Das Free2Play-Weltraumspiel Dreadnought aus Berlin hat sich nun auch auf die Playstation 4 gewarpt. Mündet das interessante Konzept in einem Hit?
Wahrscheinlich hat sich jeder beim Anschauen einer Star Trek-Folge schon mal vorgestellt, wie es wäre, selbst Captain eines riesigen Sternenkreuzers zu sein und die Macht über vernichtende Waffen zu haben. Dreadnought gibt euch sogar die Befehlsgewalt über eine ganze Flotte an Kriegsschiffen. Vor jedem Gefecht - und bei jedem Respawn - wählt ihr daraus euer favorisiertes Raumschiff aus und entscheidet euch dabei für eine von fünf Klassen: Schwer, Angriff, Sniper, Unterstützung und Erkundung.
Auf dem PC bekriegen sich zwei 8er-Fraktionen, PS4-Partien sind auf 5 gegen 5 begrenzt. Während die Modi Team Deathmatch und Team Elimination in beiden Versionen vertreten sind, ist der Onslaught-Modus PC-Spielern vorbehalten. Dabei kämpft ihr nicht nur gegen das gegnerische Team, sondern auch gegen KI-Schiffe. Laut Entwickler Yager soll auch die PS4-Fassung einen exklusiven Modus erhalten. Details darüber halten die Berliner aber noch unter Verschluss. Bekannt ist dagegen, dass PC- und PS4-Spieler nicht gegeneinander spielen werden können.
Quelle: Grey Box
Feuerwerk:
Bei den Gefechten strotzt der Bildschirm nur so vor Lichteffekten. Hoffentlich wird es der PS4 dabei nicht zu heiß. (PC)
Quelle: Grey Box
Groß gegen klein:
Selbst mit einem riesigen und schwer bewaffneten, aber gleichzeitig schwerfälligen Sternenkreuzer hat man keine Sieg-Garantie. (PC)
Ohne Eigenkapital zum Schiff
und bietet neben 51 veränderbaren Raumschiffen auch top-ausgestattete Heldenschiffe. Die verdient man sich entweder nach zig Stunden Spielzeit oder man investiert sogenannte Grey Box Points, die man mit echtem Geld kaufen kann - damit sichert man sich auch optischen Schnickschnack und verschiedene Vorteile. Gerade Letzteres riecht ziemlich stark nach Pay to Win.
Die Macher betonen, dass in den 5 bis 15 Minuten langen Matches ganz viel Taktik gefragt sein wird: Sorgt man gleich mit seinem stärksten Kreuzer für Ruhe oder schickt man erst mal kleine Erkundungsschiffe los, um die Lage zu sondieren? Jeder Captain darf vor der Partie aus einer Vielzahl von Waffensystemen wählen, die jedoch erst mittels Erfahrungspunkten freigeschaltet und per Credits gekauft werden müssen.
Vom Balancing wird entscheidend abhängen, ob Dreadnought sein durchaus vorhandenes Potenzial entfalten kann. Spiele dieser Art sind selten, zumal Star Citizen nicht gerade den Eindruck erweckt, als würde es schon im nächsten Monat am Himmel auftauchen.
Entwickler: Yager Development | Hersteller: Grey Box
