Vom Kinohit zum MMO - neue Infos zu Dune: Awakening

Special Antonia Dreßler
Vom Kinohit zum MMO - neue Infos zu Dune: Awakening
Quelle: Funcom

Neue Infos zu Dune: Awakening, dem kommenden Survival-MMO im Dune-Universum

Auseinandersetzungen finden trotz futuristischem Setting nicht ausschließlich im Fernkampf statt, denn es gibt Schilde, die Geschosse in der Regel abfangen. Dann kommt der Nahkampf zum Einsatz. Die Krux an der Sache ist, dass Schilde wiederum Sandwürmer anlocken, die sich durch rhythmische Vibrationen angezogen fühlen. Für Kenner der Reihe haben wir nachgefragt und es wird Lasguns geben, also Lasergewehre - mit denen kann man allerdings nicht auf die Schilde schießen und wie im Buch nukleare Explosionen auslösen. Das Spiel legt einen eigenen Kanon fest, dass sämtliche Laserwaffen eine Sicherheitsvorrichtung eingebaut haben, die das verhindert.

Wer also besser ausgerüstet und auf die verschiedenen Bedingungen vorbereitet ist, gewinnt. Man kann auch theoretisch direkt eine Basis in der Nähe der Spice-Felder bauen, um sich eine entsprechende Vormachtstellung zu sichern. Die wird allerdings nicht lange bestehen bleiben: Jede Woche gibt es einen Reroll des PvP-Gebiets, durch den der komplette Bereich neu generiert und sein Aussehen verändert wird. Die Erklärung dahinter sind Sandstürme, die die Dünen verschieben, Orte verschütten und anderes offenlegen.

Ornithopter fliegen durch Felsige Gebilde Quelle: Funcom So deckt die Witterung beispielsweise ehemalige Forschungs- und Testlabore auf, die vor etlichen Jahren errichtet und vergessen wurden. Diese fungieren als Dungeons und können in der Zwischenzeit von verschiedenen Fraktionen besetzt sein. Weitere klassische MMO-Elemente sind Schiffswracks, die als offene Verliese mit mehreren Eingängen und mehreren Zielen gelten, und die verschiedene Spieler gleichzeitig betreten können.

Housing und Basenbau in der Gruppe

Weiter weg von der PvP-Zone und etwaigen Erkundungsgebieten gibt es sichere Hubs, in denen dann das Housing zur Geltung kommt. Die Unreal Engine 5 soll hier besonders glänzen, da sie Lichteinfall dynamisch berechnen kann, egal wie man Fenster und Türen setzt. Das Bauen von Häusern und Basen kann allein und in Gruppen stattfinden.

So kann ein Spieler neue Strukturen als Hologramm platzieren und der Rest bringt dann die benötigten Materialien, bis sich das Element schließlich selbst errichtet. Für Kreative, Bastler und Tüftler gibt es auch die Möglichkeit, ganze Strukturen als Blaupause zu speichern und quasi im Schnelldurchgang aufzubauen. Die Blaupausen lassen sich einmal an andere Spieler verkaufen, können aber zum Beispiel auch in die Wüste mitgenommen werden, um dort Basen zu errichten, die durch den Reroll zwar sehr kurzlebig sind, aber trotzdem einen entscheidenden Vorteil bieten können.

Ein Ornithoter landet in einer sandigen Gegend Quelle: Funcom

Charaktererstellung und Skills

Wer auf den ganzen politischen Aspekt keine Lust hat und eigentlich nur die sandige Landschaft in sich aufnehmen will, soll das laut Joel Bylos wohl auch tun können und hat trotzdem genug zu tun. Einmal ist das grundlegende Survival-System wohl eine recht komplexe Komponente, wo es um die Beherrschung des Wassers und moralische Entscheidungen geht - zum Beispiel, ob man das Körperwasser seiner Opfer zum Überleben nutzt. Gleichzeitig gibt es wohl sehr viele Wege, für die man sich bei der Charaktergestaltung entscheiden kann.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk