In unserem Test verraten wir, warum es überraschend viel Spaß macht mit Edna und ihrem sprechenden Plüschhasen Harvey aus dem Irrenhaus zu fliehen.
Edna und ihre verrückten Bekanntschaften
Im bereits totgesagten Genre der Point&Click-Adventures ein Spiel zu veröffentlichen, ist durchaus gewagt. Wenn dann auch noch "Von den Leuten, die Monkey Island gut finden!" auf der Verpackung steht, beschwören die Entwickler von Edna bricht Aus geradezu den Vergleich mit dem immernoch amtierenden Genre-Primus von 1990.
Vor Piraten-Antiheld Guybrush Threepwood muss sich Hauptdarstellerin Edna aber keineswegs verstecken, denn Daedalic Entertainment hat ein Point&Click-Adventure der alten Schule geschaffen, dass mit aberwitzigen Dialogen, genialem Humor und einer skurrile Story punkten kann.
Quelle: PC Games
Planlos in der Gummizelle
Die Macher von Edna bricht Aus setzen auf gezeichnete 2D-Szenen in einer Optik, die anfangs sehr bizarr wirkt. Die Locations sind stark überzeichnet, passen aber sehr gut zur abgehobenen Story: Edna wacht in der Gummizelle einer Irrenanstalt ohne jede Erinnerung auf, ist sich aber sicher, nicht verrückt zu sein. Das bestätigt ihr auch ihr treuer Begleiter Harvey, der allerdings ein sprechender Stoffhase ist. Zusammen mit Harvey will Edna raus aus der Anstalt und herausfinden, wie sie überhaupt dort gelandet ist. Ihr dirigiert die Beiden per altbekannter Adventure-Steuerung: Per Mausklick läuft Edna durch das Irrenhaus, nimmt Gegenstände mit oder benutzt diese. Harvey lässt sich ebenfalls steuern, aber nur in bestimmten Zwischensequenzen, die in Edna's Vergangenheit spielen.
Auf der nächsten Seite geht's weiter! (2/3)
