Devil Kings

Test

Hacken, bis der Daumen kracht: Mehr bietet Devil Kings nicht!

Devil Kings I n den 70er- und 80er-Jahren waren Massenkeilereien mit Bud Spencer und Terence Hill echte Straßenfeger. Im Jahre 2006 kommt so etwas weitaus weniger gut an, wie man an den "Devil Kings" gut erproben kann. Die keilen sich nämlich durch ein Fantasy-Land, das nicht von Ungefähr ans Japan des Bürgerkriegs erinnert. Sie wählen einen Helden oder eine Heldin nach Ihrem Geschmack und rennen dann, wild die Waffen schwingend, über das karge Spielfeld. Dort hauen Sie eine gefühlte Zillion Gegner aus den Latschen, schlagen hier und da mal einen besonders dicken Brocken um und versuchen dabei, das Gähnen zu unterdrücken.

FAZIT: Auch wenn ganz Japan auf die tumben "Dynasty Warriors"-Keilereien steht -- wir erwarten uns von einem renommierten Entwickler wie Capcom deutlich mehr als den lieblosen Abklatsch eines von vorneherein unspannenden Spielkonzepts. Den Angriffsknopf bis zum Gehtnichtmehr malträtieren, und das begleitet von wenig preisverdächtiger Grafik und Akustik -- müde! Wir raten Ihnen daher, zu "Onimusha" oder zu "Devil May Cry" zu greifen. Da erwartet Sie nicht nur eine deutlich bessere Präsentation, sondern auch weitaus mehr Abwechslung.TN

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