Wie gewonnen, so zerronnen: Jim Carrey demonstriert in dieser Komödie, dass Erfolg und Wohlstand vergänglich sind
Wie zerbrechlich der amerikanische Traum ist, müssen Dick Harper (Jim Carrey) und seine Frau Jane (Téa Leoni) am eigenen Leib erfahren. Mit einem Neubau in einer schmucken Vorstadt, dickem Wagen und mexikanischer Haushälterin genießen die Harpers trotz Dauerstress die angenehmen Seiten des Lebens.
Als Dick zum Pressesprecher der Welthandelsfirma Globodyne befördert wird, kündigt Jane endlich ihren ungeliebten Job bei einem Reisebüro, um sich mehr um Sohn Billy (Aaron Michael Drozin) kümmern zu können. Doch nachdem Globodyne-Chef Jack McCallister (Alec Baldwin) unerwartet all seine Firmenanteile abstößt und der Börsenkurs des Unternehmens daraufhin Richtung Erdkern rutscht, landet die komplette Belegschaft -- und damit auch Dick -- auf der Straße.
Neuanfang
Weil der Arbeitsmarkt für hochrangige Manager gnadenlos erschöpft ist, versuchen sich Dick und Jane in gewöhnlichen Jobs, um dem wachsenden Schuldenberg Herr zu werden. Doch Dick eignet sich als Kundenberater im Supermarkt ebenso wenig wie Jane als Fitnesstrainerin. Als nach der Pfändung sämtlicher Luxusgüter auch noch Wasser und Strom abgestellt werden, greift das geplagte Ehepaar zu härteren Methoden: bewaffneter Raubüberfall ...
Im Zuge des anhaltenden Remake-Trends wurde hier der Klassiker "Das Geld liegt auf der Straße" von 1977 in ein zeitgemäßes Gewand gehüllt. Jim Carrey ("Der Dummschwätzer", "Bruce Allmächtig"), der auch als Produzent fungierte, spielte angeblich schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken, die Story um die Illusion von sicherem Wohlstand neu aufleben zu lassen.
