Dead Cells: ​Tipps zum Überleben - mit unserem Anfänger-Guide seid ihr bestens gewappnet

Tipp Katharina Pache
Dead Cells: ​Tipps zum Überleben - so entkommt ihr im Roguelike-Metroivania der Insel (1)
Quelle: Motion Twin

Mit unseren Tipps für Dead Cells steigen eure Überlebenschancen! Wir erklären, welche Mutationen praktisch sind, welche Items ihr früh freischalten solltet und mit welcher Strategie ihr die Herausforderungen, vor die euch das Indie-Roguelike mit Metroidvania-Flair stellt, am besten besteht. Unser Guide liefert alle wichtigen Tipps zu den Mechaniken von Dead Cells.

Dead Cells (jetzt kaufen 24,95 € ) ist schnell, schön und sehr spaßig (mehr dazu in unserem Test zu Dead Cells) - allerdings gibt es einige Mechaniken, die nicht oder kaum erklärt werden. Unsere Tipps helfen euch, wenn ihr ein wenig Unterstützung zum Einstieg in das Indie-Roguelike benötigt. In Dead Cells gibt es jede Menge an freischaltbaren Items und Verbesserungen sowie Synergieeffekte, auch da kann ein kleiner Überblick nicht schaden. Und denkt dran: Nicht das Sterben ist schlimm, sondern das Aufgeben!

Nutzt die Ausweichrolle

Ihr seid während der gesamten Animation vor Schaden geschützt. Eure Ausweichrolle könnt ihr gar nicht genug einsetzen - immerhin gibt's in Dead Cells keine Ausdauerleiste, und der Cooldown, bis ihr wieder rollen könnt, ist recht kurz. Aber nicht nur, um Treffer zu vermeiden, ist der Move praktisch: Rollt euch hinter Gegner, um ihren umgeschützten Rücken zu treffen. Gerade bei Feinden mit Schild oder wenn ihr eine Waffe wie den Assassinendolch oder das Rapier führt, ist Rollen Pflicht, da ihr nur so kritische Treffer landet. Ihr könnt auch in der Luft rollen und somit ausweichen, und euch mit Hilfe des Moves durch enge Gänge quetschen.

Denkt ans Springen

Ihr müsst nicht immer rollen, um Schlägen auszuweichen. Gerade bei Gegnergruppen, die nahe aneinander stehen, ist ein Sprung vielleicht die bessere Wahl. Von Haus aus könnt ihr zweimal springen, es gibt jedoch Items, die euch mit weiteren Sprüngen versorgen, das macht das Ausweichen noch einfacher. In der Luft könnt ihr zudem angreifen und schwebt dann kurz auf der Stelle, so könnt ihr manche Gegner gefahrlos attackieren.

Erledigt Gegner von oben

Springt ihr von einem Vorsprung und drückt dabei den Sprung-Button und nach unten, stampft ihr auf dem Boden auf. Alle Gegner in der Nähe werden davon betäubt, Feinde, die sich direkt unter euch befinden sind vielleicht sofort besiegt. Je tiefer ihr fallt, desto mehr Schaden richtet ihr an. Achtet aber darauf, was sich unter euch befindet. Ihr wollt nicht in einem Stachelfeld oder einer Giftpfütze landen! Davon abgesehen müsst ihr aber keinen Fallschaden fürchten, bei großen Höhenunterschieden seid ihr jedoch kurze Zeit betäubt und bewegungsunfähig.

Klettermaxe

Wenn ihr auf Leitern steht, können euch viele Gegner nichts anhaben. Heilen dürft ihr euch in der Luft hängend zwar nicht, Granaten, Fallen und ähnliches könnt ihr aber einsetzen. Wenn sich unter euch die Feinde sammeln, dann erledigt sie aus sicherer Distanz und von oben. Geht keine unnötigen Risiken ein, wenn ihr eine sichere Position inne habt.

Sich hineinknien

Den Pfeilen von Bogenschützen könnt ihr durchs Hinknien entgehen. Aus dieser Stellung heraus könnt ihr sogar einen Gegenangriff mit dem Bogen starten, die einzige Waffenart, für deren Einsatz ihr nicht aufrecht stehen müsst.

Setzt eure Sekundärwaffen großzügig ein

Die Abklingzeit eurer Sekundärwaffen wie Ballisten, Granaten und so weiter ist meistens nicht sonderlich lang und kann durch die Fähigkeit Effizienz und Feuerwerk weiter reduziert werden. Setzt diese Items großzügig ein, denn ihr könnt sie endlos oft benutzen. Bei Gegnergruppen lohnt sich der Einsatz von Sekundärwaffen aus der Entfernung, viele Feinde werden dann zwar eure Fallen attackieren, aber nicht euch.

Zerstört die Türen

Wenn ihr Türen schlagt oder durch sie hindurchrollt, werden Gegner in einem erstaunlich großen Radius betäubt. Das ist eure Chance, um ihnen empfindlichen Schaden zuzufügen oder sie gar ganz auszuschalten. Vorsicht: ihr könnt auch die goldenen Türen zerstören, die sich eigentlich nur öffnen, wenn ihr Gold bezahlt. Dann bekommt ihr zwar das Item dahinter umsonst, werdet aber auch von einem Fluch belegt - besiegt eine bestimmte Anzahl Gegner, ohne einen einzigen Treffer einzustecken, sonst seid ihr sofort tot. Dieses Risiko lohnt sich nur in ganz, ganz seltenen Fällen.

Erhaltet verlorene Gesundheit zurück

Sobald ihr getroffen wurdet, wird die verlorene Lebensenergie in eurer Health-Leiste orange gefärbt und verschwindet langsam. Ihr könnt die Gesundheit jedoch zurückerlangen, wenn ihr schnell genug seid und einen Konterangriff startet! Das Regain-System funktioniert im Grunde wie in Bloodborne, jeder Punkt Schaden, den ihr beim Feind in diesem kurzen Zeitfenster anrichtet, wird eurer Gesundheit wieder gut geschrieben. Lasst euch dadurch aber nicht zum wilden Attacken-Spamming verleiten, manchmal ist es trotzdem schlauer, zu fliehen und den Lebenspunkteverlust zu akzeptieren.

Nicht jede Truhe ist euer Freund

Schatztruhen versprechen nützliche Items. Ihr solltet trotzdem immer vorsichtig beim Öffnen sein: In seltenen Fällen steckt kein Schatz, sondern ein Pulk Feinde in der Truhe, die euch sofort angreifen und die euch verfolgen. Die verfluchten Schatztruhen mit Gesicht belegen euch beim Öffnen mit einem Fluch, ähnlich wie der Fluch, wenn ihr goldene Türen zerstört. Das Öffnen dieser Truhen lohnt sich meistens nicht angesichts des hohen Risikos, vor allem in späteren Levels mit härteren Gegnern.

Attackiert nicht jeden Elite-Gegner

Diese besonders starken Varianten normaler Feinde sind schneller, teilen viel mehr Schaden aus und beschwören kleine Zombies. Zwar droppen diese Gegner unter anderem Blaupausen und Amulette, wenn ihr aber zum Beispiel schon eine gute Halskette tragt und bereits angeschlagen seid, lasst diese Gegner lieber stehen. Im schlimmsten Fall kostet euch der Kampf viel Gesundheit (oder das Leben) und die Belohnung ist nicht besser als die Ausrüstung,die ihr schon tragt. Blaupausen könnt ihr gezielt sammeln, sobald ihr die Jägergranate freigeschaltet habt.

Wände und Böden bergen Geheimnisse

Bereiche mit Story-Relevanz werden durch blaue Kerzen gekennzeichnet. Oft lohnt es sich, diese Areale aufmerksam zu untersuchen, dort findet man manchmal Heilobjekte oder gar Waffen. Besser verborgen sind Schätze in Wänden. An manchen Mauern glühen dunkelblaue Runen. Wenn ihr diese attackiert, zerbrechen sie und ihr bekommt einen Heilgegenstand oder einen Edelstein. Im Boden verstecken sich ebenfalls blaue Runen; stellt euch darüber und aktiviert sie per Knopfdruck, dann gelangt ihr in einen Geheimbereich mit Schatztruhe, Pergament der Macht und einigen Dead Cells. Um zu entkommen, müsst ihr einen Platforming-Parcours bestehen, die sind aber meistens nicht besonders anspruchsvoll.

Nicht zu gierig werden

Bei jedem Duell in Dead Cells gilt: Verschafft euch einen Überblick, bevor ihr euch ins Gefecht stürzt. Vielleicht lauert ein paar Meter weiter noch ein Feind oder ein Gegner, der euch mit Fernkampfattacken trifft. Manche Gegner können sich teleportieren, verlasst euch also nicht auf euren Sicherheitsabstand. Wenn ihr eine Fernkampfwaffe führt, versucht, Gegnergruppen aus der Distanz auszudünnen.

Heiltränke über alles

Beim Sammler, den ihr nach dem Abschluss jedes Levels trefft, tauscht ihr eure Dead Cells gegen Verbesserungen und Items ein. Absolute Priorität hat die Erweiterung eurer Heiltränke. Ihr könnt die Flasche viermal aufbessern, auf der höchsten Stufe also bis zu vier Mal daraus trinken, bevor der Vorrat aufgebraucht ist. Gerade zu Beginn, wenn ihr die Attacken der Gegner und die Level erst kennenlernt, werdet ihr viele Fehler machen und Treffer einstecken. Eine ausreichende Zahl Tränke in der Hinterhand ist aber eigentlich immer nützlich.

Rettet euer Geld

Die zweitwichtigste Verbesserung ist das Wiederherstellen eures Goldvorrates. Normalerweise verliert ihr euren Besitz, wenn ihr sterbt. Durch das vierstufige Upgrade erhaltet ihr aber bis zu 15.000 Gold beim Start des nächsten Durchgangs zurück - wenn ihr zuvor so viel gesammelt habt, versteht sich. Durch die Finanzspritze könnt ihr gleich zu Beginn des neuen Run eure Lieblingsitems beim Händler kaufen, wenn ihr euch noch das permanente Upgrade leistet, bei dem ihr die Auslage des NPCs ändert, ist eure Ausgangslage noch besser.

YOLO!

Im gleichen Bereich, in dem ihr den Sammler trefft, findet ihr einen NPC, bei dem ihr euch drei Mal in Folge einen Perk aussuchen könnt. Immer eine gute erste Wahl ist die Fertigkeit Ygdar Orus Li Ox, kurz YOLO. Die dürft ihr nur bei eurem ersten Treffen wählen, und das solltet ihr auch tun, denn dieser Perk rettet euch ein einziges Mal vor dem sicheren Tod. Sobald die Fertigkeit aktiviert wird, frieren Gegner kurz ein und ihr habt eine Chance auf Revanche. Der Perk ist dann zwar weg, aber ihr dürft euch beim nächsten Treffen mit dem NPC eine neue Verbesserung als Ersatz aussuchen.

Kauft nicht einfach alles

Wenn ihr nicht gerne mit dem Schild als zweite Bewaffnung spielt, dann schaltet die Schild-Blaupausen zunächst auch nicht bei Sammler frei. Sie werden nur euren Item-Pool mit Objekten verwässern, die ihr sowieso nicht einsetzen möchtet und verringern die Chancen, dass ihr die Ausrüstung findet, die euch gefällt. Das gleiche gilt natürlich auch für Bögen oder Armbrüste, einfach alle Waffengattungen, mit denen ihr nicht gerne in den Kampf zieht.

Achtet auf Synergien

Viele Waffen und Fallen verursachen Statuseffekte bei den Feinden, etwa eine Blutung oder eine Vergiftung. Gut, wenn ihr weitere Ausrüstung besitzt, die diese Effekte ausnutzt. Das geölte Schwert zum Beispiel funktioniert gut in Kombination mit Feuereffekten, das Blutungsschwert, wenn ihr dazu eine Falle platziert, die Bonusschaden bei blutenden Feinden anrichtet. Sobald ihr den Schmied getroffen habt (nach dem ersten Bossfight im Spiel), wird er nach jedem Level auf euch warten. Dort wertet ihr eure Ausrüstung auf und/oder ändert deren Eigenschaften. Wenn euch eine Eigenschaft gar nicht passt, lasst ruhig etwas Geld beim Schmied, vielleicht habt ihr ja Glück, und bekommt eine klasse Synergie.

Empfehlenswerte Nahkampfwaffen

Das Breitschwert richtet viel Schaden an und ist dem schwächeren Nussknacker vorzuziehen. Sowohl der Assassinendolch als auch die Doppeldolche richten verheerenden kritischen Schaden an, ihr müsst aber nahe an den Gegner heran. Das Blutungsschwert und das geölte Schwert verursachen praktische Statuseffekte bei den Feinden. Mit dem Rapier könnt ihr ebenfalls gut austeilen, ihr müsst aber euren Spielstil eventuell etwas anpassen, da ihr für kritische Treffer vorher abrollen müsst. Ebenfalls ganz praktisch sind der Kriegsspeer und der Pfähler, die große Reichweite haben und schnelle Kombos bieten.

Empfehlenswerte Fernkampfwaffen

Alle Feuerangriffe sind eine gute Ergänzung zum Nahkampf, da sie auch den Boden in Flammen setzen. Der Bogen mit unendlicher Munition eignet sich hervorragend für den Fernkampf, der Eisbogen (vor allem mit durchbohrenden Schüssen) ist gut als Unterstützungswaffe, da er Gegner einfriert und sogar den Schaden reduziert, den ihr nehmt. Toll für den Nahkampf ist der Infanteriebogen mit seinem hohen kritischen Schaden. Wurfmesser richten vielleicht nicht so viel Schaden an, aber der Blutungseffekt ist praktisch und das Auto-Aim funktioniert hervorragend. Sie sind besonders nützlich, wenn ihr den Perk für doppelte Munition besitzt.

Empfehlenswerte Schilde

Denkt daran: Ihr könnt mit den Schilden nicht nur parieren, sondern sie auch einfach zum Schutz vor euch halten. Das Schild Bestrafung verursacht beim Blocken Schaden bei den Feinden und beim Parieren kritischen Schaden - sehr praktisch. Allerdings findet ihr es erst im Glockenturm. Das Assault Shield hingegen liegt hinter der Timing-Tür in der Promenade der Verdammten, mit ihm prescht ihr schnell nach vorne und schiebt Gegner weg. Vor allem im Anfangsbereichen funktioniert sehr gut, ihr könnt Feinde so einfach von Vorsprüngen schubsen. Das Turmschild schützt euch von allen Schilden am besten vor Schaden.

Empfehlenswerte Sekundärwaffen

Hier kommt es auch auf eure Spezialisierung an: Mit vielen Taktikpunkten sind Fallen wie Ballisten den Granaten mit Brutalitäts-Bonus vorzuziehen. Die Eisbombe und die Wurzelgranate machen eure Feinde kurz bewegungsunfähig, eine gute Gelegenheit zum Angriff oder zum Heilen. Magnetgranaten funktionieren ähnlich und ziehen alle Feinde in der Nähe an. Messersturm ist eine praktische Sekundärwaffe, die potentiell bei allen Gegnern auf dem Bildschirm Blutungseffekte auslöst.

Nicht den Kopf verlieren

Zu guter Letzt solltet ihr immer daran denken, dass es anfangs ganz normal ist, öfters draufzugehen. Nehmt euch die Zeit, um eure Fehler zu analysieren und versucht beim nächsten Run einfach mal einen anderen Build - vielleicht lag euch die letzte Item-Kombination nicht oder ihr könnt besser mit Schwertern umgehen als mit Dolchen. Geht überlegt statt gehetzt vor und versucht nicht, jeden Gegner zu töten. Viel Erfolg!

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