Die Siedler-Story - Das große Wuseln
Special
Aus Deutschland in die ganze Welt: Das Aufbauspiel Die Siedler ist seit über 25 Jahren ein Stück moderne Computerspielgeschichte. Was machte die Serie so besonders und wie entstand der Kult um Die Siedler?
Volker Wertich ist der Siedler-Vater. Inspiriert durch frühe Strategiespiele und Göttersimulationen wie Little Computer People (1985) oder Populous (1989) erdachte er Anfang der 90er-Jahre das Konzept für den ersten Teil des Aufbauspiels Die Siedler (jetzt kaufen 27,99 € ). Das wichtigste Merkmal des erst für Amiga und etwas später auch für MS-DOS-PC erschienenen Titels: Spieler sollten Warenkreisläufe direkt verfolgen können. Setzten nämlich viele Titel der damaligen Zeit vor allem auf Zahlenwüsten und wenig anschauliche Statistiken, gingen für Wertich Präsentation und Komplexität Hand in Hand. Das Prinzip taufte er seinerzeit "What you see, is what you get". Und diesem Grundsatz blieb Die Siedler über mehr als 25 Jahre treu.
Auf dieser Seite
So entstand Die Siedler
Wertich arbeitete bereits zu Schulzeiten als Spielentwickler. Sein Debütspiel, der Boulder-Dash-Klon Emerald Mine, erschien 1987 beim deutschen Spielvertrieb Kingsoft. Die guten Abverkäufe finanzierten ihm letztlich die Konzeptionsphase für Die Siedler. Wertich stellte dem damals noch in Mühlheim ansässigen Entwickler und Publisher Blue Byte zwei Spielideen vor. Bei der ersten lief man lediglich durch eine dreidimensionale Landschaft. Solche Konzepte kennt man heute als Walking-Simulator. Dieser Einfall stieß jedoch auf wenig Gegenliebe. Ganz im Gegensatz zum frühen Konzept für Die Siedler: Nach der ersten Vorstellung des Prototypen erhielt Wertich den Zuschlag von Blue Byte und arbeitete zehn Monate an dem Amiga-Spiel. Dummerweise genügte das aber nicht - das Projekt war zwar auf einem guten Weg, aber noch längst nicht fertig. Die Entwicklung dauerte letztlich beinahe zwei Jahre. Kein Wunder, entwickelte Wertich den ersten Teil von Die Siedler größtenteils im Alleingang.
Das Spiel bestand am Ende aus rund 70.000 Zeilen Programmcode in Assemblersprache. Erst in der letzten Phase der Entwicklung erhielt Wertich Unterstützung von weiteren Mitarbeitern, allen voran von Grafiker Christoph Werner. Dieser zeichnete die Spielwelt, die Gebäude und die Figuren selbst. Das für Die Siedler charakteristische Mittelalter-Setting war für Wertich indes eine praktische Entscheidung: Ihm ging es vor allem um die plastische Darstellung der Abläufe. Ein modernes Szenario wie etwa die Industrialisierung hätte Chemie- oder Mechanik-Kenntnisse vorausgesetzt, Antike oder Steinzeit wären dagegen zu einfach gestrickt gewesen. Und so bot sich das Mittelalter mit seinen vertrauten und vor allem nachvollziehbaren Waren und Abläufen an. Die Siedler erschien in Deutschland schließlich Ende Juni 1993 und löste bei Blue Byte sofort das Rundenstrategiespiel Battle Isle als erfolgreichste Marke ab. Begünstigt durch diesen gewaltigen Erfolg expandierte das Unternehmen. 1994 eröffnete Blue Byte eine Niederlassung in England, 1995 folgte eine Zweigstelle in den USA.
Quelle: Moby Games
Die frühen Die Siedler-Teile besaßen noch einen Splitscreen-Modus. Mit geteiltem Bildschirm und zwei Mäusen bauten wir um die Wette. Die Sicht war durch das kleine Fenster natürlich stark eingeschränkt. (1)
Alle Wege führen nach Rom
Auch Die Siedler schaffte es übrigens über den großen Teich, allerdings unter einem anderen Titel. Die wörtliche Übersetzung "The Settlers" war Beratern zu dicht an der Besiedlung des Wilden Westens, daher erhielt das Spiel in Nordamerika den Titel Serf City: Life is Feudal. Dadurch wollte man den Mittelaltercharakter des Aufbautitels hervorheben. Mit dem bereits 1996 veröffentlichten zweiten Teil verwarf man diesen Titel aber, und so hieß Die Siedler 2 in den USA einfach The Settlers 2. Die Siedler 2: Veni, Vidi, Vici, so der komplette Name des Spiels, räumte mit vielen kleinen und großen Schwächen des Vorgängers auf, entstand aber ohne Serienschöpfer Volker Wertich. Blue Byte setzte auf eine neue 2D-Grafik-Engine, die nicht nur 256 Farben, sondern vor allem auch 3D-Elemente in der Spielwelt darstellte. Im Gegensatz zum Ursprungsteil erschien Die Siedler II nur noch für MS-DOS sowie Macintosh und nicht mehr für den damals bereits stark schwächelnden Amiga. Der berühmte Zweispieler-Splitscreen blieb jedoch enthalten, sofern man über zwei Mäuse verfügte. Spielerisch tat sich vergleichsweise wenig, dafür verbesserte Blue Byte etwa das Wegebausystem, führte Schifffahrt (nur in der Kampagne) oder auch die Jagd von Tieren ein und implementierte den Nebel des Krieges.
Quelle: Moby Games
Der Moment des Triumphs: Zerstörten wir ein gegnerisches Hauptquartier, verschwand das Gebäude und die übrigen Siedler flüchteten. In Die Siedler 2: Veni, Vidi, Vici änderte Blue Byte wenig am Spieldesign, bot aber einen Karteneditor und bessere Grafik.
Fortan erweiterten wir durch das Setzen militärischer Gebäude nicht nur unseren Einflussbereich, sondern deckten auch Stück für Stück die Karte auf. Eine weitere wichtige Neuerung stellte der später auf einer Missions-CD veröffentlichte Karteneditor dar, mit dessen Hilfe wir eigene Maps kreieren konnten. Dieser beinhaltete unter anderem zehn Karten mit realen Topographien von Australien, Afrika und anderen Ländern oder Kontinenten. Einziges Problem: Wir mussten die neuen Areale auf Diskette speichern und "händisch" mit Freunden tauschen. Eine Online-Tauschbörse gab es im Jahr 1996 natürlich noch nicht! Beim 1998 veröffentlichten Die Siedler 3 übernahm Volker Wertich zum vorerst letzten Mal die Führung und steuerte zusammen mit Torsten Hess große Teile des Programmcodes bei. Das dritte Die Siedler verfeinerte die im Vorgänger eingeführte 3D-Landschaft und erlaubte eine höhere Detaildarstellung. Das Spiel besaß einen deutlich cartoonartigeren Look und war dadurch noch niedlicher. Im Vergleich zu den Vorgängern fiel der Wegebau weg, die Siedler trampelten sich nun eigene Pfade in die Landschaft. Neue Siedler wohnten zudem, ähnlich wie in anderen Aufbausimulationen, in dafür notwendigen Behausungen.
Zugleich kontrollierten wir erstmals unsere Soldaten wie in einem Echtzeitstrategiespiel selbst, was den Fokus des Spiels deutlich verschob. Für die Kampagne kamen Elemente wie Götter, Priester und Heiligtümer hinzu. Darüber hinaus war Die Siedler 3 auch mit bis zu 20 Spielern im lokalen Netzwerk oder Online spielbar. Eine kuriose Randnotiz betrifft den innovativen Kopierschutz: Wer den Datenträger illegal vervielfältigte, konnte Die Siedler 3 zwar spielen, jedoch tauchten dann Programmfehler auf. Bäume wuchsen beispielsweise nicht mehr nach, und die Eisenschmelze lieferte anstatt Waffen einfach Schweine aus. Leider erwies sich der Kopierschutz als sehr unzuverlässig. Bestimmte CD-ROM-Laufwerke erkannten selbst Originaldatenträger als Kopien und spuckten entsprechende Probleme aus. Das ärgerte selbstverständlich die zahlende Kundschaft und löste in Deutschland eine Kopierschutzdiskussion aus.
Veränderungen für Die Siedler
Für Blue Byte folgten Ende der 90er einige harte Jahre. Trotz verstärktem Einsatz beim Online-Support in Form eines Shops und eigener Spieledienste geriet das Unternehmen zusehends ins Straucheln. Das 2000 veröffentlichte Strategiespiel Battle Isle: Der Andosia-Konflikt sollte das letzte Werk sein, das von dem deutschen Entwickler und Vertrieb in Eigenregie unters Volk gebracht wurde. Im Februar 2001 übernahm der französische Publisher Ubisoft das Unternehmen und sicherte sich damit auch die Lizenz an der populären Aufbaumarke Die Siedler. Noch vor der im gleichen Monat erfolgten Veröffentlichung von Die Siedler 4 erschien das kostenlose Minispiel Hiebe für Diebe. In diesem hauten wir Langfingern aus der Vogelperspektive auf die Finger - ein netter Marketing-Gag im Moorhuhn-Stil! Die Siedler 4 erschien nahezu zeitgleich mit dem Blue-Byte-Verkauf an Ubisoft und entpuppte sich aufgrund diverser Kinderkrankheiten als lediglich gute Fortsetzung der beliebten Aufbaustrategieserie.
Der Hauptkritikpunkt vieler Fans bestand darin, dass es sich zu stark am dritten Teil orientierte und damit einige Tugenden der frühen Ableger nicht mehr berücksichtigte. Neue Siedler fanden weiterhin ihren Platz in Hütten und suchten sich selbst Wege zu ihrem Ziel. Spezielle Siedler wie etwa der Gärtner zum Nutzbarmachen brachliegender Flächen brachten ebenso Abwechslung ins Spiel wie aufrüstbare Soldaten. Wichtigste Neuerung blieben aber die speziell in der Kampagne präsentierten Völker: In den zwölf Missionen kontrollierten wir abwechselnd die Römer, die Majas oder die Wikinger und legten uns mit Oberschurke Morbus und dessen "Dunklem Volk" an. Das Spiel erntete zwar vor allem in den USA eher durchwachsenen Kritiken, dennoch war Die Siedler 4 das erfolgreichste in Deutschland entwickelte Spiel des Jahres 2001. Bis August 2002 verkauften Blue Byte und Ubisoft insgesamt 300.000 Exemplare.
Quelle: Moby Games
In Die Siedler 3 ersetzte die Macher die 2D-Grafik der Vorgänger teils durch 3D-Optik mit Comic-Look. Das Spiel verzichtete zudem auf das manuelle Anlegen von Wegen, stattdessen suchten sich die Siedler automatisch eigene Trampelpfade.
Blue Byte fährt zweigleisig
Für Blue Byte und Die Siedler begann ein Findungsprozess. Der Entwickler zog 2003 nach Düsseldorf um und gesellte sich dort zur deutschen Niederlassung des Mutterunternehmens Ubisoft. Das 2004 erschienene Die Siedler: Das Erbe der Könige sorgte für einen Aufschrei in der Community: Vorbei waren die Zeiten von niedlichen Siedlern mit Bäuchlein und Knollennase! Das Aufbauspiel setzte auf einen realistischen und fast schon an die Anno-Serie erinnernden Look und veränderte auch das Gameplay deutlich. Die Macher schraubten die Anzahl der Rohstoffe auf lediglich Lehm, Holz, Stein, Eisen und Schwefel sowie Gold herunter. Die Lieferketten schrumpften dadurch auf ein Minimum zusammen und die Siedler - sonst die Protagonisten der Serie - verkamen zu billigen Arbeitskräften, die auch noch Steuern abdrücken mussten.
Obendrein rückte Die Siedler: Das Erbe der Könige die militärische Komponente stark in den Mittelpunkt und ergänzte sie um übermächtige Heldenfiguren wie beispielsweise Heiler Salim oder Sprengmeister Pilgrim. Aufgrund des deutlich leichtgewichtigeren Aufbauparts vermissten alteingesessene Fans die Spieltiefe. Glücklicherweise versöhnten sich Ubisoft und Blue Byte bereits zwei Jahre später wieder mit der Community und veröffentlichten mit Die Siedler 2: Die nächste Generation eine Neuauflage des Klassikers von 1996. Die wichtigste Neuerung stellte in diesem Fall die 3D-Grafik dar, die sich in fünf Stufen zoomen und in 90-Grad-Schritten drehen ließ. Ansonsten aber besserte das Spiel lediglich im Online-Multiplayer nach. Wer von Die Siedler 2 gar nicht genug bekommen konnte, für den veröffentlichte Ubisoft im Juli 2007 Die Siedler DS. Auch wenn es der Name anders vermuten ließ, so handelte es sich dabei um die Portierung des zweiten Teils für den Nintendo-Handheld. Allerdings litt das Spiel zum Start noch unter Abstürzen und anderen Fehlern, was erneut für Probleme mit der Käuferschaft sorgte.
Quelle: Moby Games
Das 2004 veröffentlichte Die Siedler: Das Erbe der Könige entfernte sich spürbar von seinen Vorgängern. Arbeiter rückten nun anstatt der Warenkreisläufe in den Mittelpunkt. So benötigten sie beispielsweise Nahrung und Häuser zum Wohnen.
Mit dem 2007 veröffentlichten Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs entwickelte sich Blue Byte immer stärker von den Ursprungswerken weg. Das Spiel gilt bis heute als der eigenständigste Teil und verkleinerte erneut Produktionsketten und Mikromanagement. So gab es beispielsweise keine Träger mehr, dafür aber Jahreszeiten und Bedürfnisse der Bewohner, die es zu befriedigen galt. Beim Spielen kamen erneut Erinnerungen an die Anno-Serie auf. Dem Erfolg schadete die Vereinfachung des Spielprinzips indes nicht. Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs sahnte 2007 gleich sechs deutsche Entwicklerpreise ab, unter anderem für das beste deutsche Spiel und die beste Grafik. Ubisoft und Blue Byte wussten jedoch, was sie an der alten Siedler-Fangemeinde hatten, und so kam bereits 2008 mit Die Siedler: Aufbruch der Kulturen ein Aufbauspiel heraus, welches die Lücke zwischen dem zweiten und dem dritten Teil schließen sollte. Es verband also Elemente beider Titel wie etwa den Wegebau des zweiten und Fernkampfeinheiten des dritten Teils miteinander. Zudem führte es ein 3D-Lobby-System ein, mit dessen Hilfe sich Spieler für gemeinsame Partien verabreden konnten.
Gegenwart und Zukunft
Das im Juni 2010 erschienene Die Siedler 7 legte wieder mehr Wert auf Wirtschaftskreisläufe, spielte sich aber insgesamt deutlich schneller als die gemütlichen Klassiker. Allerdings inszenierte Blue Byte diesen Ableger eher traditionell und präsentierte seine Spielwelt im leicht überzeichneten Comicstil. Das Spiel machte besonders durch sein Siegpunktesystem und die damit verbundenen Möglichkeiten auf sich aufmerksam: Erstmals war es möglich, ausschließlich durch Diplomatie oder Wirtschaft zu gewinnen. Mit Die Siedler 7 kehrte die Marke wieder zur alten Stärke zurück - und konnte Fans wie Kritiker überzeugen.
In den Folgejahren versuchten Blue Byte und Ubisoft, in neuen Märkten Fuß zu fassen. Die Siedler Online münzte das Aufbauspiel auf den kostenlosen Betrieb im Browser um. Das Spiel startete im Oktober 2010 in die offene Betaphase und verließ diese im August 2011. Ein Jahr später vermeldeten Ubisoft und Blue Byte bis zu 175.000 Spieler täglich sowie insgesamt 1,2 Millionen angemeldete User. Ebenfalls 2010 probierte man sich 2mit Die Siedler: Meine Stadt an einem Facebook-Spiel, welches aber nie den großen Durchbruch schaffte. Gleiches gilt für die 2014 zunächst als Die Siedler: Königreiche von Anteria angekündigte Fortsetzung. Das Helden-Strategiespiel erhielt bereits im Vorfeld derart vernichtende Kritiken, dass Ubisoft und Blue Byte den Titel neu ausrichteten und 2016 als solides Action-Rollenspiel namens Champions of Anteria auf den Markt warfen. Doch damit ist das letzte Kapitel von Die Siedler natürlich noch nicht geschrieben. Auf der Gamescom 2018 schloss sich nämlich der Kreis - Ubisoft und Blue Byte kündigten mit Die Siedler ein vollwertiges und stark an den ursprünglichen Titeln ausgerichtetes Aufbauspiel an. Und niemand geringeres als Serienschöpfer Volker Wertich ist federführend bei der Entwicklung des achten Serienteils. Damit es auch wieder so richtig wuselt!
Quelle: Moby Games
Ubisoft und Blue Byte fuhren in der Folge weiter zweigleisig. Die Siedler: Aufbruch der Kulturen von 2008 richtete sich wieder an Serienveteranen und verknüpfte Ideen aus dem zweiten und dem dritten Serienableger.
Der Schöpfer der Siedler: Volker Wertich
Mit dem im Herbst 2019 erscheinenden achten Teil von Die Siedler kehrt Serienschöpfer Volker Wertich zu seiner Aufbaureihe zurück. Er fungiert für Blue Byte als externer Creative Director und ist somit federführend. Der 1969 geborene Wertich gilt als eines der Urgesteine der deutschen Spielentwicklerszene. Seine Laufbahn begann mit Titeln wie dem Boulder-Dash-Klon Emerald Mine, welches 1987 für den Amiga auf den Markt kam. Den ersten Teil der Siedler-Saga entwickelte er in rund zwei Jahren nahezu im Alleingang. Das Ergebnis: rund 70.000 Programmcode-Zeilen in Assemblersprache! Wertich arbeitete lediglich am ersten und am dritten Teil der Siedler-Reihe mit und widmete sich danach anderen Projekten. 1997 gründete er in Ingelheim am Rhein das Unternehmen Phenomic Game Development und prägte so die noch heute bekannte Spellforce-Reihe. Nach der Übernahme durch Electronic Arts war er Geschäftsführer des neuen Studios EA Phenomic und verantwortete Spiele wie den Free2Play-Titel BattleForge (2009) oder das Browserspiel Command & Conquer: Tiberium Alliances (2011). Nach der Schließung von EA Phenomic im Juli 2013 gründete er mit ehemaligen Kollegen das Studio Envision Entertainment, welches unter anderem durch das Mobile-Game Path of War bekannt wurde. Auf der Gamescom 2018 schließlich kündigte Ubisoft die erneute Zusammenarbeit mit Wertich für Die Siedler an.
