15 Jahre später, zwei Helden und eine Geschichte. Könnt ihr Kaiserin Emily Kaldwin wieder auf ihren rechtmäßigen Thron zurückführen?
Des Thrones beraubt, aber am Leben. Kaiserin Emily Kaldwin, die ihr als kleines Kind aus dem ersten Teil des Action-Adventures kennen dürftet, ist zu einer stattlichen Assassinin herangewachsen. Und sie hat da ein paar Dinge mit dem mysteriösen Thronräuber zu klären.
Zwei Helden, eine Geschichte
In Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske entscheidet ihr euch bereits 30 Minuten nach Beginn des Spiels, ob ihr lieber die wahre Thronerbin Emily selbst oder ihren bereits aus dem ersten Teil bekannten Leibwächter Corvo Attano spielen wollt. Danach könnt ihr nicht mehr zwischen den beiden Protagonisten wechseln!
Quelle: Bethesda
Tochter und Sohn:
Die entthronte Emily und ihr Vater Corvo sind die beiden wählbaren Charaktere, deren Spielweisen sich stark unterscheidet.
Egal für wen ihr euch entscheidet, ihr seid unterwegs, um einem Geheimnis auf den Grund zu gehen, das Emily wieder auf ihren rechtmäßigen Thron zurückbringen könnte. Beginnend in der Küstenstadt Karnaca, Corvos ehemaliger Heimat, erlebt ihr die Geschichte schließlich aus der Sicht eures gewählten Charakters. Aufmerksamen Lesern dürfte spätestens hier aufgefallen sein, dass sich ein wiederholtes Durchspielen lohnen wird. Denn die Charaktere erleben die Story nicht nur aus ihren eigenen Augen, beide wurden von Entwickler Arkane auch vollständig vertont und kommentieren daher regelmäßig die Geschehnisse. Eine zusammenhängende Geschichte erfährt man also nur durch das Spielen beider Protagonisten.
Des Weiteren besitzen Emily und Corvo auch unterschiedliche Fähigkeiten. Während Corvo sich teleportieren, die Umgebung manipulieren und die Zeit verlangsamen kann, wurde Emily mit zahlreichen neuen Möglichkeiten ausgestattet. So ist sie zum Beispiel in der Lage, blitzschnell auszuweichen, oder sie kann sich mithilfe ihrer magischen Ranken an Objekte heranziehen. Dabei war es den Entwicklern wichtig, dass sie die Freiheit für Skill-Experimente nicht einschränken.
Quelle: Bethesda
Gefährlich oder nicht:
In Dishonored 2 gibt es eine deutlich bessere KI. Überdies haben die Protagonisten neue Fähigkeiten erhalten. (PC)
Das heißt, Fähigkeiten wie der Teleport sollen weiterhin überall und nicht nur an ausgewählten Punkten funktionieren. Außerdem lassen sich mit über 400.000 verschiedenen Kombinationen Knochenamulette herstellen, die passive Fähigkeiten unterstützen.
Hart aber fair
Wer den Vorgänger gespielt hat, weiß, geschenkt wird einem in Dishonored nichts. Und bei diesem Teil setzen die Entwickler beim Herausforderungs-Level sogar noch eins drauf. Außerdem haben die Macher die KI der Gegner verbessert und das Chaos-System soll wesentlich direktere Konsequenzen nach sich ziehen. Es ist also dem Spieler überlassen, ob er den blutigen oder den humaneren Weg gehen möchte.
Spannend bleibt auf jeden Fall die Frage, was aus der kleinen, kreativen und priviligierten Emily, die eine schreckliche Tragödie erleben musste, in den letzten 15 Jahren geworden ist.
Entwickler: Arkane Studios | Hersteller: Bethesda
