Didi und die Rache der Enterbten

Test

Didi und die Rache der Enterbten Die 80er-Jahre. Der Deutsche Film hatte wie immer keine Chance gegen die allmächtige Konkurrenz aus Amerika und lag angeblich wieder mal im Sterben. Nur wenige setzten sich zur Wehr. Einer von ihnen war Dieter Hallervorden.

Ein Jahr nach dem Millionen-Hit "Didi der Doppelgänger" trat der Kabarettist und Komiker erneut im Kino an. Diesmal gleich siebenfach. Der reiche Gustav Böllemann segnet das Zeitliche und hinterlässt sechs Erben: Mafioso Emilio, Nervtöterin Florentine, Söldner Kongo-Otto, Erfinder Albert, Testesser Titus und den chronischen Pleitegeier Didi Dödel. Weil Letzterer von Gustav als Alleinerbe eingesetzt wurde, machen sich die anderen daran, ihn aus dem Weg zu räumen.

Auch für die DVD der "Rache der Enterbten" engagierten sich die Macher der Scheibe deutlich mehr, als es so manches Hollywood-Studio für einen weltweit vertriebenen Klassiker tut. Das beginnt nach dem Start der Disc mit einem Gruß von Hallervorden und führt über treffend animierte Menüs zu sehenswerten alten und neuen Zusätzen. Die Ausstattung ähnelt dabei stark der des "Doppelgängers". Zwei von uns entdeckte Eastereggs verstecken sich in den Menüs "Audiokommentar" (obere Patrone links) und "Das Vermächtnis" (Granate links).PK n

Fazit

Film-Check: Hallervorden beweist in dieser an "Adel verpflichtet" erinnernden, konstruierten Slapstick-Nummer seine Wandlungsfähigkeit und rettet den Film dadurch über einige Albernheiten hinweg.
DVD-Fazit: Auch dieser Didi-Hit wandert in die Sammlung. Dafür sprechen Menüs, Extras und das gute Bild. Nichts für Soundfreaks, dafür liegt der limitierten Erstauflage der Musik-Score bei.

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