Destroy All Humans! 2 Reprobed im Test - Seite 3
Test
Destroy All Humans! 2 Reprobed im Test. Crypto ist zurück und verbreitet erneut Chaos auf Erden. Ob es erneut Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.
Das infernale Vehikel
Hilft alles nichts gibt's nur eine Lösung, ab in die fliegende Untertasse und die Reiter der Apokalypse vor Neid erblassen lassen! Der Todesstrahl ist hier meist die erste Wahl, da dieser, ähnlich wie die Zap-O-Matic, keine Munition verbraucht, sondern lediglich eine Abklingzeit hat. Die anderen Bordwaffen haben alle spezielle Eigenschaften, die, je nach Situation, mehr oder weniger nützlich sind. Mit dem Saugmeister V8 könnt ihr Menschen, wie der Name schon sagt, einsaugen. Entweder ihr sie loswerden oder neue Verbesserungen für Cryptos Fähigkeiten im Genmixer freischalten. Dafür benötigt ihr bestimmte Menschen von bestimmten Schauplätzen. Werden euch Gegner oder Gebäude in der Umgebung zu viel, dann hilft der Quanten-Dekonstruktor dagegen. Der legt wirklich alles mit einem Schlag in Schutt und Asche. Objekte per Traktorstrahl umherzuschleudern ist übrigens ähnlich wie Telekinese eine günstige und schnelle Alternative, um Gegner aufzumischen.
Jedes Gebäude kann zerstört werden und fällt spektakulär in sich zusammen, nachdem man es lange genug in Brand gesetzt hat. Selbst die fallenden Trümmer und die Staubwolke sehen hierbei gelungen aus und heben sich deutlich von der comichaften Grafik ab.
Quelle: PC Games
Der Quanten Dekonstruktor ist die wohl mächtigste Waffe im Arsenal.
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Zappt man Gegner, kommt der Comiclook schon mehr durch, da man ihr Skelett sieht, während sie wild vor sich hin bibbern. Die Effekte sehen großartig aus und leuchten in den verschiedensten Farben und Formen. Auch die Physik funktioniert herrlich witzig und versucht erst gar nicht uns Realismus vorzugaukeln.
Eine schöne Welt vernichtet sich nicht von alleine, oder doch?
Je nach Mission müsst ihr dann entscheiden, ob ihr getarnt vorgeht oder es krachen lasst. Meist gibt es eine Vorgabe, doch letztlich entscheidet ihr, wie viel Gehirnschmalz nötig ist, um an das Ziel zu kommen. Optionale Missionsziele bieten besondere Herausforderungen und zwingen euch dazu, das ganze Arsenal an Waffen und Fähigkeiten zu nutzen.
Am Ende gibt's dafür auch ein paar Furonzellen mehr zum Upgraden. Die Abwechslung in den Missionen beschränkt sich eher auf Schauplätze und Charaktere, als auf das Gameplay.
Quelle: PC Games
Manche Ort laden zwischen dem vernichten der Menschheit auch zum verweilen ein.
Klar muss man mal Busse auf Dächer stellen oder sich auf eine Kunstausstellung schleichen, doch dann folgt immer wieder ein Kampf. Das ist an sich nicht so schlimm, da durch die vielen Verbesserungen, die man freischalten kann, genug Motivation vorhanden ist. Es zeigt aber auch die Schwächen, die bereits das Original hatte, auf.
Erwischt ihr euch mal wieder dabei, zähnefletschend und alles vernichtend durch die Straßen zu wüten, merkt ihr aber, dass das Kampfsystem eigentlich nie langweilig wird, weil es so herrlich chaotisch ist.
Quelle: PC Games
Jede haut steht uns gut, auch die eines Cops!
Schaut ihr euch in der Spielwelt auch mal um, statt alles abzufackeln, seht ihr, wie schön sie eigentlich ist. Ob ihr im sonnigen Bay City durch die abwechslungsreichen Wohnviertel stapft und Hippies aufmischt, oder eine Babushka in den kargen Stalin-Bauten Sowjetrusslands extrahiert. Überall sind kleine und große Details, die die Spielwelt abwechslungsreich machen. Das hat uns gut gefallen und immer wieder zum Erkunden eingeladen.
Hier war das Original von 2006 deutlich grauer und leerer. Was dem Original schon ähnlicher ist, sind die menschlichen Klone, die durch die Gegend laufen und sich oftmals nur minimal voneinander unterscheiden. Hier hätte man sich mehr von der Vorlage abheben können. Dennoch sind die paar Charaktermodelle, die es in jeder der fünf Spielwelten gibt, mit vielen Details und Mut zu den Stereotypen des Originals gestaltet. Das ist deshalb gut, weil somit jeder sein Fett wegbekommt, auch wenn Amerikaner, im Gegensatz zum ersten Teil, etwas zu kurz kommen.
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