Dark Void: Der Jetpack-Shooter im Test!

Test Alexander Wenzel

Hoch hinaus: Wir haben uns in Dark Void einen feinen Jetpack umgeschnallt und den Aliens mächtig in den Hintern getreten.

Dark Void: Total abgehoben

Dark Void Quelle: http://www.cynamite.de Dark Void Die Story von Dark Void ist zwar kein dramaturgisches Meisterstück, aber immer noch abgedreht genug, um zu unterhalten. Das kann man vom Spielablauf nur bedingt sagen: Positiv ist auf jeden Fall die Verschmelzung von Luftschlachten mit Third-Person-Einlagen – also Action-Kost aus der Schulterperspektive – zu verbuchen. Während der rund achtstündigen Kampagne sabotieren wir auf diese Weise feindliche Stationen, befreien Widerstandskämpfer und holen zwischendurch massig UFOs vom Himmel. Das liest sich jedoch abwechslungsreicher, als es sich spielt. Gerade einmal sechs Waffen füllen im Spielverlauf unser Inventar. Diese können wir zwar in jeweils drei Stufen verbessern, jedoch wandern die dafür benötigten Technikpunkte – die Belohnung für Abschüsse – viel zu spärlich auf unser Konto. Die Konsequenz: Im gesamten Spiel nutzen wir quasi nur eine aufgelevelte Waffe, da der Rest keine Leistung bringt.

Würze soll der „vertikale Kampf“ bringen: Mit dem Jetpack kämpfen wir uns Klippen hinauf, indem wir Vorsprünge als Deckung nehmen. Nett! Nur verzieht sich in diesem Modus die Optik und verwirrt uns teilweise heftig. Kurze Glanzmomente sind die schon angerissenen Luftkämpfe. Hier liefern wir uns Dogfigths mit Untertassen, ziehen mittels der Analogsticks Luftrollen … und ärgern uns über nervige Design-Schnitzer. KI-Aussetzer lassen UFOs gegen Wände fliegen, die Kamerasteuerung ist unhandlich und eine fehlende Missionserläuterung lässt ab und an Frust aufkommen.

Dark Void Quelle: Capcom Dark Void Als Grafik-Motor hält die Unreal 3-Engine her. Dank dieser sind die Fluganimationen von Will herrlich anzusehen und wissen durch die Bank zu gefallen. Das Leveldesign ist jedoch stark besserungsbedürftig: Die teils recht großen Areale sind oft trist texturiert, Levelabschnitte wiederholen sich häufig und auffrischende Setting-Wechsel gibt es auch nur alle paar Stunden. Die englischsprachige Synchronisation kann man aber anstandslos hinnehmen.

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Wertung zu Dark Void (PS3)

Wertung:

7.0 /10
Fazit

Im Prinzip ein durchaus unterhaltsamer Actioner, der durch unnötige Design-Mängel viel von seinem Potenzial verschenkt.
In der Games Aktuell findet ihr Tets zu neuen Spielen und coole Specials.

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