Dragon Ball: Sparking! Zero ist das beste Spiel seiner Art

Kolumne Tobias Meyer
Redakteur Tobi mit Cell Jr.
Quelle: Bandai Namco / PC Games

Der Herbst ist da und mit ihm mal wieder ein ganzer Haufen neuer Spiele. Aber die sind mir alle schnurzpiepegal! Dank Dragon Ball: Sparking! Zero habe ich aktuell die Zeit meines Lebens!

Spielt dieselbe Story nochmal!

Ja, in Xenoverse kann man sich austoben und hat eine gute Mischung aus RPG, Prügelei und unzähligen Möglichkeiten der Individualisierung. Aber ich will nicht sein wie Vegeta, ich will Vegeta sein! Darum mag ich auch Dragon Ball Kakarot ganz gerne.

Leider begann die Story mal wieder mit der Saiyajin-Saga, also dem Auftauchen Raditz'. Da hätte ich mir mal wieder einen Start in Gokus Kindheit gewünscht. Aber immerhin konnte ich in viele verschiedene Rollen schlüpfen. Als Goku, Piccolo, Gohan und Co streifte ich durch die semioffene Welt und konnte endlich mal hinter die Kulissen des Quittenturms schauen oder Muten Roshi besuchen, den alten Perversling.

Son-Gohan angelt mit seinem Schwanz Quelle: PCGames.de Dazu ein paar kleine Mini-Aufgaben, wie Angeln mit dem Saiyajin-Schwanz, die das Spiel ziemlich gut auflockerten. Nur war mir die Welt einfach viel zu leer. Die Einwohner des siebten Universums stehen ständig herum, als würden sie auf den Bus warten und das Level-System war gut gedacht, für mich aber eher abschreckend.

Dragon Ball Kakarot zählt für mich zu den besten Dragon-Ball-Spielen. Und ich werde bald auch mal wieder hineinschauen, weil Bandai Namco einen Dragon-Ball-Daima-DLC angekündigt hat.

Der DLC kann aber so gut sein, wie er will. Mit Sparking! Zero erschien vor wenigen Wochen das nahezu perfekte Dragon-Ball-Spiel für mich. Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass das Spiel meine Gaming-Erfahrung der letzten Wochen um 180 Grad gedreht hat.

Ich bin endlich zu Hause!

Der erste Start von Sparking! Zero war wie nach Hause kommen. Auch wenn das Spiel nun den japanischen Originaltitel trägt, ist es der vierte Teil der Budokai-Tenkaichi-Reihe. Und das merkt man! Sparking! Zero sieht genauso aus, wie ich den Vorgänger in Erinnerung habe.

Piccolo setzt zur Teufelsspirale an Quelle: PC Games Die actiongeladenen Kämpfe sind großartig. Der ein oder andere mag meckern, dass man sich viel zu oft hin und her teleportiert und es größtenteils reicht, Energie-Attacken zu spammen. Aber meine Güte, es ist Dragon Ball! Genau deshalb kaufe ich das Spiel doch!

Natürlich habe ich als Erstes direkt mal in die Episoden-Kämpfe hineingeschaut. Ich find es ein bisschen schade, dass die nicht mehr nach Arks, sondern nach Charakteren sortiert sind. Aber das ist ok. Da bin ich dann halt einfach immer zwischen den Charakteren hin- und hergesprungen.

Leider startet die Story wieder mit den Saiyajins, aber daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Dafür kann ich bei den Zwischensequenzen mittlerweile mitreden. Die sind zwar nicht durchgehend fehlerfrei, aber das ist verzeihbar. Dafür sehen sie größtenteils aus, als würden sie akkurat aus dem Anime stammen. Schade nur, dass einige Sequenzen mit Bildern und bloßem Text gelöst wurden.

Das schadet der Sache aber nicht. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich fleißig mitgelesen und mich jedes Mal gefreut, wenn legendäre Momente der Serie in Bildern gezeigt wurden.

Kid Goku im Kampf Quelle: PC Games Ohnehin hat Sparking! Zero ein perfektes Timing. Ich habe Dragon Ball Super nie so richtig geschaut. Nach der Einführung von Beerus und dem Kampf gegen Frieza war für mich Schluss. Jetzt konnte ich das alles endlich einmal nachholen und ohne schlechtes Gewissen in Daima rein starten. Und damit das klar ist: Dragon Ball GT ist zwar nicht Kanon, war aber deutlich besser als das, was ich in Super gesehen habe!

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