Test/Review: Dead Space im ausführlichen Test!

Test Markus Rehmann

Jetzt im Handel! Nervenaufreibend wie Resident Evil 4, stilsicher wie Bioshock, atmosphärischer als Alien = das Horror-Abenteuer des Jahres!

Schrecklicher Augenschmaus

Auf der Krankenstation hat offensichtlich jemand viel Blut verloren. Auf der Krankenstation hat offensichtlich jemand viel Blut verloren. Obwohl ihr euch die ganze Zeit durch ein und dasselbe Raumschiff kämpft, gibt es so viele unterschiedliche Schauplätze, dass es nie langweilig wird. Selbst wenn ihr des Öfteren bereits besuchte Gebiete erneut durchqueren müsst. Auf dem beschwerlichen Weg vom Landungsdock über die Krankenstation bis hin zur Kommandobrücke warten gar immer wieder richtig fette Wow-Momente auf euch: Etwa wenn sich nach erfolgreicher Reparatur des Schiffsantriebs der Boden des Maschinenraums öffnet und den atemberaubenden Blick auf den Planeten unter euch freigibt.

Weil auch die technische Umsetzung erste Sahne ist, gibt es an Dead Space tatsächlich kaum etwas auszusetzen. Für überkritische Zeitgenossen dürften es vielleicht mehr Gegnertypen und dezent anspruchsvollere Rätsel sein.

Jetzt bloß nicht den Kopf verlieren! Jetzt bloß nicht den Kopf verlieren! Doch der Weltraumhorror ist ansonsten atmosphärisch, grafisch und spielerisch dermaßen gelungen, dass diese Minimängel überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Selbst die Story ist – wenn auch nicht sonderlich originell – zumindest spannend erzählt und wartet bis zum Schluss mit immer neuen Überraschungen auf. Kurz: Wer auch nur im Entferntesten etwas mit dem Survival-Horror-Genre anfangen kann, darf sich Dead Space nicht entgehen lassen!

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