Darksiders 3: Der komplette Boss-Guide zu den sieben Todsünden

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Darksiders 3: Der komplette Boss-Guide zu den sieben Todsünden
Quelle: PC Games

Darksiders 3 ist ein SPiel, das ungemein stark - vielleicht auch teils zu stark - auf seine Bossgegner setzt. Im dritten Teil der Reihe schlüpft ihr in die Rolle der Reiterin Fury und bekommt vom Feurigen Rat den Auftrag, die sieben Todsünden zur Strecke zu bringen. In unserem Boss-Guide, mit zusätzlichem Video zu jedem Boss, zeigen wir euch, wie ihr das am besten schafft!

Darksiders 3 (jetzt kaufen 24,80 € / 35,99 € ) lebt von seinen Bossen, denn im Action-Adventure von THQ Nordic ist es eure Aufgabe als Reiterin Fury die sieben Todsünden wieder einzufangen, die sich auf die Welt gestürzt haben. Und gegen diese sieben gilt es im Spiel auch zu kämpfen. Da kommt es doch gelegen, dass wir euch hier einen umfangreichen Boss Guide zu den sieben Todsünden bieten, inklusive Video zu jedem einzelnen Boss mit den dazugehörigen Cutscenes, die sich öfter mal in die Länge ziehen können. Wollt ihr mehr zum Spiel erfahren, lest einfach unseren umfangreichen Test zu Darksiders 3.

Neid: Missgunst in fleischlicher Gestalt

Fast sofort nach Spielbeginn werdet ihr in den ersten Bosskampf geworfen. Ihr tretet gegen Neid an, die sich als schriller Vogel zeigt. Neid hat drei Angriffsmuster:

  • Einen Schlag mit ihrem Stab,
  • eine punktuelle Magiebombe und
  • eine Magiewelle, die sich kreisförmig um sie herum ausbreitet.

Timing ist hier wichtig, denn wenn ihr im perfekten Moment ausweicht, führt ihr einen starken Gegenschlag aus. Ihren ersten beiden Angriffen könnt ihr seitwärts oder nach hinten ausweichen. Für die Magiewelle solltet ihr springen oder weit genug weg sein, sie zieht außerdem viel Gesundheit ab.

Nach ein paar Treffern durchschlägt Neid den Boden und ihr seid in einer neuen Arena. Dort müsst ihr erst einmal klettern und euch mit der Peitsche schwingen, denn der Boss schwebt in der Luft. Holt sie runter und kloppt auf sie ein, doch vorsicht, da nutzt sie die Magiewelle.

Wieder ein paar Schläge und sie durchbricht erneute den Boden in die nächste Ebene. Auch hier müsst ihr wieder klettern und euch schwingen, sie aus der Luft holen und auf sie eindreschen. In dieser letzten Phase benutzt sie die Magiewelle drei Mal hintereinander, was euch viel Gesundheit kosten kann. Haltet also Abstand und weicht aus, bis ihr gezielt zuschlagen könnt.

Habgier: Der Sammler

Habgier zeigt sich als kleiner Messi, der sich in einem alten Museum niedergelassen hat. In der Arena sind Türme aus seinen gesammelten Sachen. Auch bei ihm, wie bei allen anderen Bossen, ist das Ausweichen sehr wichtig. Nach ein paar Schlägen wird er sich auf einen der Türme zurück ziehen und von dort mit Gegenständen nach euch werfen. Weicht ihnen aus und er wird irgendwann runter springen. Auch dem müsst ihr ausweichen. Nach einigen Angriffen schnappt er sich einen großen Gegenstand, eine Badewann, und nutzt sie als Waffe, um nach euch zu schlagen oder sie wie einen Rammbock zu verwenden. Hier ergibt sich kein bestimmtes Angriffsmuster, es ist einfach wichtig auszuweichen und den richtigen Moment abzupassen.

Trägheit: Herr der Fliegen

Der faule Sack namens Trägheit zeigt sich als eine Insekten-Version von Jabba the Hutt. Er wird getragen von einer Käferarmee, die ihr zunächst angreifen müsst, um den Boss von seinem Thron zu holen. Dann hat auch er wieder drei Angriffsmuster:

  • Einen Schwungschlag mit seiner riesigen Keule und
  • eine mächtige Stampfattacke.

Hier ist auch wieder das Ausweichen am wichtigsten. Haltet euch fern von Trägheit, wenn er sich in die Luft begibt, denn dann setzt er zu einer Stampfattacke an, die euch verdammt viel Gesundheit abzieht. Wenn er zuschlägt, weicht aus, aber bleibt nah an ihm, um nach dem richtig getimeten Ausweichen einen Gegenschlag auszuführen, bis er fällt.

Wollust: Herrscher der verdorbenen Begierde

Die Wollust ist ein ganz besonderer Boss. Ähnlich wie in Dark Souls bei Orenstein und Smaug, tretet ihr gegen zwei Gegner an. Erst erwartet euch Wollust und es folgt eine ziemlich lange Cutscene. Als der Kampf dann beginnt, solltet ihr schnell merken, dass sie nicht ganz so leicht zu besiegen ist. Wollust ist schnell und hat nicht gut vorhersehbare Angriffsmuster. Habt ihr es aber geschafft, ihr die Hälfte der Lebensenergie abzuziehen, folgt eine weitere Cutscene, in welcher der Engel Usiel ihr zu Hilfe kommt.

Er ist mit einer großen Glocke bewaffnet, die er gegen euch einsetzt. Wichtig ist jedoch: Sobald ihr die Wollust besiegt, ist der Kampf vorbei, also ignoriert den Engel und konzentriert euch darauf, die Todsünde auszuschalten. Bei diesem Kampf müsst ihr bedacht vorgehen und sehr viel ausweichen. Verbessert vorher die Wurfklinge, sodass ihr der Wollust auch von Weitem zusetzen könnt. Das ist die sicherste Methode.

Völlerei

Der Kampf gegen die Völlerei ist anders, als die anderen. Endlich erwartet euch ein imposanter Boss mit mehreren Phasen! In der ersten Phase stellt ihr euch der Völlerei persönlich. Das Monster befindet sich in der Schwanzspitze des Meeresungeheuers und ihr werdet zunächst von eben dieser Spitze verdroschen. Weicht aus, bis sie auf den Boden schlägt und kurz liegen bleibt, und haut dann ordentlich zu.

Dann öffnet sich die Spitze und steht senkrecht. So feuert Völlerei Giftkugeln in die Luft. Weicht aus und benutzt die Wurfklinge, um zumindest ein wenig Schaden zu verursachen. Dann könnt ihr Völlerei endlich direkt angreifen. Mit seinen langen Armen schlägt er

nach euch. Weicht wieder gut getimed aus, um zum Gegenschlag auszuholen. Irgendwann beginnt er, Luft in seinen riesigen Mund zu saugen. Haltet euch weit entfernt, damit er euch nicht einsaugen kann und benutzt auch wieder die Wurfklinge.

Sobald ihr die Hälfte seiner Lebensenergie abgezogen habt, bricht er den Boden durch, ihr landet unter Wasser und steht dem imposanten Meeresungeheuer gegenüber. Hier aktiviert ihr am besten die Kraft-Fähigkeit, die euch am Meeresboden laufen lässt. Das riesige Ding hat drei Angriffsmuster:

  • Es schlägt mit dem Tentakel nach euch,
  • schnappt, wenn ihr weiter weg seid,
  • und erzeugt einen Sog, sobald ihr ihm zu nah kommt.

Dieses letzte Muster müsst ihr nutzen, denn links und rechts in der Arena sind Minen. Lauft in ihre Nähe, sobald das Monster den Sog beginnt. Mit wenigen Minen ist das Monster erledigt.

Zorn: Der geschmolzene Fürst

Ihr trefft schon ziemlich am Anfang des Spiels auf Zorn, doch der echte Bosskampf folgt erst später. Ihr kommt in eine Arena, wo Zorn seine eigenen Minions abschlachtet. Er hat mehrere Angriffe, bei denen er meist seine Schwerter benutzt. Er wirft sie nach euch, schwingt oder lässt sie in einem Kreis um sich herum wirbeln. Außerdem verteilt er Tritte und schlägt auf den Boden ein, um drei aufeinander folgende Angriffswellen auszulösen. Auch hier ist das Ausweichen wieder wichtig. Aber noch essentieller ist, dass Zorn seine Lebensenergie wieder auffüllen kann, indem er weiterhin seine Minions erledigt.

Euch bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder ihr tötet die kleineren Gegner, oder ihr lenkt Zorn mit dauerhaften Attacken ab und entfernt euch nicht zu weit von ihm. Sobald ihr ihm alle Lebensenergie abgezogen habt, folgt eine kleine Cutscene, in der er seine Rüstung verstärkt und wieder vollständig geheilt ist. Diesmal sind aber seine Minions verschwunden, also er kann seine Lebensenergie nicht wieder auffüllen. Greift ihn nun so lange an, bis er fällt.

Hochmut: Nachtwache

Die Todsünde Hochmut zeigt sich euch im Engelsgewand. Sie bildet eine schützende Kugel um sich, die ihr zunächst zerstören müsst, um sie wirklich angreifen zu können. Wenn die Kugel kaputt ist, ist Hochmut für einen Moment außer Gefecht gesetzt, in dem ihr auf sie eindrescht, als gäbe es kein Morgen mehr.

Sie schießt mit einer Folge von drei Lichtkugeln auf euch, denen ihr einfach ausweicht. Sobald ihr aber die Hälfte ihrer Lebensenergie erreicht habt, mobilisiert sie den Kopf der Statue in der Arena, die einen permanenten Strahl aussendet, der ziemlich viel Schaden verursacht. In dieser Phase steigt Hochmut auch in die Luft und greift euch im Steilflug an. Da hilft nur Ausweichen und so lange auf sie einschlagen, bis sie bricht.

Endboss Neid: Die gierige Königin

Nachdem ihr Hochmut besiegt habt, offenbart sich eure Beobachterin als Neid. Im finalen Kampf stellt ihr euch der Todsünde in ihrer wahren Gestalt. Sie trägt die Waffen der drei anderen Reiter, Tods Maske und Kriegs Umhang. Außerdem nutzt sie die anderen Todsünden zu ihrem Vorteil. Das bedeutet, sie hat eine große Auswahl an Angriffen:

  • Sie schwingt Tods Sende in einem großen Bogen,
  • führt mit Kriegs Schwert eine Spezialattacke aus und einen Vorwärts-Dash und
  • ruft je eine Todsünde herbei, damit diese einen Spezialangriff benutzt.

Hier gilt es also wieder, viel auszuweichen und sich an die Attacken der vorher besiegten Todsünden zu erinnern.

Grundsätzliches

Die Besonderheit an Darksiders 3 ist, dass ihr vier verschiedene Fähigkeiten im Verlauf des Spiels erhaltet. Leider braucht ihr - bis auf

die Kraftfähigkeit beim Meeresungeheuer - diese nicht zwingend bei den Bossen. Keiner ist besonders anfällig für eine eurer Fähigkeiten. Trotzdem sind die Zornangriffe, die ihr mit voll aufgefüllter Zornleiste ausführt, nützlich im Kampf. Vor allem die Wirbelwinde der Sturmfähigkeit haben sich als praktisch erwiesen.

Natürlich ist auch die Chaosform nicht zu verachten, mit der ihr den Gegnern eine gehörige Portion Gesundheit abzieht. Während die Chaosgestalt aktiv ist, seid ihr außerdem unverwundbar und euer Leben füllt sich auf. Aber das ist der einfache Weg und die Kämpfe sind so nicht allzu spannend.

Leider zeigt sich Darksiders 3 im Vergleich zu den Vorgängern mit seinen Bossen eher einfallslos. Die Gegner sind zwar hübsch designed, jedoch fehlen ihnen wirkliche Phasen und auch sind sie nicht mehr so groß und imposant, wie die Bosse in den vorherigen Teilen. So lassen sich die meisten mit ein wenig Geduld und der Peitsche erledigen, weshalb die Fähigkeiten fast schon nichtig werden. Schade.

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