Deus Ex: Human Revolution im Test. Der dritte Teil der Action-Rollenspiel-Reihe mit Cyberpunk-Flair ist fertig! Wir testen, ob sich das vielfältige Spielkonzept zu einem großen Ganzen zusammenfügt.
Das hat uns an Deus Ex: Human Revolution nicht gefallen
Nichts für Action-Enthusiasten
Obwohl Deus Ex: Human Revolution aus der Ego-Perspektive gespielt wird, handelt es sich nicht um einen Shooter wie etwa Duke Nukem Forever oder Call of Duty: Black Ops. Ihr habt zwar eine große Auswahl an Waffen und könnt sie auch durch Upgrades verbessern, aber brachiale Gewalt bleibt an sich immer die schlechteste Option. Wenn es nämlich zu einem Schusswechsel kommt, werden oft alle Wachen eines Gebiets alarmiert und ihr sterbt ziemlich chancenlos innerhalb weniger Sekunden einen Bildschirmtod. Schleichen ist also die effektivere Alternative zur Rambo-Methode. Aber wer die Geduld nicht aufbringen will, minutenlang die Laufwege der Wachen zu beobachten und mit Bedacht und langsam durch die Gänge zu schleichen, der ist bei Human Revolution nicht optimal aufgehoben.
Techniktücken und hoher Schwierigkeitsgrad
Für Fans von intelligenten Schleich-Shootern wäre Deus Ex: Human Revolution ein perfektes Spiel, gäbe es nicht einige technische Unzulänglichkeiten. Die Grafik wirkt auf allen Systemen stellenweise altbacken, die Gegner-KI schwächelt und vor allem die langen Ladezeiten (auf der Xbox 360 ohne Festplatteninstallation über eine Minute für jede Speicherstelle) mindern den Spielspaß. Da man schnell stirbt, verbringt man schon einige Zeit mit der lästigen Warterei. Ebenfalls verbesserungswürdig ist der hohe Schwierigkeitsgrad. Anfänger dürften selbst auf der leichtesten Stufe recht schnell überfordert sein.
