Darksiders 3 im Test: Gutes Abenteuer mit ungenutztem Potenzial

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Darksiders 3 im Test: Gutes Abenteuer mit ungenutztem Potenzial
Quelle: THQ Nordic

Krieg und Tod hatten ihren Auftritt, nun ist Fury an der Reihe: Darksiders 3 besinnt sich auf alte Stärken, bleibt aber trotzdem hinter dem ersten Teil zurück. Im Test zu Darksiders 3 kämpfen wir uns mit Fury durch eine zerstörte Erde und jagen die Sieben Todsünden - warum das Abenteuer nicht frei von Fehlern ist und trotzdem ein Pflichtkauf für Fans ist, klärt unser Review. Jetzt auch mit Testvideo!

Vom lang ersehnten Darksiders 2 hatte sich Vigil Games einen Hit versprochen, doch leider kam es anders: Trotz guter Wertungen blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück, ­Vigil Games schloss kurz darauf seine Pforten. Die Zukunft von Darksiders sah düster aus! Erst ein Jahr später zeigte sich ein Hoffnungsschimmer: Nordic Games (heute THQ Nordic) erwarb die Markenrechte von Darksiders und das ehemalige Entwicklerteam schloss sich als Gunfire Games erneut zusammen, um den lange geplanten dritten Teil doch noch umzusetzen. Der ist nun endlich da, orientiert sich wieder stärker am beliebten Erstling und auch das Setting wirkt vertraut: Nachdem ihr in den beiden Vorgängern mit Krieg und Tod gegen das Böse gekämpft habt, seid ihr nun mit ihrer Schwester Fury (Wut) wieder auf der zerstörten Erde unterwegs. Im Test zu Darksiders 3 klären wir, wie gut sich das spielt und wo die Probleme liegen.

Darksiders 3 im Test: Tod den Todsünden!

Furys Geschichte setzt kurz nach dem Beginn von Darksiders 1 ein: Als sie zum Feurigen Rat berufen wird, findet sie dort Krieg in Ketten vor, weil er unabsichtlich die Apokalypse losgetreten hat. Darum bekommt Fury den Auftrag, die sieben Todsünden einzufangen, die auf die Welt losgelassen wurden. Dazu steigt sie auf die verwüstete Erde hinab - und stolpert direkt in den ersten Bosskampf. Ihr werdet also ins kalte Wasser geworfen; wer die Vorgänger kennt, ist klar im Vorteil. Die Story entwickelt sich allerdings nur schleppend weiter, denn die Jagd nach den sieben Bossgegnern steht klar im Vordergrund. Erst am Ende, das man in 15 bis 20 Stunden erreicht, warten noch ein paar überraschendere Ereignisse - inklusive dickem Hinweis auf Darksiders 4!
Im Kampf zeigt sich Fury von ihrer besten und wütendsten Seite, während sie mit unterschiedlichen Waffen die Gegner niedermetzelt. Quelle: PC Games Im Kampf zeigt sich Fury von ihrer besten und wütendsten Seite, während sie mit unterschiedlichen Waffen die Gegner niedermetzelt.

Darksiders 3 im Test: Wütend und Spaß dabei

Fury erlernt im Spielverlauf neue Fähigkeiten, dank denen sie die Spielwelt weiter erkunden kann. Hier fackelt sie ein dichtes Spinnennetz ab. Quelle: PC Games Fury erlernt im Spielverlauf neue Fähigkeiten, dank denen sie die Spielwelt weiter erkunden kann. Hier fackelt sie ein dichtes Spinnennetz ab. Fury verwendet eine magische Peitsche, mit der sie Gegner im Nahkampf verdrischt. Die stylishe Waffe dient aber auch dazu, euch an Rohren über Abgründe zu schwingen, was das Klettern aus den Vorgängerspielen ablöst. Natürlich erhaltet ihr später noch weitere Werkzeuge: Schon bald trefft ihr auf den Fürst der Abgründe, der euch mit der Zeit vier magische Fähigkeiten überreicht. Jede beinhalt eine neue Waffe, eine Fortbewegungsmechanik und einen Kampfzauber. So lernt Fury etwa, Spinnenweben mit Flammenmagie abzufackeln, sich in eine magnetische Kugel zu verwandeln oder - ziemlich cool! - über Wasseroberflächen zu laufen. Dank solcher Tricks kann Fury neue Gebiete erkunden und Secrets entdecken.

Auch die zusätzlichen Waffen - darunter ein Blitzspeer und Eisschwerter - machen Spaß und peppen die Kämpfe spürbar auf. Leider lassen die coolen Fähigkeiten aber auch Potenzial ungenutzt: Es gibt zum Beispiel keine Gegner, die besonders anfällig für eine bestimmte Waffe sind. Auch hätten wir es schöner gefunden, die ganzen Fähigkeiten wie in einem Metroidvania einzeln zu verdienen, als Belohnung für Bosskämpfe oder knackige Puzzles. Stattdessen bekommen wir sie einfach als Upgrade-Pakete in die Hand gedrückt - und damit hat es sich Gunfire Games für unseren Geschmack zu leicht gemacht.

Darksiders 3 im Test: Kämpfe mit Höhen und Tiefen

Die Kreuzklinge „Erlösung“ ist Furys einzige Fernkampfwaffe. Sie wird ähnlich eingesetzt wie inm ersten Darksiders und richtet nur geringe Schäden an. Quelle: PC Games Die Kreuzklinge „Erlösung“ ist Furys einzige Fernkampfwaffe. Sie wird ähnlich eingesetzt wie inm ersten Darksiders und richtet nur geringe Schäden an. Für die Gefechte hatten die Entwickler ein paar Änderungen gegenüber den Vorgängerspielen versprochen. Ihr setzt wahlweise eure Peitsche oder eine von vier Sonderwaffen ein, das spielt sich vertraut. Zusätzlich erhält Fury noch eine Wurfklinge, die ähnlich funktioniert wie im ersten Darksiders. Die Pistolen aus den Vorgängern sucht man dafür vergebens, außerdem richtet die Wurfklinge nur geringen Schaden an; den Großteil der Gefechte bestreitet ihr also im Nahkampf. Das spielt sich flott und actionreich, denn alle Attacken lassen sich angenehm flüssig kombinieren - typisch Darksiders! Das Tempo ist diesmal noch etwas höher als in den Vorgängern und auch das Trefferfeedback ist gelungen. Wir raten aber dazu, die Schadenszahlen im Optionsmenü abzuschalten, da sie nur von der Action ablenken.

Darksiders-Kenner müssen sich ein wenig umstellen, denn blitzschnelles Ausweichen ist diesmal noch wichtiger als in den Vorgängerspielen! Perfektes Timing wird sogar belohnt, denn wenn ihr im richtigen Moment einer Attacke entkommt, führt ihr einen starken Gegenangriff aus. Das hilft vor allem bei größeren Angreifern, die Fury mit wenigen Hieben auf die Matte schicken. Umso ärgerlicher ist, dass viele Bereiche der Spielwelt - etwa Hochhäuser, Lagerhallen oder U-Bahn-Tunnel - so eng gestaltet sind, dass präzises Ausweichen zur Glückssache wird. Hinzu kommt die unglückliche Kameraführung, die in engen Gängen gerne mal die Heldin aus dem Blick verliert.
Ausweichen ist in Darksiders 3 genau so wichtig wie im richtigen Moment zuzuhauen. Timing spielt eine noch größere Rolle als in den Vorgängern. Quelle: PC Games Ausweichen ist in Darksiders 3 genau so wichtig wie im richtigen Moment zuzuhauen. Timing spielt eine noch größere Rolle als in den Vorgängern. Ähnlich nervig sind die Verbrauchsgegenstände, die auf dem Digikreuz platziert wurden. Die braucht ihr, um euch im Kampf zu heilen oder um einen Buff auf Schaden oder Abwehr zu aktivieren. Doch dazu müsst ihr sie umständlich durchschalten, per Mausrad oder per Digikreuz am Gamepad - beide Varianten sind unpraktisch und können im Eifer des Gefechts für Frust sorgen. Ein Ringmenü samt Pause-Funktion, wie man es aus Darksiders 2 kennt, wäre uns deutlich lieber gewesen!

Darksiders 3 im Test: Knackig, aber nicht unfair

Vulgrim hat diesmal viele Funktionen: Er dient als Speicherstation und Schnellreisepunkt, verkauft Items und levelt Fury im Austausch gegen Seelen auf. Quelle: PC Games Vulgrim hat diesmal viele Funktionen: Er dient als Speicherstation und Schnellreisepunkt, verkauft Items und levelt Fury im Austausch gegen Seelen auf. Das Gegnerdesign glänzt dafür mit fantasievollen, aggressiven Feinden, die uns mit schnellen Attacken das Leben schwer machen. Es gibt fünf Schwierigkeitsgrade, wobei die normale Stufe etwas knackiger ausfällt als in den beiden Vorgängern. Trotzdem ist Darksiders 3 (jetzt kaufen 24,80 € / 35,99 € ) für Kenner der Serie gut zu schaffen, da ihr euch den Anspruch bis zu einem gewissen Grad selbst regeln könnt: Fury sammelt durch Kämpfe und beim Zerdeppern von Umgebungsobjekten kostbare Seelen, die sie beim Händler Vulgrim eintauscht, um im Level aufzusteigen. Dabei dürft ihr Furys Lebenspunkte sowie ihre Angriffskraft steigern. Wenn euch also ein Kampf zu schwer erscheint, lohnt es sich, einfach ein paar Seelen zu farmen und Fury aufzuleveln. Das Levelsystem mag dadurch zwar uninspiriert sein, doch es erfüllt seinen Zweck: Nach 22 Stunden hatten wir Stufe 65 erreicht - da haben die meisten Gegner keine Chance mehr.

Das gilt auch für die Bossgegner, um die sich Darksiders 3 in erster Linie dreht. Die sieben Todsünden sind zwar abwechslungsreich designt und teilen auch kräftig aus, kommen aber (mit einer Ausnahme) längst nicht so imposant daher wie einige der anderen Viecher, die wir in den beiden Vorgängerspielen erlegt haben. Auch haben uns die Bosse diesmal weniger entgegenzusetzen, denn meistens verfügen sie nur über wenige Angriffsmuster, die man einfach auswendig lernt, um im richtigen Moment auszuweichen. Danach noch ein paar Gegenangriffe und schon ist die Sünde platt. Für ein Spiel, das sich so stark auf die Bosskämpfe konzentriert, hätten wir hier mehr Kampfphasen, Dramatik und Rätsel erwartet. Tatsächlich gibt es aber nur einen Boss im Spiel, auf den diese Beschreibung halbwegs zutrifft. Das Spiel ist um die sieben Todsünden gestrickt. Trotzdem sind nur wenige Bosse imposant, mit einer Ausnahme – diesen bekämpft Fury unter Wasser! Quelle: PC Games Das Spiel ist um die sieben Todsünden gestrickt. Trotzdem sind nur wenige Bosse imposant, mit einer Ausnahme – diesen bekämpft Fury unter Wasser!

Darksiders 3 im Test: Freies Erkunden

Die Spielwelt ist an Darksiders 1 angelehnt. Ihr kehrt zurück auf die gebeutelte Erde und kämpft euch dort durch schicke Gebiete, die über zig Pfade und Geheimgänge miteinander vernetzt sind. Levelübergänge gibt es zwar nicht, allerdings muss die PS4-Version immer wieder für ein paar Sekunden pausieren, um den nächsten Teil der Spielwelt in den Speicher zu schaufeln - darunter leidet der Spielfluss. Auch die Performance zeigt Schwächen, immer wieder machen sich kleine Ruckler bemerkbar oder Texturen werden mit leichter Verzögerung nachgeladen. Das ist zwar alles kein Weltuntergang, wirkt aber im Vergleich zur PC-Fassung ein wenig unsauber. Auf der PS4 fallen die Ladezeiten außerdem spürbar länger aus.

Bildergalerie

Allen Versionen gemein sind aber die abwechslungsreichen Umgebungen, die das Erkunden der Spielwelt zur reinsten Freude machen. Wie in Darksiders 1 seid ihr in einer realistischen Stadtumgebung unterwegs, die durch Fantasy-Elemente verzerrt wurde. In den U-Bahn-Tunneln entdeckt ihr etwa ein ekelhaftes Insektennest, während unter der Kirche finstere Katakomben und Lavaseen auf euch warten. Ein Gebiet liegt komplett unter Wasser, ein anderes mutet dagegen wie ein Steinbruch an - sehr stimmungsvoll! Flug- oder Ballersequenzen wie in den Vorgängern gibt es allerdings nicht. Schade.

Darksiders 3 im Test: Nicht den Überblick verlieren

Beim Klettern und Springen zeigt sich Fury längst nicht so agil wie ihr Bruder Tod: Um sich an Kanten raufzuziehen, muss sie beispielsweise häufig einen Doppelsprung ausführen, was sich ungelenk und unnötig anfühlt. Selbst Krieg hielt sich zuverlässiger fest! Aufgrund des oft vertikalen Levelaufbaus ist euer Pferd diesmal auch keine Hilfe. Richtig gelesen: Fury, die Reiterin der Apokalypse, ist komplett zu Fuß unterwegs! Eine Kartenfunktion sucht ihr ebenfalls vergebens, nur noch ein Kompass zeigt euch grob die Richtung zum nächsten Boss an. Da ist guter Orientierungssinn gefragt! Durch den verschachtelten Levelaufbau fällt auch viel Backtracking an, was sich aber etwas abmildern lässt: Jeder Standort von Händler Vulgrim ist auch ein Schnellreisepunkt, den ihr bequem per Menü ansteuert. Nebenbei stellt Vulgrims Shop die einzige Möglichkeit dar, manuell abzuspeichern. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerspielen könnt ihr nämlich keine Spielstände von Hand anlegen. Ulthan ist ein alter Bekannter für Darksiders-Fans. Er übernimmt wieder die Rolle des Schmieds und versorgt Fury mit nützlichen Upgrades. Quelle: PC Games Ulthan ist ein alter Bekannter für Darksiders-Fans. Er übernimmt wieder die Rolle des Schmieds und versorgt Fury mit nützlichen Upgrades.

Darksiders 3 im Test: Viel Secrets, wenig drin

Waffenverbesserungen könnt ihr bei Ulthan noch weiter aufleveln und so deutlich aufwerten. Quelle: PC Games Eure gesammelten Waffenverbesserungen könnt ihr bei Ulthan noch weiter aufleveln und so deutlich aufwerten. Toll für Entdecker: Die clever aufgebaute Spielwelt ist vollgestopft mit versteckten Items! In nahezu jedem Winkel warten sammelbare Goodies auf euch und belohnen sorgfältiges Erkunden. Allerdings leistet sich Darksiders 3 hier eine deutliche Schwäche: Viele der Secrets bieten nur langweilige Beute. Meistens finden wir nur Seelenpakete, die uns einen Batzen Währung liefern, oder simple Heil- und Verbrauchsgegenstände, die wir aber auch bei Vulgrim kaufen könnten. Wertvoller sind die Bestandteile: Das sind Artefakte und Metallfragmente, die wir zu Ulthan bringen müssen, dem Erschaffer und Schmied, den wir schon aus Darksiders 1 kennen. Der Riese nutzt unser Material, um Furys Waffen aufzuleveln und stärker zu machen. Das ist zwar nicht gerade motivierend, erfüllt aber seinen Zweck.

Noch cooler sind aber die Verbesserungen, die wir in jede Waffe einsetzen können: Diese Upgrades sind selten und besonders gut versteckt. Denn sie liefern nicht nur wichtige passive Boni, sondern können von Ulthan noch weiter aufgewertet werden und liefern so starke Vorteile im Kampf. Also Augen danach offen halten, es lohnt sich!

Darksiders 3 im Test: (Fast) ohne Rollenspiel

Ulthan gibt euch außerdem eine der wenigen Nebenquests im Spiel. Für den Schmied müsst ihr etwa die verbliebenen Menschen in der Welt finden und sie per Teleporterzauber zu ihm schicken. Als Belohnung gibt's das Relikt "Gnade des Reiters", das Ulthan mehrfach aufwerten kann. Eine der wenigen Nebenaufgaben: Wenn ihr mehrere versteckte Menschen  findet, überreicht euch Ulthan zum Dank ein magisches Relikt. Quelle: PC Games Eine der wenigen Nebenaufgaben: Wenn ihr mehrere versteckte Menschen  findet, überreicht euch Ulthan zum Dank ein magisches Relikt. Ein schönes Konzept! Schade ist allerdings, dass die Entwickler hier nicht noch weiter gehen: Wir können uns weder vernünftig mit den geretteten Menschen unterhalten und so mehr über die Welt oder die Story erfahren noch haben sie spannende Folgequests für uns - verschenktes Potenzial! Denn gäbe es mehr Quest-Gegenstände in der Welt zu finden, hätte man dafür auf einige der enttäuschenderen Secrets verzichten können. Das Ergebnis wäre ein motivierenderes, spaßigeres Spiel. In Sachen Upgrades, Secrets und Charakterentwicklung zeigt sich das erste Darksiders also immer noch ungeschlagen. Wie schade, dass sich der dritte Teil hier keine größere Scheibe abgeschnitten hat!

Nur eine einzige Nebenquest verlangt euch Entscheidungen ab, denn Multiple-Choice-Dialoge wie in Darksiders 2 wurden komplett gestrichen. Die Wahl ist knifflig und spannend, kommt aber zu unvermittelt, der Entscheidungsmoment wirkt erzwungen und lässt uns völlig im Unklaren über die Konsequenzen. So richtig befriedigend ist diese Szene daher leider nicht. Dafür entschädigen allerdings ein wenig die guten Sprecher: Sowohl auf Deutsch wie auch auf Englisch wurden die Charaktere sehr gut vertont. In der deutschen Fassung spricht Fury allerdings nicht immer lippensynchron, was ein bisschen zulasten der Atmosphäre geht.



Darksiders 3 im Test: Gamepad oder Maus und Tastatur?

Die Steuerung der PC-Version lässt sich frei belegen, was man auch in Anspruch nehmen sollte: Die Standard-Tastenbelegung hat uns nicht gefallen. Hat man die Steuerung den eigenen Wünschen angepasst, lässt es sich auch mit Maus und Tastatur ordentlich spielen. Trotzdem geht die Action mit einem Gamepad etwas flüssiger von der Hand.

Darksiders 3 im Test: Die Stärken überwiegen

Darksiders 3 hat seine Schwächen. Man merkt, dass die Entwickler Kompromisse eingegangen sind, dass manches Element mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Trotzdem ist es ein guter Nachfolger, der sich zwischen dem ersten und zweiten Teil einreiht: Es macht einfach Spaß, mit Fury die Welt zu erkunden, die knackigen Gegner zu verdreschen und die Secrets zu finden - und doch könnte es von allem noch etwas mehr sein! Fans der Serie dürfte das aber kaum abhalten, ein neues Darksiders gibt es schließlich nicht alle Tage.

Tipp: Diese Entscheidung beeinflusst das Ende

Darksiders 3 ist ab dem 27. November für PC, PS4 und Xbox One erhältlich. Eine Switch-Umsetzung ist bislang nicht angekündigt. Die Xbox-One-Version lag uns nicht zum Test vor. Zu Darksiders 3 wurden bereits zwei DLCs angekündigt, alle Infos findet ihr hier in dieser Meldung.

Darksiders 3 im Test: Fazit und Wertung

Meinungen

Wertung zu Darksiders 3 (PC)

Wertung:

8.0 /10

Wertung zu Darksiders 3 (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Schön designte, verschachtelte SpielweltSchnelles, forderndes KampfsystemSehr viele Secrets zu entdeckenAbwechslungsreiche UmgebungenAggressive, gut gestaltete GegnerFreies Erkunden ohne HändchenhaltenWaffenupgrades lassen sich weiter verbessernGute Sprecher (deutsch und englisch)Stimmungsvolles DesignNützliche Schnellreise
Störrische Kamera in engen RäumenKaum NebenaufgabenStory bietet wenig HighlightsUninspiriertes AuflevelnUngenauigkeiten in der Steuerung (z.B. beim Klettern und Springen)Items liegen umständlich auf dem Digikreuz bzw MausradSecrets enthalten meistens nur schwache BelohnungStörende Nachladepausen (PS4)Gelegentliche PerformanceeinbrücheReiten nicht möglich
Fazit

Darksiders 3 besinnt sich auf alte Stärken, bleibt aber trotzdem hinter dem ersten Teil zurück.

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