Dragon Age Inquisition Vorschau - Choice & Consequence, Begleiter

Special LordCrash

Das US-Spielemagazin GameInformer hat das Entwicklerstudio Bioware besucht und in seiner aktuellen Ausgabe viele neue Infos zu Dragon Age: Inquisition als Coverstory veröffentlicht. In einem umfangreichen Artikel werden die neuen Details zu Dragon Age: Inquisition zusammengefasst.

Der Kern eines RPGs - Choice & Consequence

Bioware betont, dass sie auf keinen Fall die Tiefe der Story und die Dialoge für ihr Semi-Open-World-Konzept opfern möchten. Nach wie vor soll der Spieler vor viele Entscheidugen gestellt werden, für die es jedoch keine klar guten oder bösen Antworten geben soll. In Dragon Age Inquisition wird es kein System geben, das die Rechtschaffenheit des Spielers misst. Vielmehr verfolgt man den Ansatz, dass gute Menschen Schwächen haben können und schlechte Menschen möglicherweise einzigartige Fähgkeiten, und dass sich der Spieler zwischen Moral und Bedürfnis entscheiden muss. In vielen Situationen gibt es keine optimale Lösung für Konflikte, wie beim Konflikt "Freiheit vs Sicherheit" bei der Frage nach dem Status von mächtigen Zauberern. Nichtsdestotrotz wird der Spieler gezwungen, in schwierigen Situationen Entscheidungen zu treffen und Partei zu ergreifen. Bioware betont jedoch, dass Dragon Age Inquisition kein reines "Dark Fantasy" Spiel sein soll, bei dem man nur die Wahl zwischen mehreren schlechten oder aussichtslosen Positionen hat. Der Spieler soll sich aber vor seiner Entscheidung Gedanken machen, welche Konsequenzen diese oder jene Antwort haben könnte.

Entscheidungen in Dialogen werden in Dragon Age Inquisition mittels eines kreisförmigen Auswahlmenüs getroffen, das so ähnlich schon aus Dragon Age II bekannt ist. Um dem Spieler jedoch die Auswahl zu erleichtern, soll es die Option geben, sich mehr Informationen für die verschiedenen Antwortmöglichkeiten anzeigen zu lassen. Damit soll auch vermieden werden, dass es zu missverständlichen Antworten kommen kann. Langfristige Konsequenzen werden dadurch jedoch nicht offenbart.

Viele Entscheidungen sollen weitläufige und breit gefächerte Konsequenzen haben, die der Spieler selbst entdecken und erfahren soll. Manche Begegnungen und ganze Teile des Spiels werden dabei stark von den getroffenen Entscheidungen abhängen. Mit Inquisition möchte Bioware mehr als jemals zuvor die Handlungen des Spielers in den Mittelpunkt rücken und auf die Welt übertragen. So sollen unterschiedliche Entscheidungen nicht nur geringfügige Auswirkungen auf einzelne Dialoge haben sondern sogar dazu führen können, dass die Spielwelt permanent verändert wird. Umgebungen und Regionen können sich ändern, einzelne Orte können sich ändern, neue Inhalte können verfügbar werden. Manche Entscheidugnen sollen kurzfristige Auswirkungen haben, andere langfristige, die dem Spieler erst im späteren Spielverlauf begegnen.

Bioware verspricht jedoch auch, einige noch aus den Vorgängern offene Fragen endlich zu beantworten, anstatt ständig neue Fragen aufzuwerfen. So soll es in Inquisition Antworten auf die Fragen geben, was Rotes Lyrim wirklich ist, welchen Aktivitäten die Grauen Wächter in der Zwischenzeit nachgegangen sind, was die wahre Natur von Flemeth ist und wie es Morrigan so ergangen ist.

In vorigen Spielen getroffene Entscheidungen sollen auch Auswirkungen auf Dragon Age Inquisition haben. Bioware sucht gerade noch nach Wegen, wie man dies bei der Umstellung auf Next-Gen-Konsolen erreichen kann. Es soll aber definitiv eine Möglichkeit geben, seine Entscheidungen aus Dragon Age Origins und Dragon Age II mitzunehmen beziehungsweise abzubilden, auch wenn man für Inquisition auf eine Next-Gen-Konsole umsteigt.

Lasst die Party beginnen - die Begleiter

Wie es sich für ein Sequel gehört und wie man es von Bioware gewohnt ist, werden Charaktere aus den vorigen Spielen auch in Dragon Age Inquisition wieder auftauchen. Quelle: Electronic Arts / Bioware Wie es sich für ein Sequel gehört und wie man es von Bioware gewohnt ist, werden Charaktere aus den vorigen Spielen auch in Dragon Age Inquisition wieder auftauchen. Wie es sich für ein Sequel gehört und wie man es von Bioware gewohnt ist, werden Charaktere aus den vorigen Spielen auch in Dragon Age Inquisition wieder auftauchen. Bisher hat Bioware Varric und Cassandra als Begleiter, die der Inquisition betreten, bestätigt, aber es ist davon auszugehen, dass noch weitere bereits bekannte NPCs hinzustoßen werden. Morrigan wird zwar auch eine Rolle in Inquisition spielen (Bioware verspricht eine tragende Rolle, keinen Cameo-Auftritt), allerdings wird man sie nicht in seine Gruppe aufnehmen können.

Als komplett neues potenzielles Gruppenmitglied stellt Bioware die Magierin Vivienne vor, die eigentlich für die Rolle der Ersten Verzauberin in Orlais auserkoren war, diesen Posten aber aufgrund des Bürgerkrieges und der Revolte der Magier nicht antreten konnte. Daraufhin tritt sie der Inquisition bei und steht dem Spieler als Partymitglied zur Verfügung.

Generell sollen die Begleiter in Dragon Age Inquisition nicht einfach so in Tavernen angeworbene Tagelöhner sein, sondern dem Stand des Spielers als Anführer der Inquisition entsprechen. Es wird sich also um hochgestellte und angesehene Persönlichkeiten mit ausgefallenden Fähigkeiten handeln, die vom Status des Spielercharakters angezogen werden.

Bioware entwirft die Begleiter um zentrale Storyelemente, etwa um den Konflikt zwischen Magier und Templer. Damit möchten die Entwickler eine "Humanisierung der Konflikte" erreichen, indem sie politische Situationen auf den Horizont einzelner Begleiter reduzieren. Auch wenn sich der Spieler eventuell nicht um Magier im Generellen kümmert, so kümmert er sich vielleicht doch um Vivienne, die klare Vorstellungen und Ansichten zu diesen Themen hat und die entsprechend reagiert, wenn sich der Spieler für diese oder jene Anwort entscheidet. Die Gefühle und Reaktionen der einzelnen Partymitglieder und die Interaktion mit dem Spieler und untereinander sollen nach wie vor eine tragende Rolle in Dragon Age Inquisition spielen. So hat jeder Begleiter eine ausgefeilte Hintergrundgeschichte und einen klaren moralischen Kompass, der ihn zu Zustimmung oder Ablehung der Handlungen des Spielers veranlasst. Ob und in weit tiefer gehende Interaktionen mit Belgeitern möglich sind (Romanzen, Kampf, etc), ist bisher nicht bekannt.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Dragon Age Inquisition Vorschau - Spielcharakter, Inquisition und Open World
  2. Seite 2 Dragon Age Inquisition Vorschau - Choice & Consequence, Begleiter
  3. Seite 3 Dragon Age Inquisition Vorschau - Ausrüstung, Crafting, Kampfsystem und Technik
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