EA Sports setzt KI bei der Entwicklung von EA Sports FC 27 ein. Der Kommentar wird dadurch aber nicht ersetzt, sondern lediglich ergänzt.
Der Einsatz von KI in der Spieleentwicklung wird mitunter kontrovers diskutiert. Gerade Synchronsprecher könnten durch die Technologie früher oder später komplett ersetzt werden. EA Sports setzt schon jetzt auf KI-generierte Stimmen. Der Kommentator, dem die Stimme gehört, ist aber sogar froh, dass das so ist.
EA Sports FC: KI nimmt viel Arbeit ab
Die jährlich erscheinende Sportspiel-Reihe von EA Sports zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, eine riesige Auswahl an Teams und Spielern aus der ganzen Welt anzubieten. Das Geschehen auf dem echten Fußballplatz soll dabei so realistisch wie möglich auf die Konsole oder den PC übertragen werden.
Ein wichtiger Teil jeder Übertragung ist natürlich der Live-Kommentar, der Hintergrundinfos liefert und wichtige Momente emotional untermalen kann. Kommentatoren gibt es auch in den Videospiel-Umsetzungen von EA Sports schon seit Jahrzehnten. Wie diese gemacht werden, hat der britische Kommentator Guy Mowbray gegenüber der BBC erklärt.
Die Arbeit an den Kommentaren ist dabei ein nie endender Job, da ständig neue Spielernamen hinzukommen und auch immer wieder neue Begriffe Einzug in den Sprachgebrauch halten. Mittlerweile begleite ihn die Entwicklung des nächsten Spiels von November bis Juli. Verschiedenste Situationen müssen passend kommentiert werden, zudem braucht es für jeden Spieler verschiedene Betonungen des Namens.
Gerade letzteres ist bei über 20.000 Spielern natürlich eine ziemlich zeitfressende Angelegenheit. Aus diesem Grund hat Mowbray hier auch seine Genehmigung gegeben, KI zu nutzen. Durch die vielen gesammelten Daten können so unterschiedliche Betonungen der Spielernamen generiert werden, ohne dass er sie allesamt selbst einsprechen muss.
Wie steht ihr zum Einsatz von KI bei der Entwicklung von EA Sports FC? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Guy Mowbray bei der BBC
