Wie gewonnen, so zerronnen: Jim Carrey demonstriert in dieser Komödie, dass Erfolg und Wohlstand vergänglich sind
Im Zuge der Mega-Pleiten von Konzernen wie Enron und Co. bot das Thema für Koproduzent Brian Grazer ("Der Grinch") schließlich die nötige Aktualität. Den Regiestuhl besetzte Dean Parisot, der schon mit "Galaxy Quest -- Planlos durchs Weltall" bewies, dass er Slapstick und Satire unter einen Hut bekommt.
Magere Ausbeute
Das Bonusmaterial ist für eine brandaktuelle Produktion nicht allzu umfangreich. Den Anfang macht eine nur etwa dreiminütige, teils aberwitzige Gag Reel mit Versprechern und Drehpannen. Ebenfalls drei Minuten dauern die Highlights aus einem Presseinterview, bei dem sich Carrey und Leoni einige Albernheiten leisten und kaum ernsthaft auf die Fragen des Interviewers eingehen.
Der Audiokommentar wird leider nicht von den Hauptdarstellern, sondern von den beiden Koautoren Judd Apatow und Nick Stoller sowie Regisseur Dean Parisot gesprochen. Letzterer behauptet gleich zu Beginn, dass dies der beste Kommentar sei, den der Zuschauer jemals hören werde. Zwar ist das dezent übertrieben, einen stattlichen Unterhaltungs- und Informationswert kann man dem Track aber nicht absprechen. Das Trio orientiert sich bei seinen teils sehr ironischen Ausführungen nur selten am Bildschirmgeschehen und plaudert stattdessen entspannt aus dem Nähkästchen.
Den Abschluss der Zusätze bilden fünf entfallene Szenen, die man sich durchaus einmal zu Gemüte führen sollte. Vor allem die beiden Sequenzen "Aerobic" und "Überfall auf ein Spielwarengeschäft" hätten sich im Film gut gemacht.
