Dark Void: Der Jetpack-Shooter im Test!

Test Alexander Wenzel

Hoch hinaus: Wir haben uns in Dark Void einen feinen Jetpack umgeschnallt und den Aliens mächtig in den Hintern getreten.

Dark Void Quelle: Capcom Dark Void Puh, das war knapp! Nur einem eleganten Ausweichmanöver verdanken wir es, dass uns der Raketenrucksack noch immer ermöglicht, was Gott nicht will: Wir fliegen! Ohne Flugzeug! Noch … Denn ein UFO klebt uns hartnäckig am Hintern und versucht, mit heißen Plasma-Geschossen der Flugstunde ein jähes Ende zu bereiten. Wir vollführen einen Looping und setzen uns hinter den extraterrestrischen Unruhestifter. Schnell justieren wir unser Fadenkreuz und rattern mit dem Jetpack-MG das Lied vom Tod herunter. Unter heftigen Treffern kollabiert der Schutzschild der Flugscheibe und wir setzen unser breitestes Siegergrinsen auf. Doch halt! Wohin ist das Mistding verschwunden? Einen Moment lang suchen wir die Umgebung mithilfe der bockigen Kamerasteuerung ab, da sehen wir es: Die KI hat das UFO gegen eine Wand gesteuert, wo es gerade vergeblich versucht, durch den Berg zu fliegen. Doofes Alien. In genau diesem Augenblick gucken wir wieder nach vorne, krachen gegen einen Felsen und fluchen lauthals, als der Ladebildschirm erscheint.

Dark Void: Absturzgarantie

Dark Void Quelle: http://www.cynamite.de Dark Void Dieser kleine Einblick in den Titel Dark Void macht es bereits klar: Hier sind zwar die UFOs rund, nicht aber das fertige Endprodukt. Schade, denn das Spiel besitzt einen exzellenten B-Movie-Charme: Pilot Will muss in den 30er-Jahren eine streng geheime Lieferung sicher an ihren Bestimmungsort bringen. Um die Fracht wohlbehalten abzuliefern, hat er sich die denkbar dümmste Route ausgesucht: Er fliegt während eines Gewitters durch das berüchtigte Bermudadreieck – Charles Darwin würde angesichts dieser Denkleistung nur betroffen mit dem Kopf schütteln. Natürlich schmiert Will mit seiner Maschine ab und kommt in der sogenannten Leere – einer Paralleldimension – wieder zu Bewusstsein. An diesem mysteriösen Ort bekriegen sich mächtige Echsenwesen mit hunderten gestrandeten Menschen und planen, die Erde zu übernehmen, indem sie den Faschismus unterstützen. Aber nicht mit Will! Der schnappt sich einen Jetpack und lässt die Reptiloiden literweise Krokodilstränen weinen.

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