Destiny 2: Abenteuer, verlorene Sektoren, Schätze - gepimptes Planeten-Gameplay
Special
Destiny 2 bietet mehr als nur die schnöde Wiederholung von Kampagnenmissionen. Abseits der Story gilt es, vier Planeten nach Schätzen zu durchforsten, um euren Hüter mit tollem Loot auszustatten. Um das Gameplay in der freien Spielwelt von Destiny 2 im Vergleich zum Vorgänger spannender zu machen, haben sich die Macher von Bungie allerhand Neuheiten einfallen lassen - und wir haben's gespielt.
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Destiny wurde von denjenigen, die sich nicht zu den Hardcore-Fans zählen, immer ein bisschen belächelt. Denn um in Bungies Loot-Shooter die heißen Waren - also coole Waffen und Klamotten - einzusammeln, brauchten die Spieler anfangs sehr viel Glück und teilweise sehr viel Geduld. Da
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In allen vier Destinationen von Destiny 2 findet ihr einen Händler, bei dem ihr euch ab Level 20 und pro erreichtem Rufrang legendären Loot holen könnt, der mit eurem Lichtlevel skaliert.
hat es nicht geholfen, dass der Grind zur duften Beute mitunter ewig fad war. Öffentliche Events, wenig spannende Patrouillen und das stupide Umballern von Gegnern war alles, was Destiny den farmfreudigen Fans in der "offenen" Spielwelt zu bieten hatte.
Das soll sich mit Destiny 2 in den neuen Destinationen ändern. In der Europäischen Todeszones, auf Nessus, Io und Titan haben die Macher von Destiny 2 jede Menge Aktivitäten aus Teil 1 überholt und neue hinzugefügt, damit euch Spannenderes als eine Lootcave geboten wird. Auf einem Event bei Entwickler Bungie und Hersteller Activision durften wir uns selbst vom aufgebohrten "Spielwelt"-Gameplay überzeugen. Wir haben für euch einen Streifzug durch die Europäische Todeszone (EDZ) und über Nessus gestartet.
Destiny 2: Abenteuer
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Beacons markieren den Startpunkt eines Abenteuers. Rechts seht ihr die täglichen Herausforderungen in Destiny 2.
Je nach Kampagnenfortschritt werden schon während der Levelphase sogenannte Abenteuer auf den Planeten freigeschaltet. Diese Abenteuer sind kleinere, mehrteilige Missionen, die euch zum einen auf die Jagd nach besonders gefährlichen Gegner schicken. Zum anderen wird euch darüber die Story von Destiny 2 nähergebracht, die natürlich mehr zu bieten hat als nur die Kampagne um Dominus Ghaul. Abenteuer startet ihr an sogenannten Beacons, die ihr in den frei bespielbaren Bereichen von Destiny 2 findet. Zusätzlich sind die verfügbaren Abenteuer auf eurer Karte zu sehen und sogar anwählbar, damit ihr schneller einen Weg dorthin findet. Diese Abenteuer können mitunter in instanzierten Bereichen spielen.
Ein Abenteuer hat uns beispielsweise in der EDZ auf die Jagd nach Kabalen geschickt, die mit ihren Energiekernen dort gestrandet sind. "Was machen diese Kerne wohl?" fragt sich der mit dem Abenteuer verknüpfte NPC und schickt uns auf eine Reise quer durch die Todeszone, zu deren Abschluss wir eine Mördermaschine der Kabale stilllegen. Natürlich nach einem Kampf, bei dem wir mehr als nur einmal das Zeitliche gesegnet haben. Denn die Abenteuer haben einen empfohlenen Lichtlevel, ab dem wir die Missionen am besten angehen. Und wenn der durchschnittliche Lichtlevel unseres Hüters signifikant darunterliegt, kann es heikel werden. Immerhin können wir Abenteuer gemeinsam mit Freunden angehen.
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Diese Zeichnungen markieren in Destiny 2, dass sich in der Nähe ein Eingang zu einem verlorenen Sektor befindet.
Destiny 2: Verlorene Sektoren
Anders als Abenteuer sind verlorene Sektoren keine an euren Hüter und seinen Fortschritt gebundene Aktivitäten. Ganz im Gegenteil: Es handelt sich um eine Art Mini-Dungeon mit jeder Menge Gegnern und Beute, das war's schon. Der Weg ist hierbei das Ziel, denn die Eingänge zu diesen unterirdischen Höhlen sind nicht immer einfach zu finden. Zwei auf Wände gemalte Bögen markieren verlorene Sektoren. Ihr müsst dann nach einem Höhleneingang in der Nähe Ausschau halten. Habt ihr einen solchen gefunden, erwehrt ihr euch der Feinde, die sich euch in den Weg stellen und legt vor allem den Major-Boss mit gelbem Lebenspunktebalken. Denn wenn ihr Schaden an dem verursacht und ihn auf die Bretter schickt, wird die Lootkiste im Bossraum für euch entsperrt - und ihr könnt mitunter fette Beute einstreichen. Die verlorenen Sektoren lassen sich zudem wiederholen, was vor allem noch für die täglichen Herausforderungen und die Flashpoints interessant ist. Dazu verraten wir euch später mehr.
Destiny 2: Öffentliche Events
Öffentliche Events sind in Destiny 2 dasselbe, was sie im Vorgänger waren - nur wesentlich spannender. Ihr steht nicht nur am Einnahmepunkt, und hebt ab und zu mal die Waffe, um die Angreifer zurückzuschlagen. Die Gegnerwellen am Boden werden von Raumschiffen aus der Luft unterstützt. So vertreiben euch beispielsweise Laserstrahlen der Kabale von den Capture-Punkten der Kabal-Bohrungen, damit ihr euch auch ja nicht langweilt und in Bewegung bleibt. Zudem gibt's an den Startpunkten von öffentlichen Events Flaggen, die ihr aktivieren könnt. Damit wird ein Timer eingeblendet, der euch wissen lässt, wann die Action startet - ihr seid also nicht mehr darauf angewiesen, Apps und Timer von Fans zu nutzen.
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Öffentliche Events sind in Destiny 2 wesentlich umfangreicher und spaßiger.
Des Weiteren gibt's heroische Varianten der öffentlichen Events, die auf unterschiedliche Weisen ausgelöst werden. Mal müsst ihr die Feinde möglichst schnell besiegen, mal müsst ihr das Objective möglichst schnell vorantreiben. Läufer der Gefallenen etwa können dann doppelt spawnen und machen den Event schwerer - dafür gibt's zum Abschluss aber auch fettere Belohnungen. Generell wurden viele Events aus Destiny übernommen und aufgewertet. Beim erwähnten Gefallenenläufer erscheinen etwa durch Schilde geschützte Raketenwerfer, die ihr freispielen und dann gegen die feindliche Schar einsetzen könnt.
Destiny 2: Landepunkte & Patrouillen
Die Destinationen in Destiny 2 verfügen über mehrere Landeplätze, die ihr etwa im Rahmen der Kampagne freischaltet, damit die Reisewege in den mitunter riesigen offenen Spielwelten nicht zu lang ausfallen. Ebenfalls im Rahmen der Kampagne erhaltet ihr die Möglichkeit, Patrouillen freizuschalten, kleine "Töten"- und "Sammeln"-Aufgaben. Die unterscheiden sich allerdings nicht groß von ihrem Vorbild aus Destiny.
Destiny 2: Tägliche Herausforderungen & Flashpoints
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Täglich kommen zu den bereits erwähnten Aktivitäten auf den Planeten Herausforderungen hinzu. Pro Planet sind das drei Aufgaben, die sich nebenbei erledigen lassen, etwa 75 Kabale umbolzen oder einen verlorenen Sektor in einer bestimmten Region leerräumen. Erledigt ihr die Aufgaben regnet es freilich wieder Belohnungen. Selbiges gilt für Flashpoints, über die für eine Woche ganze Planeten als auserwählte Destination für eure Aktivitäten gelten - da hagelt es in dem Zeitraum mehr Belohnungen, etwa für die Erledigung von öffentlichen Events.
Destiny 2: Regionsschätze
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Auch in Destiny 2 gibt's einmal plünderbare Schatzkisten mit Loot.
Was in Destiny die goldenen Truhen waren, sind in Destiny 2 die Regionsschätze - in der Spielwelt versteckte Kisten, die ihr einmalig plündern könnt, um Beutestücke, Rufmarken für den jeweiligen Planeten und Glimmer zu erhalten. Ähnlich wie die verlorenen Sektoren sind auch diese Kisten auf der Karte eines Planeten verzeichnet, und zwar so lange, bis ihr sie gefunden und geöffnet habt. Danach verschwinden die Markierungen, es handelt sich also wie erwähnt um eine einmalige Sache.
