In Dragon Age: The Veilguard sind die Götter los - Wir stellen das Pantheon der Elfen vor
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Im Zentrum der Handlung von Dragon Age: The Veilguard stehen einige Götter der alten Elfen. Wir stellen euch das Pantheon einmal vor.
Andruil: Göttin der Jagd
Die Jägerin Andruil wird gelegentlich auch als Lady des Schicksals bezeichnet. Als Göttin der Jagd ist Andruil für die Dalish von besonderer Bedeutung, ist sie doch direkt mit ihrem Überleben verknüpft. Sie ist die Schöpferin des Vir Tanadhal, dem Weg der drei Bäume, einer Philosophie, die den Dalish-Jägern den respektvollen Umgang mit der Natur und feste Entschlossenheit lehrt.
Der Legende nach erwählte Andruil die sterbliche Elfenfrau Ghilan'nain als ihre Auserwählte und verwandelte sie in eine Halla, die erste der heute heiligen Tiere der Dalish-Elfen. In der Realität der Evanuris, war sie tatsächlich eine Jägerin, die aber nicht nur auf Tiere, sondern auch auf Leute Jagd machte. Dazu nutzte sie Furcht einflößende Waffen wie einen goldenen Bogen, der aus dem aufkommenden Sturm und den Schreien des Südwinds gefertigt war.
Sylaise: Göttin der Künste
Sylaise gilt nicht nur als Göttin der häuslichen Künste, sondern auch als Herdhüterin. Zu ihr beten die Dalish-Elfen, wenn sie Kranke verschonen und Unschuldige bewachen soll. Sie ist die Schwester von Andruil. Beide gelten je nach Legende als Kinder von Mythal und Elgar'nan oder als Kinder der Erde. Die Elfen sollen von Sylaise das Feuer, das Weben und die Verwendung von Kräutern und Magie zu Heilzwecken erlernt haben.
Die Göttin gilt als Beschützerin des heimischen Herdes und aller, die sich in der Nähe aufhalten. Entsprechend haben die Dalish Rituale zu ihren Ehren, wenn sie ein Feuer anzünden und löschen. Während Hochzeiten wird auch häufig ein Gelübde abgelegt, bei dem auch Sylaise angerufen wird. Über ihre tatsächliche Rolle bei den Evanuris ist nur wenig bekannt. Es soll aber eine gewisse Rivalität zwischen ihr und den anderen Göttern gegeben haben.
June: Der Meisterhandwerker
Als Gott des Handwerks ist June laut Dalish-Legenden unter anderem dafür verantwortlich, den Elfen den Bau von Bögen, Pfeilen und Messern für die Jagd beizubringen. Bevor er und Sylaise den Elfen erschienen sind, seien diese nur ziellos durch die Wälder geirrt und hätten sich lediglich von Beeren und Nüssen ernährt, die sie finden konnten. Erst June habe ihnen beigebracht, nützliche Dinge herzustellen.
June wird in unterschiedlichen Quellen mal als Bruder von Andruil und Sylaise oder alternativ als Ehemann von Sylaise dargestellt. Darstellungen von June in Überresten des antiken Arlathan sind von allen Göttern des Elfen-Pantheons am seltesten. Dabei wird er auffällig auch nie mit den Werkzeugen dargestellt, mit denen die Dalish ihn in Verbindung bringen.
Ghilan'nain: Mutter der Halla
Quelle: PC Games
Kommen wir zu den letzten beiden Göttern und damit zu den beiden Evanuris, die in Dragon Age: The Veilguard eine zentrale Rolle spielen. Ghilan'nain ist die Göttin der Führer und Navigation sowie die Mutter der Halla, den verehrten Tieren der Dalish. Wie bereits bei Andruil erwähnt, wurde Ghilan'nain von der Göttin der Jagd auserwählt und in den Götterstatus erhoben. Sie wird unter anderem von Dalish-Jägern angerufen, wenn diese ihren Weg nach Hause nicht mehr finden.
Bei den Evanuris soll sie für die Erschaffung von Giganten, Monstern und anderen Bestien verantwortlich sein. Als Andruil forderte sie auf, ihre Kreaturen zu töten, um im Gegenzug selbst zur Göttin aufzusteigen. Als Fen'Harel (Solas) versucht Ghilan'nain und Elgar'nan aus ihrem zusammenbrechenden Gefängnis im Nichts in ein neues zu transferieren und das Ritual gestört wird, werden die beiden Götter in der Welt freigesetzt.
Elgar'nan: Der All-Vater
Der Letzte im Bunde ist Elgar'nan, Vater und Anführer der Götter, Ehemann von Mythal. Er ist der Gott der Vaterschaft und Vergeltung. Als ältester Sohn der Sonne hat er auch die Rolle des Sonnengottes inne. Elgar'nan schenkte jedoch den Dingen der Erde mehr Beachtung, was die Sonne eifersüchtig machte und sie veranlasste, alles zu Asche zu verbrennen. Elgar'nan rächte sich, indem er seinen Vater die Sonne vom Himmel holte. Erst durch Intervention von Mythal konnte er dazu überredet werden, die Sonne wieder freizulassen - mit der Bedingung, dass diese jede Nacht unterzugehen habe.
Die Dalish-Elfen glauben, dass einige der Wärme der Sonne in der Erde verblieben, als Elgar'nan sie vom Himmel holte. So seien die heißen Quellen der Dales entstanden, die von den Dalish auch Pools der Sonne genannt werden. Während des Kampfes zwischen der Sonne und Elgar'nan sei auch Lebensblut der Sonne vergossen worden, woraus die Sterne entstanden. In Wirklichkeit war er wie alle anderen Elfengötter einer der Evanuris, mächtige Magier, die mit brutaler Hand über die Elfen herrschten. Das Richten über die Untertanen überließ er jedoch meist Mythal. Die antiken Elfen wussten, wenn sie Elgar'nan anrufen, würde seine Raserei alles in Schutt und Asche legen, was er berührte. Beim fehlgeschlagenen Ritual am Anfang von Dragon Age: The Veilguard kommt Elgar'nan frei.
