Ein Ring, sie zu knechten, auf ewig zu binden: Erzeugt Die Eroberung dasselbe Suchtpotenzial wie Tolkiens legendärer Fingerschmuck des Bösen?
Mit der Zeit fällt aber schnell auf, dass der Missionsverlauf wenig Abwechslung mit sich bringt. Neben der Eroberung von Knotenpunkten müsst ihr zwar oft über mehrere Minuten Gegner-Wellen abwehren oder auch mal mit einem baumartigen Ent planieren, insgesamt wirken die Aufgaben aber uninspiriert. Dafür macht die starke Herr der Ringe-Lizenz aber wieder Boden gut. Vor und nach jeder Mission seht ihr kurze, erklärende Videoschnipsel, lauscht der Filmmusik und bekommt die originalen Synchronsprecher zu hören. So loben wir uns das! Von der Grafik-Front lässt sich sagen, dass die Lichteffekte zwar gelungen sind, matschige Texturen und die ewig gleichen Animationen aber das Gesamtbild trüben. Dafür liefert der Titel nicht nur einen Mehrspieler-, sondern auch einen spaßigen Koop-Modus.
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