Baldur's Gate 3-Studio Larian bestätigt: Keine generative KI-Kunst im kommenden Divinity
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Nach den hitzigen Debatten rund um generative KI meldet sich Larian deutlich zu Wort. Das Baldur's Gate 3 Studio stellt klar, dass in Divinity keine KI Artworks verwendet werden und der Einsatz solcher Technologien streng begrenzt bleibt.
Seit dem Trailer zu Divinity bei den Game Awards 2025 fragen sich viele, welchen Weg Larian nach dem Erfolg von Baldur's Gate 3 einschlägt. Aussagen von Studio-Chef Swen Vincke zur Nutzung generativer KI hatten zuletzt für Unruhe gesorgt. Jetzt hat Larian in einem Reddit-AMA und in weiteren Statements nachgelegt. Die Haltung des Studios ist nun ziemlich klar.
Keine generativen Artworks für Divinity
Swen Vincke stellte unmissverständlich klar, dass in Divinity (jetzt kaufen 59,95 € )keine GenAI-Kunst verwendet wird. Das betrifft vor allem die Konzeptphase, in der zuvor noch mit KI-Tools experimentiert wurde. Um jede Diskussion über die Herkunft von Artworks zu vermeiden, verzichtet das Studio dort nun vollständig auf generative Modelle.
Alles, was Spieler im fertigen Spiel sehen, soll von Menschen stammen. Larian will verhindern, dass Zweifel darüber entstehen, ob Bilder, Charaktere oder Umgebungen wirklich von Künstlern gestaltet wurden oder aus Trainingsdaten fremder Werke stammen. Gerade nach dem kreativen Anspruch von Baldur's Gate 3 ist das für viele Fans ein bedeutender Faktor.
KI wird niemanden ersetzen
Ganz verbannen will Larian KI trotzdem nicht. Vincke und Machine-Learning-Director Gabriel Bosque betonen, dass KI hinter den Kulissen helfen darf, etwa bei Tests, Iterationen oder der technischen "Fleißarbeit". Je schneller das Team Ideen ausprobieren kann, desto besser werde am Ende das Spiel.
Die Grenze bleibt aber hart: Keine kreativen Assets im Spiel, solange Larian nicht selbst die Trainingsdaten besitzt oder eine ausdrückliche Zustimmung der Rechteinhaber vorliegt. Auch bei Sprachausgabe zeigt sich das Studio extrem vorsichtig. Trotz Hunderttausender Voice-Lines lehnt Larian KI-Stimmen ab, selbst wenn Schauspieler sie theoretisch erlauben würden.
Larian sieht KI offenbar als Werkzeug und nicht als Ersatz für Kreative. Anscheinend wird Divinity ein klassisches, handgemachtes RPG. Es wird nur moderne Technik im Hintergrund verwendet, die den Entwicklern Arbeit abnimmt, statt ihnen die Seele aus dem Spiel zu nehmen. Wir werden sehen, welche Studios in der Zukunft schwach werden und ihr Wort brechen. Glaubt ihr an Larians Aussagen? Und denkt ihr, dass in Zukunft viele große Studios KI viel intensiver nutzen werden?
Quelle: polygon
