus gekämpft!
Elden Ring ist zurück! Mit Shadow of the Erdtree erscheint bald die erste und einzige Erweiterung zu From Softwares bisher größtem Erfolg. Zwei Jahre hat das Team an dem gearbeitet, was da am 21. Juni auf euch zugerollt kommt: Der umfangreichste DLC der Soulsborne-Geschichte verspricht 100 neue Waffen, zehn Hauptbosse und eine unbekannte Welt abseits der Zwischenlande.
Lesetipp: Elden Ring: Shadow of the Erdtree - Tipps zur perfekten DLC-Vorbereitung
Einen Bruchteil davon durften wir uns schon vor Release ansehen. Wir haben Shadow of the Erdtree drei Stunden lang gespielt, und eins ist bereits klar geworden: Der DLC ist Elden Ring (jetzt kaufen 129,99 € / 53,99 € ) durch und durch. Die überwältigenden Qualitäten des Basisspiels kommen genauso zur Geltung wie seine paar verschmerzbaren Macken.
Ein Meer der Grabsteine
Sternengeißel Radahn und Mohg, Fürst des Blutes - diese beiden Bosse muss unser Befleckter zu Fall gebracht haben, bevor wir dem Göttlichen Miquella in die Schattenlande folgen können. Miquellas letzte Ruhestätte, der Kokon im Reich seines Entführers Mohg, ist dementsprechend der Zugangspunkt zu den neuen Inhalten. Ihr solltet also auf Endgame-Niveau gelevelt und gerüstet sein, wenn ihr nicht mit gottgleichem Skill gesegnet wurdet.
Zu Gesicht bekommen haben wir Malenias Bruder aber noch nicht, und auch sonst können wir nur Eckdaten liefern, worum es bei Shadow of the Erdtree geht. Ein mächtiger Krieger namens Messmer der Pfähler führte einst einen grausamen Krieg in dem Land, das nun im Schatten versinkt. Miquella folgte ihm, und wir schließen uns einer Gruppe von Rittern an, die den Göttlichen finden wollen.
Bildergalerie
Als unsere Stiefel zum ersten Mal diesen unheimlichen Boden berühren, ist Soulsborne-typisch aber eh alles längst vorbei. In den Gravesite Plains, der ersten Zone des neuen Gebiets, das ungefähr die Fläche Limgraves einnehmen soll, sprießen leuchtende Grabsteine wie Blumen aus dem Boden.
Wie im Hauptspiel sticht uns als erstes die majestätische Landschaft ins Auge. Wir erblicken direkt zwei große Festungen, in denen wir unser Glück versuchen können, während die Skybox mit dem abgebrannten Erdenbaum für apokalyptische Stimmung sorgt.
Fortschritt durch Fragmente
Schnell laufen wir einem gigantischen neuen Feind über den Weg, der uns vermutlich an das Progressionssystem von Shadow of the Erdtree heranführen soll: Die wandelnde Feuerschale verbrennt unseren Befleckten mit wenigen Treffern zu Asche und kann exorbitant viel Schaden einstecken.
Die Lösung dafür sind - hoffentlich - die neuen Items, die wir überall im Schattenland sammeln: Mit einem davon erhöhen wir direkt unsere Angriffs- und Verteidigungswerte, während das andere die beschwörbaren Geister verstärkt. Dieses System wirkt sich nur auf den DLC aus und ist laut den Entwicklern optional.
Quelle: Bandai Namco
Genaue Vorher-Nachher-Vergleiche konnten wir noch nicht anstellen, aber wir hatten doch das Gefühl, dass wir die Items tunlichst nutzen sollten, wenn wir nicht zehn Minuten lang auf Bosse eindreschen wollen.
Frisches Verlies
Unser erstes Reiseziel ist der Turm von Belurat, der nach dem Prinzip der Legacy-Dungeons aus dem Hauptspiel aufgebaut ist. Wir bahnen uns einen Weg durch die verwinkelte Festungsanlage, schalten Abkürzungen frei und parkouren auch mal über Dächer, um weiterzukommen.
Dabei stellen wir uns erfreulich vielen neuen Gegnern: Während die verkohlten Schattenzombies noch schnell zusammenklappen, halten uns steinerne Vögel und gehörnte Maskenritter ordentlich auf Trab. Die Elitefeinde bekamen wieder ausladende Movesets spendiert und verlangen unsere volle Aufmerksamkeit, die Endgame-Schwierigkeit spüren wir mit jedem Adrenalinschub, der durch die Blutbahn jagt.
Prall gefüllter Waffenschrank
Da freuen wir uns natürlich über ein ganzes Arsenal an neuer Ausrüstung, das die Schattenlande bereithalten. Ganze 100 Waffen, darunter ganz neue Kategorien, sorgen für frischen Wind im Loot-Pool: Die Klinge unserer Wahl, Milady, ist etwa ein leichtes Großschwert, das die Stiche eines Degens mit kunstvollen Hieben kombiniert. Die fernöstliche Schule wird um den Typ der schweren Katanas und um Handschuhe erweitert, die einen Martial-Arts-Meister aus uns machen. Wer gerne ausgefallen kämpft, schnappt sich die Parfümflakons, die nun auch als Hauptwaffen ausgerüstet werden können.
