Delta Force: Angriff auf Battlefield und Call of Duty - In dieser Kampagne knallt es ordentlich!

Special Michael Grünwald
Delta Force: Angriff auf Battlefield und Call of Duty - In dieser Kampagne knallt es ordentlich!
Quelle: Team Jade/Bildmontage: PC Games

Trotz schwacher Steam-Bewertungen kann Black Hawk Down, die Kampagne von Delta Force, größtenteils überzeugen, - bleibt aber ein wackeliger Drahtseilakt.

Seit dem 21. Februar gibt's für Shooter-Fans neues Futter. Mit Black Hawk Down erhält Delta Force nämlich die heißersehnte Kampagne, nachdem der Multiplayer bereits seit Dezember raus ist. Und ja, die Inszenierung kann sich ordentlich sehen lassen. Mich erinnert die Action auf dem Bildschirm an alte Call-of-Duty-Teile und daran gibt's ja per se nichts zu motzen. Aber ich sehe auch die Steam-Bewertungen: Gerade steht Black Hawk Down bei mauen 36 Prozent positiver Rezensionen.

Wie erkläre ich also meine gar nicht mal so schlechten Spielerfahrungen? Lasst mich das im folgenden Artikel verraten, damit ich mich nicht umsonst durch packende, aber knüppelharte Straßenschlachten in Mogadischu gekämpft habe.

Nie ohne mein Team

Nun ... bevor ich zu einer kurzen Story-Zusammenfassung, zum Gameplay und anderen wichtigen Dingen komme, muss ich euch sagen, dass ich in die Kampagne größtenteils mit anderen Leuten gestartet bin. Und das macht einen großen Unterschied, ob mir das Spiel am Ende gefällt oder eben nicht. Im Alleingang ist der Story-Modus nämlich beinahe nicht zu schaffen.

Das liegt einerseits an einer sehr aggressiven KI, die dafür sorgt, dass Black Hawk Down zu einer überaus anspruchsvollen Erfahrung wird, andererseits an einem Balancing, das eindeutig für Koop ausgelegt ist. Solo kann ich keine Munitionsboxen abstellen, um meinen Patronenvorrat aufzustocken; keine Medkits droppen, falls mir die Heilgegenstände ausgehen, und natürlich kommt mir niemand zu Hilfe, um mich zu retten. Denn KI-Begleiter gibt's nicht.

Ballere ich wild um mich, geht mir schnell die Munition aus. Bin ich zu unvorsichtig, schießen mich die Gegner mit wenigen Schüssen über den Haufen. Das frustriert einige Spieler, die sich von der Kampagne einen echten Solo-Modus versprochen haben, schließlich war der von den Entwicklern angedacht, oder es wurde eben sehr unklar ausgedrückt, dass es den eben nicht so richtig gibt. Das erklärt bereits einen Teil des ultranegativen Feedbacks auf Steam. Im Team spielt sich das Ganze dagegen deutlich angenehmer, bleibt aber trotzdem anspruchsvoll.

Es gibt noch einige weitere Punkte, an denen die Entwickler in der Zukunft arbeiten sollten, um den Spielspaß noch zu erhöhen. Dazu komme ich später aber noch ausführlicher.

Soldaten bekämpfen sich auf einer Straße mit somalischer Miliz Quelle: Team Jade

Durchgekaut und trotzdem cool

Jetzt wird's erstmal Zeit, ein paar Worte über die Geschichte hinter Black Hawk Down zu verlieren. Vermutlich kennen viele von euch den gleichnamigen Film von Ridley Scott. Für mich ist der Streifen bis heute immer noch einer der besten Kriegsfilme. Die Kampagne von Delta Force (jetzt kaufen 14,88 € ) interpretiert aber auch den Shooter mit demselben Namen von 2005 neu. Die Geschehnisse basieren sowohl im Film als auch im Spiel auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1993.

Während einer Mission in Mogadischu stürzt ein Helikopter des Typs Black Hawk in das Gebäudelabyrinth der somalischen Hauptstadt ab. Ein Rettungsteam aus Army Rangers und Delta Force soll die Besatzung in einem waghalsigen Einsatz retten. Ich übernehme im Spiel die Rolle eines Soldaten und kämpfe mich in unbekanntem Terrain gegen die feindliche Miliz durch die Straßenzüge. Hinter jeder Ecke könnte ein Gegner sitzen und so wenig, wie mein Charakter aushält, ist meine Mission auch immer wieder schnell vorbei.

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