Perfekter Start in Shadow of the Erdtree: Die komplette Story und Lore von Elden Ring!

Special Malik Brugger Lukas Schmid
Perfekter Start in Shadow of the Erdtree: Die komplette Story und Lore von Elden Ring!
Quelle: From Software

Bevor ihr euch in den DLC Shadow of the Erdtree begebt, fassen wir zusammen, was ihr zu Story und Lore wissen müsst - auf ganz besondere Art und Weise ...

In dieser schicksalhaften Zeit erhob sich Radagon, ein kriegerischer Held mit feuerrotem Haar, das unter den Riesen einzigartig war. Man sagte ihm nach, er sei von Riesenabstammung. Radagon stieg zu großem Ruhm auf und sollte später die Goldene Armee in zukünftigen Schlachten anführen.

Marika und Godfrey brachten den ersten der Halbgötter zur Welt: Godwyn den Goldenen. Es folgten Zwillingshalbgötter, Morgott und Mohg. Beide Kinder wurden unglücklicherweise als gehornte Omen geboren - mächtige, aber verachtete Wesen.

Eine Krone. Quelle: From Software Anstatt ihnen die Hörner abzuschneiden, was bei Omen oft tödlich endete, ließ Marika ihre Zwillinge in den Abwasserkanälen unter Leyndell verstecken. Morgott blieb der Goldenen Ordnung und seiner Familie treu, wie sein Bruder Godwyn. Mohg hingegen hegte Groll und Wut gegen jene, die ihm seine Freiheit verweigert hatten.

In den Gefilden von Liurnia wütete derweil der bisweilen verheerendste Krieg gegen die mächtige Mondfamilie. An der Spitze der goldenen Streitmacht stand Radagon, mit fließenden roten Locken. In der Hitze der zweiten Schlacht begegnete ihm Lady Rennala, die Königin des Vollmonds. Zwischen den blutigen Klingen entfachte jedoch eine Liebe: Radagons und Rennalas Schicksale verbanden sich.

Aus ihrer Vereinigung gingen drei Kinder hervor: Radahn, der seinem Vater Radagon ähnelte und später die Gravitationsmagie meistern sollte. Rykard, der einen Pakt mit einer alten Schlange eingehen würde. Und Ranni, die Prinzessin, erbte die Neigung ihrer Mutter zur lunaren Magie. In ihr erkannte der Höhere Wille das Potenzial, eines Tages als Göttin aufzusteigen und Marikas Herrschaft zu übernehmen. Deshalb segnete er Ranni schon von klein auf mit dem wölfischen Schatten Blaidd.

Zweifel im Herzen

Marika begann Zweifel zu hegen - Zweifel an der Goldenen Ordnung, die sie maßgeblich mitgeprägt hatte. Entschlossen, die Wahrheit dieser Ordnung zu ergründen, stieß sie auf Erkenntnisse, die ihrem Volk im Dunkel verborgen blieben. Als ihr Gemahl Godfrey den Höhepunkt seiner Feldzüge erreichte und seinem letzten würdigen Gegner gegenüberstand, soll die Farbe aus seinen Augen gewichen sein, wie die Legenden berichteten.

Marika verbannte ihn und seine tapferen Krieger aus dem Reich. Mit verdunkelten Augen wurden sie in ein fernes Land geschickt, wo sie kämpfen und sterben sollten. So begann die Ära der Befleckten, gezeichnet durch ihren gnadenlosen Status außerhalb der heiligen Gefilde.

Diese Tragödie war ein Teil des Vorhabens der Königin: Eines Tages sollten Lord Godfrey und seine Erben, die Befleckten, gestärkt durch die Prüfungen des Todes zurückkehren. Denn Marika glaubte fest daran, dass nur auf diese Weise, dem Tode so nah, die wahre Stärke erlangt werden könne, um die Goldene Ordnung letztlich zu verstehen und zu überwinden.

So trat Radagon als ihr Gemahl und zweiter Elden Lord an Marikas Seite. Rennala war zutiefst erschüttert, als Radagon sie verließ. Zum Abschied schenkte Radago ihr ein bernsteinfarbenes Ei, das die Große Rune der Wiedergeburt enthielt. Die Trauer zerfraß sie. Rennala verlor allmählich den Verstand und wurde schließlich in die Bibliothek von Raya Lucaria eingesperrt, da sie als unfähig zur Herrschaft erkannt wurde. Dort erschuf sie künstliche Kinder, um ihre Einsamkeit zu lindern.

Malenia und Radahn. Quelle: From Software

Die verfluchten Zwillinge

Die letzten Halbgötter erblickten das düstere Licht der Welt. Miquella und Malenia wurden auf außergewöhnliche Weise geboren: Ihre Eltern teilten denselben göttlichen Körper, denn Marika und Radagon waren eins; sie teilten sich einen Leib, um ihre Herrschaft zu festigen, um Vollkommenheit zu erlangen.

Ob Radagon aus einem Fluch der einstigen Riesen oder aus Marikas eigenem Willen hervorging, blieb dem Volk unklar. Gewiss war jedoch, dass die Kinder Nachkommen desselben Gottes und von Geburt an gezeichnet waren. Einer schien mit ewiger Kindheit verflucht, die andere trug eine verderbliche Fäule in sich.

Malenia wurde als Gefäß einer außerweltlichen Göttin geboren, auserwählt, ein rot-rottendes Zeitalter einzuleiten. Doch sie entschied sich dagegen: An der Seite ihres Bruders Miquella suchte sie ihr Leben lang nach einem Heilmittel, um das Schicksal abzuwenden, dass die Göttin der Scharlachfäule in ihr erwachen würde.

Miquella war entschlossen, seinen eigenen Goldenen Orden zu gründen - einen unlegierten Goldenen Orden, frei von den Verunreinigungen, die den Orden seines Vaters Radagon beschmutzten. Er beobachtete sein ganzes Leben lang, wie seine Schwester litt, wie sie ihre Glieder und ihre Freiheit verlor. Um sie zu retten, versuchte er, einen zweiten Erdbaum zu züchten.

Obwohl der Haligbaum mit Miquellas eigenem Blut bewässert wurde, scheiterte er letztlich daran. Sein Mitgefühl für seine Schwester spiegelte sich im Land, und er erhob sich als Beschützer der Schwachen und Ausgestoßenen, jener, die der Goldenen Ordnung zum Opfer fielen.

Um sein Ziel zu erreichen, gab Miquella schließlich sein eigenes Fleisch auf, um in das Reich der Schatten zu gelangen. Alles aus unerschöpflicher Liebe zu seiner Schwester, die müde und verrottend, am Fuße des Haligbaums, auf die Rückkehr ihres geliebten Bruders wartete.

Der gestohlene Tod

Der Schatten im Schlossgarten legte sich kühl um Rannis Haut. Sie beobachtete die Schwertlilien, deren fleischige Blüten im aufkommenden Nachtwind wippten. Mondlicht umrandete das dunkle Violett. Die Gänsehaut auf ihrer Haut sorgte dafür, dass Ranni sich Zuhause fühlte.

"Bist du bereit zu sterben, Prinzessin?"

Ranni hielt den Blick auf die Schwertlilien gerichtet. Der Wind kletterte durch das Geäst der Feigenbäume. Sie holte tief Luft, bis ihre Brust schmerzte, und spähte über ihre Schulter. Niemand war im königlichen Garten zu sehen; bloß das kalte Mondlicht und ein Schatten in weiter Ferne, der sich an die Burgmauer lehnte. "Mein Tod wird mich befreien", erwiderte Ranni.

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