The Rock, Karl Urban und Regisseur Andrzej Bartkowiak ("Born 2 Die") erwecken den Urvater aller Ego-Shooter zum Leben
Monster metzeln aus der Egoperspektive -- mit dieser Idee revolutionierte id Software im Jahre 1993 die Videospielwelt. Man starrte als namenloser "Sarge" über den Lauf von Schrotflinte, Raketenwerfer oder Plasmagewehr, konnte sich frei bewegen und nahm dabei allerlei dämonische Kreaturen aufs Korn, die durch ein Tor zur Hölle in unsere Welt kamen. Ein simples wie geniales Spielkonzept, dem seinerzeit die Video- und Computerspieler verfielen.
Teil 3 der Serie, die auch aufgrund ihres hohen Gore-Faktors für Aufsehen sorgte, erschien 2005 für PC und Xbox. Während sich Grafik und Sound im Vergleich zum damaligen Pixelmassaker gewaltig verbessert haben, blieb das Prinzip weitgehend unverändert. Der Spieler wird als Marine auf eine Außenstation des Mars versetzt, wo kurze Zeit später buchstäblich die Hölle losbricht.
Lose Adaption
"Doom -- Der Film" basiert in groben Zügen auf der Handlung des neusten interaktiven Abenteuers. Weil zu einer Forschungseinrichtung auf dem Mars der Kontakt abbricht, schickt man eine Eliteeinheit unter Führung des unerbittlichen Sarge (The Rock) in die unterirdischen Tunnel des Laborkomplexes, um nach dem Rechten zu sehen.
Mit im Team: John Grimm (Karl Urban), dessen Schwester Samantha (Rosamund Pike) als Wissenschaftlerin auf besagter Station arbeitet. Aus der simplen Aufklärungsmission wird schon bald ein Kampf um Leben und Tod. Nicht jedoch, weil -- wie erwartet -- die Horden des Belzebuben dort ihr Unwesen treiben, sondern weil ein Genforschungsexperiment missglückt ist und arglose Wissenschaftler zu blutrünstigen Zombies mutiert sind.
